Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 03.02.1997 - 2 Ss 267/96 - 73/96 III   

Antiblitzfolie

§ 267 Abs. 1, 2. Alt StGB, zusammengesetzte Urkunde;

(Hinweis: Entscheidung überholt durch BGH, «reflektierende Flüssigkeit»)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Verwendung von "Anti-Blitz-Buchstaben" ist Urkundenfälschung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    StGB § 267

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1997, 1793
  • NStZ 1997, 319
  • NStZ 1997, 602 (Ls.)
  • NZV 1997, 319
  • JR 1998, 303



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 21.09.1999 - 4 StR 71/99  

    Urkundenfälschung bei Besprühen von Kfz-Kennzeichen

    An der beabsichtigten Entscheidung sieht es sich durch den Beschluß des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 3. Februar 1997 - 2 Ss 267/96 - 73/96 III - ( NJW 1997, 1793 m. abl. Anm. Krack NStZ 1997, 602 = NZV 1997, 319 = DAR 1997, 284 = JR 1998, 303 m. abl. Anm. Lampe =- VD 1997, 230) gehindert.

    Jedenfalls soll und kann das abgestempelte Kennzeichen keinen Beweis über seine fortdauernde Ablesbarkeit nach der Zulassung des Fahrzeugs erbringen (Krack NStZ 1997, 602 f.).

  • BayObLG, 25.11.1998 - 2St RR 133/98  

    Kennzeichenmissbrauch durch das Aufbringen eines reflektierenden Mittels, um die

    Wegen der entgegenstehenden Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 3.2.1997 - 2 Ss 267/96 - 73/96 111 - wird die Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.«.

    Das Landgericht hat sich in der rechtlichen Bewertung des Sachverhalts der Auffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf im Beschluß vom 3.2.1997 (NJW 1997, 1793 = DAR 1997, 284 = NStZ 1997, 319 mit ablehnender Anmerkung Krack NStZ 1997, 602 = JR 1998, 303 mit ablehnender Anmerkung Lampe) angeschlossen; danach habe der Angeklagte eine Urkunde verfälscht und diese gebraucht (§ 267 StGB ).

  • BayObLG, 31.03.1998 - 2St RR 44/98  

    Voraussetzungen der Absicht der Täuschung im Rechtsverkehr

    b) Da § 267 StGB mithin tatbestandlich erfüllt ist, kommt § 22 StVG nicht zur Anwendung (vgl. BayObLGSt 1977, 115; 1981, 156; OLG Düsseldorf NJW 1997, 1793; Jagusch/Hentschel Straßenverkehrsrecht 34. Aufl. § 22 StVG Rn. 13; Mühlhaus/Janiszewski StVO 14. Aufl. § 22 StVG Rn. 8).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht