Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2004 - L 12 AL 59/03   

Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (6)  

  • LSG Bayern, 19.01.2010 - L 17 U 9/05  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang -

    Der nach § 192 Abs. 1 Nr. 2 SGG gebotene Hinweis muss sich stets auf zweierlei beziehen, nämlich auf die Missbräuchlichkeit der Rechtsverfolgung und auf die Möglichkeit, deswegen Kosten auferlegen zu können (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen vom 16.06.2004, Az: L 12 AL 59/03 Rdnr 22; Stark in Mutschler, Kostenrecht in öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten, § 3 Rz 145 ff).

    Die mit § 192 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGG verbundene Warnfunktion ist nur erfüllt, wenn der Vorsitzende nicht nur auf die Missbräuchlichkeit hinweist, sondern auch auf die Möglichkeit der Kostenauferlegung (LSG Nordrhein-Westfalen vom 16.06.2004 - L 12 AL 59/03, Breith 05, 81).

  • LSG Baden-Württemberg, 31.05.2005 - L 13 AL 4811/04  

    Missbräuchlichkeit der Rechtsverfolgung - Auferlegung von Verschuldenskosten

    Die Rechtsprechung des BVerfG ist auch zur Auslegung des § 192 SGG heranzuziehen, denn Wortlaut und Zweck beider Vorschriften stimmen überein (LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16. Juni 2004 - L 12 AL 59/03, Thüringer LSG, Urteil vom 18. September 2003 - L 2 RA 379/03 - beide veröffentlicht in Juris).
  • LSG Bayern, 27.11.2008 - L 8 AL 348/07  
    Diese Auslegung entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. z.B. BVerfG, NJW 1996, 1273, 1274; vgl. zum Begriff des Missbrauchs in diesem Sinne ferner LSG NW, Beschluss vom 16.06.2004, L 12 AL 59/03; Urteil vom 16.07.2003 - L 12 AL 61/03).
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  • LSG Baden-Württemberg, 18.05.2010 - L 13 AS 5202/07  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Auferlegung von Verschuldenskosten -

    Die Rechtsprechung des BVerfG ist auch zur Auslegung des § 192 SGG heranzuziehen, denn Wortlaut und Zweck beider Vorschriften stimmen überein (LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16. Juni 2004 - L 12 AL 59/03, Thüringer LSG, Urteil vom 18. September 2003 - L 2 RA 379/03 - beide veröffentlicht in Juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.02.2012 - L 18 KN 25/11  

    Rentenversicherung

    Die Rechtsverfolgung ist missbräuchlich, wenn die Klage "von jedem Einsichtigen als völlig aussichtslos angesehen werden musste" (LSG NRW, Urteil vom 16.6.2004, L 12 AL 59/03).
  • LSG Bayern, 25.10.2006 - L 16 LW 8/05  
    Mit anderen Worten: Missbrauch im Sinne des § 192 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGG ist dann anzunehmen, wenn die Rechtsverfolgung von jedem Einsichtigen als völlig aussichtslos angesehen werden muss (so auch z.B. LSG NRW Beschluss vom 16.06.2004, Az.: L 12 AL 59/03 oder auch LSG BW Urteil vom 31.05.2005, Az.: L 13 AL 4811/04).
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