Rechtsprechung
   BayObLG, 02.04.1997 - 2Z BR 36/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Deutsches Notarinstitut (Volltext, Word-/PDF-format)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eintragungsfähige Sperrklausel zugunsten des teilenden Alleineigentümers in Gemeinschaftsordnung einer Wohnanlage

Kurzfassungen/Presse (3)

Verfahrensgang

  • LG Landshut - 60 T 3478/96
  • BayObLG, 02.04.1997 - 2Z BR 36/97

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1997, 1305
  • DNotZ 1997, 970
  • ZMR 1997, 369
  • Rpfleger 1997, 375



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Wird zitiert von ... (7)  

  • OLG Frankfurt, 02.03.1998 - 20 W 54/98  

    Begründungsrecht weiteren Sondereigentums durch teilenden Bauträger als

    Als Prüfungsmaßstab kommen insbesondere die §§ 134, 138 BGB sowie § 242 BGB in Betracht (OLG Zweibrücken MittBayNot 1994, 44; BayObLG ZMR 1997, 369 = Rpfleger 1997, 375; KEHE/Ertl/Albrecht aaO Einl. Rz. E 86; Demharter aaO Anh. zu § 3 Rz. 20; Röll in MünchKommBGB aaO § 10 WEG Rz. 24; Staudinger/Rapp aaO § 7 WEG Rz. 32; Weitnauer aaO § 7 Rz. 24, 29 und 30 und § 10 Rz. 26; Bärmann/Pick/Merle aaO § 10 Rz. 52; Haegele/Schöner/Stöber aaO Rz. 2815; Röll Rpfleger 1997, 108/109; vgl. auch OLG Hamburg FGPrax 1996, 132 = ZMR 1996, 443).

    Sofern die Prüfung, wie insbesondere eine solche anhand des § 242 BGB, eine wertende Beurteilung unter Berücksichtigung aller Umstände erfordert, ist das Grundbuchamt dazu wegen der Beweismittelbeschränkung im Eintragungsantragsverfahren in der Regel nicht in der Lage; alsdann muß es die rechtliche Beurteilung der Wirksamkeit einer Vereinbarung dem FGG-Richter im Verfahren nach § 43 WEG überlassen (OLG Düsseldorf DNotZ 1973, 552; BayObLG ZMR 1997, 369 = Rpfleger 1997, 375; Demharter aaO Anh. zu § 3 Rz. 20; Bärmann/Pick/Merle aaO Rz. 76, Niedenführ/Schulze WEG 4. Aufl. RZ. 32, je zu § 7; Augustin in RGRK-BGB § 8 WEG Rz. 58, Staudinger/Rapp aaO Rz. 38, Palandt/Bassenge aaO Rz. 5, je zu § 7 WEG; Kehrer/Bühler aaO § 6 K S. 29).

  • OLG Hamm, 19.08.2008 - 15 Wx 89/08  

    Wohnungseigentum - Gemeinschaftsordnung - Nur einstimmiger Beschluss möglich?

    Nach der höchstrichterlichen und obergerichtlichen Rechtsprechung im Bereich des Stimmrechts (vgl. BGH FGPrax 2003, 13 = NJW 2002, 3704; BayObLG NJW-RR 1997, 1305 = ZMR 1997, 369; KG FGPrax 1998, 135 = NZM 1998, 520; OLG Oldenburg NJW-RR 1997, 775) kann nicht von einer Begrenzung der Dispositivität der gesetzlichen Regelung ausgegangen werden.
  • OLG Celle, 28.05.2002 - 4 W 60/02  

    Wohnungseigentum: Abstimmung nach dem Wertprinzip; Schweigen eines

    Vor diesem Hintergrund wird z. B. sogar der Vorbehalt eines Vetorechtes durch den teilenden Wohnungseigentümer für zulässig erachtet (vgl. BayObLG, NJW-RR 1997, 1305).
mehr
  • BayObLG, 27.07.2000 - 2Z BR 112/99  

    Sondernutzungsrecht eines Wohnungseigentümers an einer Gartenfläche

    Diese Gründe für die Ungültigerklärung liegen zwar nahe, wenn das Stimmrecht in einer Zweiergemeinschaft abweichend von § 25 Abs. 2 WEG der Größe der Miteigentumsanteile folgt und dadurch für einen der Miteigentümer von vornherein ein Stimmenübergewicht geschaffen wird (zur Zulässigkeit einer solchen Regelung grundsätzlich BayObLGZ 1986, 10 ff. m.w.N.; 1997, 139 ff.).
  • BayObLG, 24.01.2001 - 2Z BR 112/00  

    Wohnungseigentum

    Insbesondere kann sie dahin abgeändert werden, dass sich das Stimmrecht nach Größe oder Zahl der Miteigentumsanteile richtet, also das Wertprinzip gilt (allgemeine Meinung; BayObLGZ 1986, 10/12; 1997, 139/141 f.; BayObLG ZMR 2000, 846 je m. w. N.; Palandt/Bassenge § 25 WEG Rn. 9).
  • BayObLG, 29.10.1998 - 2Z BR 148/98  

    Zustimmung und Bewilligung eines Vormerkungsberechtigten zur Begründung eines

    (3) Das Grundbuchamt darf zwar nicht dabei mitwirken, daß das Grundbuch durch eine Eintragung unrichtig wird; so hat das Grundbuchamt bei der Eintragung einer Gemeinschaftsordnung zu prüfen, ob sie gegen zwingende gesetzliche Vorschriften verstößt (BayObLGZ 1997, 139 ff).
  • BayObLG, 25.05.1998 - 2Z BR 21/98  

    Gültigkeit von Mehrheitsbeschlüssen zur Änderung von Bestimmungen der

    Keinen rechtlichen Bedenken begegnet es schließlich, daß die Wohnungseigentümer § 17 GO nur für die Wahl einer bestimmten Person und für zeitlich begrenzte Dauer abgeändert haben; solche Einzelfallregelungen zugunsten eines bestimmten Wohnungseigentümers oder im Zusammenhang mit einer bestimmten Sachlage sind grundsätzlich zulässig (vgl. BayObLGZ 1997, 139 = NJW-RR 1997, 1305).
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