Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 30.06.2010 - 3 Ss OWi 854/10   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • burhoff.de

    Aufklärungrüge, Sachrüge, Auslegeung

  • openjur.de

    Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Auslegung einer als "Aufklärungsrüge" bezeichneten Rüge als Sachrüge bei Beanstandung fehlerhafter Urteilsfeststellungen zur Rechtsfolgenbemessung bei Überladung eines Lkw-Anhängers

  • BAYERN | RECHT

    § 267 Abs 3 S 1 Alt 1 StPO, § 344 Abs 2 S 2 StPO, § 17 Abs 3 S 1 OWiG, § 17 Abs 3 S 2 OWiG, § 19 OWiG, § 79 Abs 3 S 1 OWiG, § 24 StVG, § 22 Abs 4 S 2 StVO, § 49 Abs 1 Nr 21 StVO, § 3 Abs 1 BKatV
    Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Auslegung einer als "Aufklärungsrüge" bezeichneten Rüge als Sachrüge bei Beanstandung fehlerhafter Urteilsfeststellungen zur Rechtsfolgenbemessung bei Überladung eines Lkw-Anhängers

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  • IWW
  • strafrecht-online.de

    StPO §§ 267 III 1, § 244 II, § 344 II 2, 349 I; OWiG §§ 17 III, 19, 71, 79 III 1; StVG § 24 ; StVO §§ 22 IV 2, 29 III 1, 49 I Nr. 21, 49 II Nr. 7; StVZO §§ 34 III 3, 69 a III Nr. 4; BKatV § 3 I
    Auslegung einer "Aufklärungsrüge" als Sachrüge - Geldbußenbemessung bei fehlenden Angaben des Betroffenen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Auslegung der Rechtsbeschwerde; Aufklärungsrüge und Sachrüge

Kurzfassungen/Presse (3)

  • JURION Strafrecht Blog (Kurzinformation)

    Keine Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen = durchschnittliche Verhältnisse

  • JURION Strafrecht Blog (Kurzinformation)

    Manchmal helfen OLGs auch…

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bezeichnung als "Aufklärungsrüge" steht Auslegung als Sachrüge nicht entgegen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Bamberg vom 30.06.2010, Az.: 3 Ss OWi 854/10 (Sachrüge trotz Bezeichnung als "Aufklärungsrüge")" von RiKG Urban Sandherr, original erschienen in: NZV 2011, 44 - 46.

Zeitschriftenfundstellen

  • NZV 2011, 44



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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Bamberg, 24.07.2012 - 3 Ss 62/12  

    1. Die Qualifikation eines Rügevortrags im Rahmen der Revisionsbegründung ist

    Die Qualifikation eines Rügevortrags im Rahmen der Revisionsbegründung ist unabhängig von seiner Selbstbezeichnung durch den Revisionsführer als Verfahrens- oder Sachrüge nach allgemeinen Grundsätzen der Auslegung zugänglich (Festhaltung an OLG Bamberg, Beschluss vom 30.06.2010 - 3 Ss OWi 854/10 = NZV 2011, 44 f.).

    Die Rüge, das Berufungsgericht habe sich zu den Feststellungen, die dem in Teilrechtskraft erwachsenen Urteilsspruch zugrunde liegen, in Widerspruch gesetzt und damit die eingetretene Bindungswirkung, die einer Befassung mit dem Schuldspruch entgegenstehe, nicht beachtet, bezeichnet der Revisionsführer zwar als Verfahrensrüge, doch macht er mit dieser Rüge, die nach allgemeinen Grundsätzen der Auslegung zugänglich ist (OLG Bamberg NZV 2011, 44 f.; vgl. aus der einhelligen Kommentarliteratur u.a. Meyer-Goßner StPO 55. Aufl. § 344 Rn. 10 ff.; KK/Kuckein StPO 6. Aufl. § 344 Rn. 19 ff.; HK/Temming StPO 4. Aufl. § 344 Rn. 6), einen sachlichrechtlichen Mangel in Form des Vorliegens eines Verfahrenshindernisses geltend (BayObLGSt 1988, 173 f.); dieser kann gegebenenfalls auch alleiniger Angriffspunkt einer Revision sein (BGHSt 46, 230/236 f.; HansOLG Hamburg MDR 1958, 52).

  • OLG Bamberg, 28.02.2011 - 3 Ss OWi 40/11  

    Unbeachtlichkeit der Bezeichnung der Rechtsbescherwerderüge als Verfahrens- oder

    Soweit das Rechtsbeschwerdevorbringen dies erlaubt, ist es daher auch unter dem Gesichtspunkt der Verfahrensrüge zu prüfen (vgl. auch OLG Bamberg, Beschluss vom 30.06.2010 - 3 Ss OWi 854/10 = NZV 2011, 44 f. = VRR 2010, 348 f. [Gieg]).
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