Rechtsprechung
   LAG Köln, 08.03.2012 - 5 Ta 129/11   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Konkludenter PKH Antrag

Verfahrensgang

  • ArbG Bonn, 16.03.2011 - 5 Ca 3199/10
  • LAG Köln, 08.03.2012 - 5 Ta 129/11



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Wird zitiert von ... (2)  

  • LAG Köln, 23.07.2012 - 1 Ta 153/12  

    - Konkludente Antragstellung - Prozesskostenhilfe für Mehrwert eines Vergleichs

    Es entspricht allerdings ganz überwiegender Auffassung, dass auch im Prozesskostenhilfeverfahren eine konkludente Antragstellung möglich ist (BAG v. 16.02.2012 - 3 AZB 34/11 - [obiter dictum ]; LAG Köln, v. 08.03.2012 - 5 Ta 129/11 - Zöller/Geimer, ZPO, 29. Auflage 2012, § 114 Rn 14; Büttner/Wrobel-Sachs/Gottschalk/Dürbeck, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, 6. Auflage 2012, Rn 79).

    Prozesshandlungen sind ebenso wie private Willenserklärungen der Auslegung zugänglich, wobei gerade im arbeitsgerichtlichen Verfahren ein großzügiger Maßstab anzulegen ist, auch dann, wenn die Partei anwaltlich vertreten ist (BAG v. 13.12.2007 - 2 AZR 818/06 - NZA 2008, 589; LAG Köln v. 22.09.2010 - 1 Ta 240/10 - vgl. auch LAG Köln v. 08.03.2012 - 5 Ta 129/11 -).

    Denn die ausdrückliche Erstreckung des PKH-Antrags ist in diesen Fällen regelmäßig nur vergessen worden (LAG Köln v. 18.04.1996 - 4 Ta 265/95 - LAGE § 127 ZPO Nr. 25; LAG Baden-Württemberg v. 01.10.2010 - 18 Ta 3/10 - bei juris; LAG Düsseldorf v. 12.01.2010 - 3 Ta 581/09 -, OLG Zweibrücken v. 10.08.2006 - 5 WF 99/06 - NJW-RR 2007, 7; LAG Köln v. 08.03.2012 - 5 Ta 129/11 - Büttner/Wrobel-Sachs/Gottschalk/Dürbeck, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, a.a.O. Rn 511 u. Rn 80 Fn 19; Tiedemann ArbRB 2012, 193 ff (195)).

    Sollten im Einzelfall für das Gericht Zweifel bleiben, hat das Gericht gemäß § 139 ZPO für Klarstellung zu sorgen (LAG Köln v. 08.03.2012 - 5 Ta 129/11 - Tiedemann ArbRB 2012, 193, 195).

  • LAG Köln, 15.06.2012 - 5 Ta 161/12  

    Beiordnung eines Rechtsanwalts bei einer offensichtlich unwirksamen Kündigung

    Wenn das Arbeitsgericht insoweit Zweifel hatte, wäre es nach § 139 ZPO gehalten gewesen, nachzufragen (vgl. LAG Köln 5. März 2012 - 5 Ta 129/11 - juris) .
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