Rechtsprechung
   LSG Mecklenburg-Vorpommern, 19.12.2008 - L 8 B 386/08   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - Diabetes mellitus - rückwirkende Bewilligung Prozesskostenhilfe - Unzulässigkeit der Untätigkeitsklage

  • Justiz Mecklenburg-Vorpommern

    § 21 Abs 5 SGB 2, § 88 SGG, § 73a Abs 1 S 1 SGG, § 114 S 1 ZPO, § 37 Abs 2 SGB 10
    Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - Diabetes mellitus - rückwirkende Bewilligung Prozesskostenhilfe - Unzulässigkeit der Untätigkeitsklage

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe im sozialgerichtlichen Verfahren, rückwirkende Gewährung

Verfahrensgang

  • SG Stralsund, 02.09.2008 - 6 AS 868/08
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 19.12.2008 - L 8 B 386/08



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (15)  

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 03.02.2009 - L 9 B 339/08  

    Antizipiertes Sachverständigengutachten

    Nach Erscheinen der dritten Auflage der "Empfehlungen zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe" des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge vom 1. Oktober 2008 sind diese wieder als antizipierte Sachverständigengutachten anzusehen (Anschluss an LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19. Dezember 2008, L 8 B 386/08).

    Angesichts all dieser wissenschaftlichen Äußerungen ist der Senat mit dem LSG Mecklenburg-Vorpommern (Beschluss vom 19. Dezember 2008, Az.: L 8 B 386/08) der Auffassung, dass die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Vorsorge in ihrer 3. Auflage nunmehr wieder als antizipierte Sachverständigengutachten anzusehen sind und die Bedenken des Bundessozialgerichtes (Urteil vom 15. April 2008, Az.: B 14/11b AS 3/07 R) insoweit ausgeräumt sind.

  • BSG, 22.11.2011 - B 4 AS 138/10 R  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Unzulässigkeit einer Beschränkung des

    Teilweise wird die Annahme eines antizipierten Sachverständigengutachtens befürwortet (vgl etwa LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 3.2. 2009 - L 9 B 339/08 AS; LSG Mecklenburg-Vorpommern Beschluss vom 19.12.2008 - L 8 B 386/08), teilweise wird dies verneint (Krauß in Hauck/Noftz, § 21 RdNr 64, 36. Ergänzungslieferung V/11; Düring in Gagel, SGB III mit SGB II, § 21 RdNr 40, 40. Ergänzungslieferung November 2010; Siefert, ASR 2011, 45 [49]; Kohte in Kreikebohm/Spellbrink/Waltermann, Kommentar zum Sozialrecht, 2. Aufl 2011, § 21 RdNr 17).
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 16.08.2011 - L 8 B 296/09  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - Mutwilligkeit - Kooperation

    Wenn ein Beteiligter, der "auf eigenes Kostenrisiko" handelt, bei vernünftiger Betrachtung sofort Untätigkeitsklage erheben würde, ist dieses Recht auch dem Kläger bzw. Antragsteller zuzubilligen, der zur Deckung seiner Rechtsanwaltskosten zusätzlich einen Prozesskostenhilfeantrag anhängig macht (so der Senat bereits in seinem Beschluss vom 19. Dezember 2008 - L 8 B 386/08 -, Juris, Randnummer 27).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senates ist im Hinblick auf die Gewährung von Prozesskostenhilfe wesentlich, dass diese, nachdem sich ein Verfahren erledigt hat, maximal rückwirkend bis zum Zeitpunkt der Bewilligungsreife gewährt werden kann (Senatsbeschluss vom 19. Dezember 2008 - L 8 B 386/08 -, Juris, Randnummer 15).

mehr
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.07.2009 - L 19 AS 41/08  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Für die nunmehr geltenden Empfehlungen wird daher die Annahme eines antizipierten Sachverständigengutachtens befürwortet (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 03.02.2009 - L 9 B 339/08 AS; LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 19.12.2008 - L 8 B 386/08).
  • LSG Sachsen, 27.08.2009 - L 3 AS 245/08  
    Da mittlerweile die Empfehlungen aktualisiert wurden, hat der erkennende Senat keine Bedenken, die im Oktober 2008 veröffentlichten Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. vorliegend auch für den streitigen Zeitraum im Jahr 2005 (Januar bis Juni 2005) anzuwenden (so auch SächsLSG, Urteil vom 26. Februar 2009 - L 2 AS 152/07 - JURIS-Dokument Rdnr. 37 ff.; LSG Mecklenburg-Vorpommern vom 19. Dezember 2008, L 8 B 386/08, JURIS-Dokument Rdnr. 19).
  • LSG Sachsen, 22.06.2009 - L 7 AS 250/08  
    Da diese nunmehr auf neuesten medizinischen Erkenntnissen beruhen, können sie jetzt möglicherweise als antizipiertes Sachverständigengutachten Geltung beanspruchen (dafür: LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19.12.2008, L 8 B 386/08 und Urteil vom 09.03.2009 - L 8 AS 68/08, Juris; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 03 02.2009 - L 9 B 339/08 AS, sowie (jeweils zum SGB XII) Hessisches LSG vom 22.12.2008 - L 7 SO 7/08 B ER - und LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 22.01.2009 - L 8 SO 32/07, jeweils Juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2010 - L 7 B 480/09  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Unabhängig von der in der Rechtsprechung (BSG, Urteil vom 15.04.2008 - B 14/11b AS 3/07 R; LSG NRW, Urteil vom 22.07.2007 - L 19 AS 41/08; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 03.02.2009 - L 9 B 339/08 AS; LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19.12.2008 - L 8 B 386/08 AS) noch ungeklärten Frage der Rechtsqualität dieser Empfehlungen, etwa als antizipiertes Sachverständigengutachten, enthalten diese jedenfalls Erfahrungsätze für die dort typisierten Regelfälle.
  • LSG Sachsen, 15.02.2010 - L 3 AS 780/09  

    Zulassung der Berufung im sozialgerichtlichen Verfahren wegen grundsätzlicher

    Soweit das Sozialgericht schließlich die im Oktober 2008 veröffentlichten Empfehlungen auf den davor liegenden Leistungszeitraum ab Mitte 2007 angewandt hat, deckt sich dies mit nicht nur mit der Rechtsprechung des drei mit SGB II-Verfahren befassten Senate des Sächsischen Landessozialgerichtes (vgl. SächsLSG, Urteil vom 27. August 2009 - L 3 AS 245/08 - JURIS-Dokument Rdnr. 24; SächsLSG, Urteil vom 26. Februar 2009 - L 2 AS 152/07 - JURIS-Dokument Rdnr. 39 ff.; vgl. auch SächsLSG, Urteil vom 22. Juni 2009 - L 7 AS 207/07 - JURIS-Dokument Rdnr. 52; SächsLSG, Urteil vom 22. Juni 2009 - L 7 AS 250/08 - JURIS-Dokument Rdnr. 24), sondern auch mit der Rechtsprechung anderer Obergerichte (vgl. z. B. LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - L 8 B 386/08 - JURIS-Dokument Rdnr. 19).
  • LSG Sachsen, 26.02.2009 - L 2 AS 152/07  

    Anspruch auf Arbeitslosengeld II; Höhe des Mehrbedarfs für kostenaufwändige

    Dass die Empfehlungen des Deutschen Vereins nunmehr im Oktober 2008 herausgekommen sind, führt vorliegend nicht dazu, dass für den streitigen Zeitraum Mai bis Oktober 2007 lediglich aufgrund der vorherigen Empfehlungen des Deutschen Vereins aus dem Jahr 1997 ein Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung bei den Erkrankungen des Klägers zu 1) und der Klägerin zu 2) zu zahlen wäre (so auch LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19.12.2008, Az.: L 8 B 386/08, zitiert nach juris).
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 09.03.2009 - L 8 AS 68/08  

    Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - Diabetes

    Nach der Rechtsprechung des Senats kommt den aktuellen Empfehlungen des DV die Rechtsnatur eines antizipierten Sachverständigengutachtens zu (Beschluss vom 19. Dezember 2008, L 8 B 386/08 - juris), so auch Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen vom 03. Februar 2009, L 9 B 339/08 AS, sowie (jeweils zum SGB XII) Hessisches Landessozialgericht vom 22. Dezember 2008, L 7 SO 7/08 B ER, und Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen vom 22. Januar 2009, L 8 SO 32/07.
  • LSG Hessen, 20.07.2011 - L 7 AS 52/11  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende: Anforderungen an die Zuerkennung eines

  • LSG Sachsen, 22.06.2009 - L 7 AS 207/07  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.01.2011 - L 7 AS 1385/10  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • LSG Berlin-Brandenburg, 12.10.2010 - L 23 SO 130/06  

    Mehrbedarf, Diabetes mellitus, Empfehlungen des Deutschen Vereins 2008

  • SG Hildesheim, 09.07.2010 - S 26 AS 1737/09  

    Arbeitslosengeld II - kein Mehrbedarf für kostenaufwändiger Ernährung bei

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht