Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 12.03.2007 - VII-Verg 53/06   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vergabeverfahren - zur Berücksichtigung nachträglich abgegebener Erläuterungen des Bieters zu seinem Angebot

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vergabe - Auslegungsrelevanz nachträglich abgegebener Erläuterungen des Bieters

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Auch inhaltliche Änderungen der Verdingungsunterlagen führen zum Ausschluss! (IBR 2007, 1298)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Dürfen Erläuterungen nach Submission zur Auslegung des Angebots herangezogen werden? (IBR 2007, 699)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • IBR 2007, 1298
  • IBR 2007, 699



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Wird zitiert von ... (31)  

  • OLG Düsseldorf, 02.05.2012 - Verg 104/11  

    Vergabe - Verstoß gegen anerkannte Regeln der Technik: Ausschluss?

    Ein Ausschluss der Beigeladenen wegen fehlender Eignung aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit käme aber nur dann in Betracht, wenn sie nicht willens oder in der Lage wäre, ausschreibungskonform zu leisten (siehe: Senat, Beschlüsse vom 25. April 2012 - VII-Verg 61/11, 14. Juli 2011 - VII-Verg 61/11, 14. Oktober 2009 - VII-Verg 9/09 und 12. März 2007 - VII-Verg 53/06; OLG München, Beschlüsse vom 17. September und 15. November 2007 - Verg 10/07 "Uhrenanlage").

    Zur Feststellung, welchen Inhalt der Erklärende seinem Angebot tatsächlich beimisst, sind deshalb alle den Inhalt erläuternde Äußerungen des Bieters heranzuziehen, die einen Rückschluss auf seinen Willen im Zeitpunkt der Angebotsabgabe zulassen (Senat, Beschlüsse vom 14. Oktober 2009 - VII-Verg 9/09 und 12. März 2007 - VII-Verg 53/06).

  • VK Bund, 18.09.2008 - VK 3-119/08  
    Ein Bieter ist mit Ablauf der Zuschlagsfrist an sein Angebot mit dem abgegebenen Inhalt gebunden (§ 19 Nr. 3 VOB/A), nachträgliche Änderungen eines Angebots sind gemäß § 24 Nr. 3 VOB/A unstatthaft (BGH, Urteil vom 18. September 2007, X ZR 89/04 m.w.N.; BayObLG, Beschluss vom 27. Juli 2004, Verg 14/04; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. März 2007, VII-Verg 53/06).

    Maßgeblich für die Auslegung eines Angebots ist nicht der Wille des jeweiligen Bieters, sondern die objektive Sicht eines branchenkundigen und mit der ausgeschriebenen Leistung vertrauten Empfängers (§§ 133, 157 BGB) (OLG München, Beschluss vom 21. Februar 2008, Verg 1/08 m.w.N.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12. März 2007, VII-Verg 53/06).

  • OLG Düsseldorf, 14.10.2009 - Verg 9/09  

    Vergabe - Unzulässiges Nachverhandeln auch ohne Wortlautänderung des Angebots

    Nicht bei der Frage, wie der Erklärungsempfänger (hier der öffentliche Auftraggeber) die Willenserklärung (das Angebot) nach den Umständen zu verstehen hatte, aber bei der Feststellung, wie er sie tatsächlich verstanden hat, dürfen und müssen auch spätere Vorgänge, insbesondere das nachträgliche Verhalten oder Erklärungen des Bieters insoweit berücksichtigt werden, als sie Rückschlüsse auf seinen tatsächlichen Willen und das tatsächliche Verständnis des Erklärungsempfängers zulassen können (vgl. u.a. BGH, Urt. v. 24.6.1988 - V ZR 49/87, NJW 1988, 2878, 2879; Urt. v. 16.10.1997 - IX ZR 164/96, NJW-RR 1998, 259; Urt. v. 16.9.1998 - V ZR 77/87, NJW-RR 1989, 198, 199; Urt. v. 26.11.1997 - XII ZR 308/95, NJW-RR 1998, 801, 803; Urt. v. 7.12.2006 - VII ZR 166/05, BauR 2007, 574 Rn. 18 - jeweils m.w.N.; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 29.11.2000 - Verg 21/00, VergabeR 2001, 38, 39; Beschl. v. 12.3.2007 - VII-Verg 53/06).
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