Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - VII-Verg 6/11 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- IWW
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Vergabe - Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung - ein öffentlicher Auftrag?
Kurzfassungen/Presse
- aerztezeitung.de (Pressemeldung)
Formfehler: Hausarztvertrag in Westfalen-Lippe geplatzt
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Düsseldorf vom 03.08.2011, Az.: VII Verg 6/11 (Hausarztzentrierte Versorgung; öffentlicher Dienstleistungsauftrag; Dienstleistungskonzession; Abgrenzung VOF/VOL; ...)" von RA Dr. Klaus Willenbruch, original erschienen in: VergabeR 2012, 72 - 85.
Verfahrensgang
- VK Arnsberg, 25.03.2009 - VK 33/08
- OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - VII-Verg 6/11
Wird zitiert von ... (9)
- OLG Düsseldorf, 07.12.2011 - Verg 77/11
Vergabe - Nichtprioritäre Dienstleistungen müssen (auch) ausgeschrieben werden
Auf die Ausführungen des Senats in seinem Beschluss vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) zu § 73b SGB V a.F. wird verwiesen.Was die Abrechnungsdienstleistungen betrifft, gilt das im Senatsbeschuss vom 3. August 2011 (VII-Verg 6/11) Gesagte.
Aus den im Senatsbeschluss vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) genannten Gründen ist die Antragstellerin auch antragsbefugt.
§ 73c Abs. 3 S. 3 SGB V stellt eine vergaberechtliche Sondervorschrift dar (vgl. Senat, Beschluss vom 03.08.2011 - VII-Verg 6/11; Gabriel, in Münchener Kommentar, Beihilferecht Vergaberecht, Anl. zu § 98 Nr. 4 GWB, Rdnrn. 172, 174).
Insoweit unterscheidet sich die Situation von derjenigen, die der Senatsentscheidung vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) zugrunde lag, in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses erhebliche Bedenken gegen die Sozialdatenverarbeitung durch Dritte bestanden, die vom Bundessozialgericht alsbald bestätigt wurden und deren Regelung durch den Gesetzgeber nicht absehbar war.
- OLG Düsseldorf, 07.12.2011 - Verg 79/11
Vergabe - Nichtprioritäre freiberufliche Leistungen: Kein unbefristeter Vertrag!
Auf die Ausführungen des Senats in seinem Beschluss vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) zu § 73b SGB V a.F. wird verwiesen.Was die Abrechnungsdienstleistungen betrifft, gilt das im Senatsbeschuss vom 03.08.2011 (VII-Verg 6/11) Gesagte.
Aus den im Senatsbeschluss vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) genannten Gründen ist die Antragstellerin auch antragsbefugt.
§ 73c Abs. 3 S. 3 SGB V stellt eine vergaberechtliche Sondervorschrift dar (vgl. Senat, Beschluss vom 03.08.2011 - VII-Verg 6/11; Gabriel, in Münchener Kommentar, Beihilferecht Vergaberecht, Anl. zu § 98 Nr. 4 GWB, Rdnrn. 172, 174).
Insoweit unterscheidet sich die Situation von derjenigen, die der Senatsentscheidung vom 03. August 2011 (VII-Verg 6/11) zugrunde lag, in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses erhebliche Bedenken gegen die Sozialdatenverarbeitung durch Dritte bestanden, die vom Bundessozialgericht alsbald bestätigt wurden und deren Regelung durch den Gesetzgeber nicht absehbar war.
- OLG Brandenburg, 16.02.2012 - Verg W 1/12
Vergabe - Verhandlungsverfahren: Es zählt immer nur das letzte Angebot!
Die rechtlich schutzwürdigen Interessen des Bieters sind bereits dadurch gewahrt, dass ein Nachprüfungsantrag vor Zuschlagserteilung an den öffentlichen Auftraggeber zugestellt wurde (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 03.08.2011 - VII-Verg 6/11).
- OLG Naumburg, 12.04.2012 - 2 Verg 1/12
Vergabe - Struktur und Verlauf eines Verhandlungsverfahrens
Ist sicher auszuschließen, dass sich ein festgestellter Vergabeverstoß auf die Auftragschancen des Antragstellers ursächlich ausgewirkt haben kann, so bedarf es keines Eingreifens der Nachprüfungsstelle und - im Umkehrschluss - fehlt der Nachprüfungsstelle auch die Kompetenz, auf das Vergabeverfahren einzuwirken (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 03.08.2011, VII-Verg 6/11; ebenso OLG Koblenz, Beschluss v. 02.02.2011, 1 Verg 1/11, OLG Karlsruhe, Beschluss v. 20.07.2011, 15 Verg 6/11, und OLG München, Beschluss v. 19.03.2009, Verg 2/09). - VK Mecklenburg-Vorpommern, 21.02.2012 - 1 VK 7/11
Vergabe - Leistungsbeschreibung widersprüchlich: Was muss der Bieter tun?
Der öffentliche Auftraggeber ist grundsätzlich frei in der Definition dessen, was er beschaffen möchte (OLG Dresden, Beschluss vom 17.05.2011, Az.: WVerg 0003/11; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 03.08.2011, Az.: VII-Verg 6/11; Beschluss vom 15.06.2010, Az.: VII-Verg 10/10; Beschluss vom 14.04.2010, Az.: VII-Verg 60/09; Beschluss vom 03.03.2010, Az.: VII-Verg 46/09; Beschluss vom 17.02.2010, Az.: VII- Verg 42/09; Beschluss vom 09.12.2009, Az.: VII-Verg 37/09; Beschluss vom 22.10.2009, Az.: VII-Verg 25/09; Beschluss vom 04.03.2009, Az.: VII-Verg 67/08; Beschluss vom 17.11.2008, Az.: VII-Verg 52/08; Beschluss vom 26.07.2006, Az.: VII- Verg 19/06; Beschluss vom 14.04.2005, Az.: VII-Verg 93/04; OLG Koblenz, Beschluss vom 10.06.2010, Az.: 1 Verg 3/10; OLG München, Beschluss vom 31.08.2010, Az.: Verg 12/10; Beschluss vom 05.11.2009, Az.: Verg 15/09; Beschluss vom 02.03.2009, Az.: Verg 01/09; Beschluss vom 28.07.2008, Az.: Verg 10/08; OLG Naumburg, Beschluss vom 05.12.2008, Az.: 1 Verg 9/08; OLG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 19.01.2007, Az.: 1 Verg 14/06; OLG Stuttgart, Urteil vom 19.05.2011, Az.: 2 U 36/11; Thüringer OLG, Beschluss vom 06.06.2007, Az.: 9 Verg 3/07; Beschluss vom 26.06.2006, Az.: 9 Verg 2/06). - VK Bund, 30.08.2012 - VK 1-91/12
Vergabe - Rahmenvertrag: Öffentlicher Auftrag auch bei Abruf durch Dritten!
- VK Bund, 01.06.2012 - VK 1-46/12
- VK Bund, 01.06.2012 - VK 1-49/12
- VK Bund, 15.03.2012 - VK 1-10/12
Vergabe - Eignungsanforderungen sind bereits in Bekanntmachung aufzuführen!
Ist mithin trotz einer gegebenen Rechtsverletzung der Eintritt eines Schadens (d.h. einer Beeinträchtigung der Zuschlagschancen) ausgeschlossen, ist die Vergabekammer nicht berechtigt, in das Vergabeverfahren einzugreifen (vgl. zum Ganzen OLG Düsseldorf, Beschluss vom 3. August 2011, VII-Verg 6/11).
