Rechtsprechung
| FG Berlin-Brandenburg, 14.01.2009 - 3 K 2287/04 B |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg
§ 25 Abs 3 GrStG, Art 20 Abs 3 GG, § 1 Nr 2 HG2002/2003VsG BE, § 3 HG2002/2003VsG BE
Verfassungsmäßigkeit der rückwirkenden Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rückwirkende Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes in Berlin am 29.4.2002 mit Wirkung vom 1.1.2002 nicht verfassungswidrig
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Verfassungsmäßigkeit der einer hebeberechtigten Kommune durch § 25 Abs. 3 Grundsteuergesetz (GrStG) eröffneten Möglichkeit zur rückwirkenden Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes; Sachliche Differenzen zwischen den Begriffspaaren Rückbewirkung von Rechtsfolgen und tatbestandliche Rückanknüpfung einerseits und echter bzw. unechter Rückwirkung andererseits
Zeitschriftenfundstellen
- EFG 2009, 772
Wird zitiert von ... (3)
- VG Gelsenkirchen, 25.10.2012 - 5 K 1137/12
Gerichtliche Kontrolle einer Hebesatzsatzung
vgl. OVG Münster, Beschl. v. 19. November 1999 - 14 A 4793/99 - Urteil der erkennenden Kammer v. 26. Mai 2011 - 5 K 4142/10 - VG Münster, Urt. v. 1. Dezember 2010 - 9 K 1493/10 - ausführlich FG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 14. Januar 2009 - 3 K 2287/04 B -, jeweils zit. nach juris; Troll/Eisele, GrStG, 10. Aufl. 2010, § 25 Rn. 7. - FG Bremen, 09.06.2010 - 3 K 57/09
Erlass von Grundsteuer bei strukturellem Leerstand; Änderung des § 33 GrStG …
Bei Zugrundelegung der zeitlichen Grenze in § 25 Abs. 3 GrStG sei die am 19. Dezember 2008 beschlossene Änderung des § 33 GrStG mit Wirkung ab dem 1. Januar 2008 eine unzulässige "echte" Rückwirkung (vgl. auch FG Berlin-Brandenburg Urteil vom 14. Januar 2009 3 K 2287/04 B, EFG 2009, 772 : "Gemessen an dem Interesse des Steuerpflichtigen an der Kalkulierbarkeit der Grundsteuerbelastung (insbesondere für gewerbliche Betriebe) hat der Gesetzgeber die Frist für eine nachträgliche Erhöhung des Hebesatzes äußerst kurz gehalten (zu den gesetzgeberischen Motiven Troll/Eisele a.a.O., Anm. 1 zu § 25).").Hierdurch wird bis zum Ablauf des 30. Juni eines jeden Kalenderjahres ein Schwebezustand hinsichtlich der Höhe der Grundsteuer geschaffen, der ein Vertrauen des Steuerpflichtigen auf eine Grundsteuerbelastung in bestimmter Höhe im laufenden Jahr ausschließt (vgl. FG Berlin-Brandenburg Urteil in EFG 2009, 772 , juris Rz 22 m.w.N.).
- VG Münster, 01.12.2010 - 9 K 1493/10
Gerichtliche Überprüfung der Festsetzung von Hebesätzen
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 17. November 1999 - 14 A 4793/99 - und FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. Januar 2009 - 3 K 2287/04 B -, juris.
