Rechtsprechung
   EGMR, 02.09.2010 - 46344/06   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • tagesschau.de (Pressemeldung, 02.09.2010)

    Beschwerderecht gegen lange Verfahren gefordert

  • spiegel.de (Pressebericht, 02.09.2010)

    Deutschland muss Bürgern gegen lahme Richter helfen

  • wordpress.com (Kurzinformation)

    Deutsche Justiz als Langstreckenläufer? EGMR rügt überlange Verfahrensdauer

mehr
  • prozessbarometer.de (Pressemitteilung)

    Rumpf gegen Deutschland

  • lto.de (Kurzinformation)

    In Verfahren gegen Deutschland wegen überlanger Verfahrensdauer ist bei EGMR künftig Verfahren aufgrund Piloturteils anzuwenden

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EGMR vom 02.09.2010, Beschwerde Nr. 46344/06 (EMRK Art. 6, Art. 13, Art. 46)" von RA Georg Rixe, original erschienen in: FamRZ 2010, 1965 - 1970.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EGMR v. 2.9.2010 - 46344/06 Rumpf/Deutschland (Dauer von Gerichtsverfahren in Deutschland als strukturelles Problem)" von Dr. Jens Meyer-Ladewig, original erschienen in: NJW 2010, 3355 - 3350.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Neuer Rechtsschutz gegen die überlange Dauer finanzgerichtlicher Verfahren" von RA Thomas Böcker, original erschienen in: DStR 2011, 2173 - 2178.

Verfahrensgang

  • OVG Sachsen-Anhalt, 13.05.2004 - A 2 S 343/96
  • BVerwG, 05.01.2005 - 6 B 67.04
  • BVerfG, 27.04.2006 - 1 BvR 2398/05
  • BVerfG, 25.04.2007 - 1 BvR 2398/05
  • EGMR, 02.09.2010 - 46344/06

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 3355



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BFH, 12.10.2012 - XI B 51/12  

    Rüge einer überlangen Verfahrensdauer

    b) Eine abweichende rechtliche Beurteilung folgt auch nicht aus dem von der Klägerin angeführten Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 2. September 2010 46344/06 (Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 2010, 3355).

    Der EGMR stellte darin insbesondere fest, dass das dortige Gerichtsverfahren allein vor dem Oberverwaltungsgericht fast acht Jahre anhängig war (vgl. Urteil in NJW 2010, 3355, Rz 44).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 25.07.2012 - 7 KE 1/11  

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer

    setzgeber maßgeblichen Pilotentscheidung vom 2. September 2010 in dem Verfahren Rumpf/Bundesrepublik Deutschland, Nr. 46344/06).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2012 - 3 A 1.12  

    Bestimmung des Begriffs Gerichtsverfahren i.S.v. § 198 Abs. 1 S. 1 GVG in

    Der Kläger war seinerseits nicht verpflichtet, Untätigkeitsbeschwerde zu erheben, da es sich hierbei nicht um einen wirksamen Rechtsbehelf im Sinne von Art. 13 EMRK handelt (EGMR, Urteil vom 2. September 2010, Beschwerde Nr. 46344/06, NJW 2010, 3355 = juris Rn. 32, unter Bezugnahme auf BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 2003 - 3 B 8.03 -, NVwZ 2003, 869 = juris) und die Untätigkeitsbeschwerde dem Gebot der Rechtsmittelklarheit nicht genügt (BVerfG, Beschluss vom 20. September 2007 - 1 BvR 775/07 -, NJW 2008, 503 = juris Rn. 5).
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  • EGMR, 20.01.2011 - 21980/06  

    Kuhlen-Rafsandjani ./. Deutschland

    Darüber hinaus hat der Gerichtshof kürzlich ein Piloturteil gegen den beschwerdegegnerischen Staat erlassen, da ein wirksamer Rechtsbehelf auf innerstaatlicher Ebene gegen eine unangemessene Dauer zivilrechtlicher Verfahren immer noch fehlt (R. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 46344/06, 2. September 2010).
  • EGMR, 13.10.2011 - 41629/07  
    Der Gerichtshof erinnert daran, dass er schon wiederholt das Fehlen eines wirksamen Rechtsbehelfs im deutschen Recht gegen die überlange Dauer eines Zivilverfahrens im Sinne des Artikels 6 der Konvention festgestellt habe (S. ./. Deutschland [GK], Nr. 75529/01, Rdnrn. 115-116, CEDH 2006 VII, H. ./. Deutschland, Nr. 20027/02, Rdnrn. 65-68, 11. Januar 2007, und R. ./. Deutschland, Nr. 46344/06, Rdnr. 52, 2. September 2010).
  • OLG Frankfurt, 16.05.2011 - 1 W 8/11  

    Verfahrensrecht - Nachträgliche Aufhebung einer Fristverlängerung

    Solches ergibt sich weder aus der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu einem "effektiven" Rechtsbehelf im Sinne von Art. 13 EMRK (vgl. Urt. v. 08.06.2006 - 75529/01: Sümerli/Deutschland -, juris, Tz. 97 ff; Urt. v. 02.09.2010 - 46344/06: Rumpf/ Deutschland -, juris, Tz. 51, 73); nach dieser Rechtsprechung ist - neben der Eröffnung von speziellen Entschädigungsansprüchen als etwaiger Sanktionsmöglichkeit - sicherzustellen, dass mit dem Rechtsbehelf angemessene Abhilfe für eine unangemessene Dauer zivilrechtlicher Verfahren durch ein Hinwirken auf die Beschleunigung des Verfahrens geschaffen wird (s. Urt. v. 08.06.2006, a.a.O., Tz. 99; sog. "Tu-was-Rechtsbehelf", vgl. Steinbeiß-Winkelmann, ZRP 2010, 205, 206, 208).
  • EGMR, 13.10.2011 - 3810/06  
    Der Gerichtshof erinnert daran, dass er schon wiederholt das Fehlen eines wirksamen Rechtsbehelfs im deutschen Recht gegen die überlange Dauer eines Zivilverfahrens im Sinne des Artikels 6 der Konvention festgestellt habe (S. ./. Deutschland [GK], Nr. 75529/01, Rdnrn. 115-116, CEDH 2006 VII, H. ./. Deutschland, Nr. 20027/02, Rdnrn. 65-68, 11. Januar 2007, und R. ./. Deutschland, Nr. 46344/06, Rdnr. 52, 2. September 2010).
  • EGMR, 13.10.2011 - 37264/06  
    Der Gerichtshof erinnert daran, dass er bereits wiederholt das Fehlen eines wirksamen Rechtsbehelfs im deutschen Recht festgestellt hat, um sich über die überlange Dauer eines Zivilverfahrens im Sinne des Artikels 6 der Konvention zu beschweren (Rechtssachen S. ./. Deutschland [GK], Individualbeschwerde Nr. 75529/01, Rdnrn. 115-116, CEDH 2006 VII, H. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 20027/02, Rdnrn. 65-68, 11. Januar 2007, und R. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 46344/06, Rdnr. 52, 2. September 2010).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2011 - 18 E 577/11  

    VwGO § 146; GG Art. 19 Abs. 4; EMRK Art. 6; EMRK Art. 13

    Dabei kann dahinstehen, ob sie bereits unstatthaft ist, weil keine beschwerdefähige Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Sinne von § 146 Abs. 1 VwGO vorliegt und eine ohne gesetzliche Grundlage erhobene Untätigkeitsbeschwerde ungeachtet der Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland, einen Rechtsbehelf gegen überlange Gerichtsverfahren einzuführen, vgl. EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - 46344/06 -, NJW 2010, 3355, im Hinblick auf die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Rechtsmittelklarheit erheblichen Bedenken begegnet.
  • EGMR, 21.04.2011 - 41599/09  

    K. gegen Deutschland

    Der Gerichtshof hat bereits festgestellt, dass das deutsche Recht keinen wirksamen Rechtsbehelf vorsieht, der geeignet ist, Abhilfe für die unangemessene Dauer zivilrechtlicher Verfahren zu schaffen (siehe Rechtssachen S. ./. Deutschland [GK], Individualbeschwerde Nr. 75529/01, Randnrn. 103-108, EGMR 2006-VII, und R. ./. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 46344/06, Randnr. 51, 2. September 2010).
  • EGMR, 21.07.2011 - 21965/09  

    B. gegen Deutschland

  • EGMR, 29.09.2011 - 37111/04  
  • EGMR, 13.10.2011 - 3863/06  
  • EGMR, 13.10.2011 - 32637/08  
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