Rechtsprechung
   BayObLG, 22.01.2002 - Verg 18/01   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • oeffentliche-auftraege.de

    Sinn und Zweck der Rügepflicht unter Berücksichtigung von Treu und Glauben

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Primärrechtsschutz und Antragsbefugnis bei Verletzung von Bieterrechten durch unterlassene Ausschreibung des Dienstleistungsauftrags - Rügeobliegenheit bei unterbliebenem Vergabeverfahren - Voraussetzungen eines Eigengeschäfts bei Vergabe eines Entsorgungsauftrags - in-house-Vergabe

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    De-facto-Vergabe: Vorbeugender Rechtsschutz im Vergabenachprüfungsverfahren? (IBR 2002, 206)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Wann liegt ein - vergabefreies - "in-house-Geschäft" vor? (IBR 2002, 268)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NZBau 2002, 397
  • IBR 2002, 206
  • IBR 2002, 268
  • VergabeR 2002, 244



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Wird zitiert von ... (74)  

  • BGH, 01.02.2005 - X ZB 27/04  

    Vergabe - De-facto-Vergabe: § 13 VgV analog bei Beteiligung mehrerer

    Unter diesen Umständen bedarf es im Streitfall auch keiner Beantwortung der streitigen Frage, ob § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB nach seinem Wortlaut oder Sinngehalt der Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags überhaupt entgegenstehen kann, wenn das Nachprüfungsverfahren geführt wird, damit ein bisher unterbliebenes geregeltes Vergabeverfahren eingeleitet und durchgeführt wird (verneinend z.B. BayObLG u.a. VergabeR 2002, 244; OLG Frankfurt NZBau 2004, 692, 693; OLG Düsseldorf NZBau 2001, 696; Burgi, NZBau 2003, 16, 21; bejahend z.B. Wagner, VergabeR 2002, 250, 251; Otting, VergabeR 2002, 146, 147; Bär, ZfBR 2001, 375, 377).
  • OLG Düsseldorf, 06.02.2008 - Verg 37/07  

    Vergabe - Grundstückskaufverträge mit städtebaulichen Komponenten

    Dies ist indes unschädlich, da die Rügeobliegenheit im Fall einer De-facto- oder Direktvergabe nicht gilt (Saarländisches OLG, Beschl. v. 20.9.2006 - 1 Verg 3/06, VergabeR 2007, 110, 111 f.; BayObLG, Beschl. v. 22.1.2002 - Verg 18/01, NZBau 2002, 397, 398 = VergabeR 2002, 244, 247 und Beschl. v. 27.2.2003 - Verg 25/02, NZBau 2003, 634; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 20.6.2001 - Verg 3/01, NZBau 2001, 696; OLG Frankfurt am Main NZBau 2004, 692, 693; KG, Beschl. v. 11.11.2004 - 2 Verg 16/04, NZBau 2005, 538; OLG Naumburg NZBau 2006, 58; ebenso Burgi, NZBau 2003, 16, 21; a.A. sind Bär, ZfBR 2001, 375, 377, Otting, VergabeR 2002, 146 und Wagner, VergabeR 2002, 250, 251; der BGH hat dies im Beschluss vom 1.2.2005 - X ZB 27/04, NZBau 2005, 290 = VergabeR 2005, 328, 331 hingegen offen gelassen).
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2003 - Verg 49/02  

    Vergabe - Heilung des Unterschriftsmangels

    Der angefochtene Beschluss erzeugt den Anschein einer wirksamen, im Vergabeverfahren zu beachtenden und im Fall einer Zuwiderhandlung gemäß § 114 Abs. 3 Satz 2 GWB vollstreckbaren Entscheidung, die im Interesse einer verbindlichen Klarstellung der für die Beteiligten geltenden wirklichen Rechtslage einer Aufhebung unterliegt, sofern der dahingehende Antrag begründet ist (vgl. die zu vergleichbaren Fallgestaltungen ergangenen Entscheidungen OLG Düsseldorf VergabeR 2002, 89, 93; 2001, 154, 158 - Beschlüsse des Senats vom 22.01.2001, Az. Verg 24/00, und vom 05.10.2001, Az. Verg 18/01).

    Die dargestellte Rechtslage (zu der auf die Beschlüsse des Senats vom 22.01.2001, Az. Verg 24/00, und vom 05.10.2001, Az. Verg 18/01, veröffentlicht in VergabeR 2001, 154 und 2002, 89, zu verweisen ist) entspricht dem zur Unterschriftenlage ergangenen Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12.06.2001 (VergabeR 2001, 286).

    In Folge der rechtlichen Beurteilung durch den Senat, wonach die Rechtsmittelfrist des § 117 Abs. 1 GWB auch auf die Beschwerde gegen die von Gesetzes wegen eintretende Ablehnung des Nachprüfungsantrags nach § 116 Abs. 2 GWB anzuwenden sei (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.10.2001, Az. Verg 18/01, VergabeR 2002, 89, 94), entsteht deshalb keine sich auf die Entscheidung des Streitfalls auswirkende und zur Vorlage an den Bundesgerichtshof nötigende Divergenz zu den Beschlüssen des OLG Rostock vom 17.10.2001, Az. 17 W 18/00, (VergabeR 2002, 85, 86) und des Kammergerichts vom 07.11.2001, Az. KartVerg 8/01, (VergabeR 2002, 95, 96 f.).

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