Rechtsprechung
| LG Saarbrücken, 09.10.2007 - 4 O 194/07 |
Volltextveröffentlichungen
- captain-huk.de
Sachverständigenhonorar
Kurzfassungen/Presse (2)
- kfz-expert.de (Zusammenfassung)
Keine Pflicht zum Sparen bei Beauftragung eines Sachverständigen zur Feststellung der Schadenshöhe nach Verkehrsunfall
- Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)
Geschädigter darf von Erforderlichkeit der anfallenden Sachverständigengebühren ausgehen
Wird zitiert von ... (7)
- AG Völklingen, 19.01.2009 - 5B C 658/08 Voraussetzung für ihre Erstattungsfähigkeit als Folgekosten ist allein, dass sie -wie vorliegend- kausal auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, § 249 1 BGB (s. Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 09.10.2007, Az.: 4 0 194/07 ).
Dabei ist umstritten, ob ein Geschädigter grundsätzlich von dar Erforderlichkeit dar anfallenden Sachverständigengebühren ausgehen darf oder ob er zunächst verpflichtet ist, sich über die übliche oder durchschnittliche Vergütung von Sachverständigen zu informieren (s. Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 09.10.2007, Az.: 4 0 194/07 ).
Dabei schließt sich das Gericht der Auffassung des Landgerichtes Saarbücken an, dass ein Geschädigter zunächst von der Erforderlichkeit der anfallenden Sachverständigenkosten ausgehen darf (s. Landgericht Saarbrücken, Urteil von 09.10.2007, Az.: 4 0 194/07 m.w.N.).
- AG Saarbrücken, 04.07.2008 - 37 C 1116/06 Hierbei folgt das AG Saarbrücken der Auffassung des Bundesgerichtshofs aus dem Urteil vom 23.01.2007 (VersR 2007, 560) sowie der Auffassung des Landgerichts Saarbrücken (vgl. Urteil vom 19.06.2008, Az: 11 S 225/07; Urteil vom 30.05.2008, Az: 13 S 20/08; Urteil vom 08.05.2008, Az: 11 S 231/07; Urteil vom 21.02.2008, Az: 11 S 130/07; Urteil vom 9.10 2007, Az: 4 O 194/07; Urteil vom 19.04.2007, Az: 11 S 201/06; Urteil vom 20.10.2006, Az: 13 A S 12/06).
Solange daher für den Geschädigten als Laie nicht erkennbar ist, dass das vom Sachverständigen erhobene Honorar die Grenze der Willkür überschreitet oder den Geschädigten ein Verschulden bei der Auswahl des Sachverständigen oder bei Zustandekommen von groben und offensichtlichen Unrichtigkeiten bei der Begutachtung oder Vergütungsabrechnung trifft, hat der Schädiger selbst die Kosten für unbrauchbare Gutachten zu bezahlen (vgl. auch LG Saarbrücken, Urteil vom 9.10.2007, 4 O 194/07).
- AG Saarbrücken, 20.05.2008 - 37 C 635/07 Hierbei folgt das Gericht der Auffassung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 23.01.2007 VersR 2007 Seite 560) sowie der Auffassung des LG Saarbrücken (vgl. Urteil vom 21.02.2008, AZ: 11 S 130/07; Urteil vom 09.10.2007, AZ: 4 O 194/07; Urteil vom 19.04.2007, AZ: 11 S 201/06; Urteil vom 20.10.2006, AZ: 13 AS 12/06).
So lange daher für den Geschädigten als Laien nicht erkennbar ist, dass das vom SV berechnete Honorar die Grenze der Willkür überschreitet, oder dem Geschädigten ein Verschulden bei der Auswahl des SV oder bei zustande kommen von groben und offensichtlichen Unrichtigkeiten bei der Begutachtung oder Vergütungsberechnung trifft, hat der Schädiger selbst die Kosten für unbrauchbare Gutachten zu bezahlen (vgl. auch LG Saarbrücken, Urteil vom 09.10.2007, AZ: 4 O 194/07).
- AG Gardelegen, 10.04.2008 - 31 C 391/07 In der Rechtsprechung werden, soweit ersichtlich, regelmäßig Beträge zwischen 20, 00 EUR und 25, 00 EUR zugesprochen (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 09.10.2007 - 4 O 194/07 - mit weiteren Nachweisen).
- AG Saarbrücken, 29.10.2008 - 4 C 377/08 Das Gericht folgt der Rechtsauffassung des BGH (Urteil vom 23.01.07 = VersR 2007, 560) sowie der Auffassung des LG Saarbrücken (Urteil vom 21.02.08 - 11 S 130/07 - Urteil vom 09.10.07 - 4 0 194/07 - Urteil vom 19.04.07 -11 S 201/06-; Urteil vom 20.10.06 -13 AS 12/06).
- AG Saarbrücken, 02.01.2009 - 36 C 334/08 Hierbei folgt das Gericht der Auffassung des BGH (Urteil vom 23.01 2007 in VersR 2007, 560) sowie der Auffassung des LG Saarbrücken (Urteil vom 21.02.2008, -11 S 130/07-; Urteil vom 09.10.2007 -4 0 194/07-; Urteil vom 19.04,2007 -11 S 201/06-; Urteil vom 13.06.2008 -13 S 39/08- und Urteil vom 30.05.2008 -13 S 20/08-).
- AG Saarlouis, 31.07.2008 - 28 C 585/08 (Vergl. AG Saarlouis 28 C 1681/07 m. w. N. sowie LG Saarbrücken vom 09.10.2007 -4 O 194/07-).
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