Rechtsprechung
| LSG Baden-Württemberg, 13.11.2002 - L 5 KA 4356/01 |
Volltextveröffentlichungen
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Residenzpflicht bei der Zulassung von Vertragsärzten
Verfahrensgang
- SG Freiburg, 17.10.2001 - S 11 KA 3737/00
- LSG Baden-Württemberg, 13.11.2002 - L 5 KA 4356/01
- BSG, 05.11.2003 - B 6 KA 2/03 R
Wird zitiert von ...
- SG Dortmund, 07.03.2003 - S 26 KA 15/02
Vertragsarztrecht
Entgegen der Auffassung von Schallen, Ärzte-ZV, Kommentar, 3. Aufl. 2000, § 24 Rn. 435 und des SG Gelsenkirchen, Urteil vom 01.02.2001, Az.: S 16 KA 4/00 handelt es sich bei der Residenzpflicht um eine Zulassungsvoraussetzung, deren Erfüllung die Zulassungsgremien gem. § 32 Abs. 1 SGB X zum Gegenstand einer Auflage machen können (offengelassen in LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 13.11.2002, Az.: L 5 KA 4356/01).Im Übrigen soll die Residenzpflicht sicherstellen, dass der Vertragsarzt und der Psychotherapeut nicht auf Grund einer möglicherweise weiten Entfernung von seiner Wohnung nur ein- bis zwei mal pro Woche Sprechstunde hält, sondern möglichst jeden Tag in ausreichendem Umfang (LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 13.11.2002, Az.: L 5 KA 4356/01).
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