Rechtsprechung
   OLG Dresden, 24.07.2009 - 8 U 1240/08   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • zimmermann-notar-rostock.de

    Pflicht zur Aufklärung über Innenprovision

  • vzhh.de
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Offenbarungspflichten eines Anlageberaters hinsichtlich seitens des Anbieters der Kapitalanlage an ihn zu zahlender Provisionen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Schuldvorwurf gegen Anlageberater wegen Empfehlung eines Medienfonds im Jahr 2001 ohne Hinweis auf Provisionszahlung

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Anlageberatung - unvermeidbarer Rechtsirrtum in Bezug auf Offenlegungspflicht über Provision

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 280 Abs. 1
    Keine Pflicht zur Aufklärung über Rückvergütungen im Jahre 2001

  • weimann.de (Leitsatz)

    Kick-Backs in 2001

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  • kanzlei-klumpe.de , S. 6 (Kurzinformation)

    Aufklärungspflichten über Innenprovisionen bei der Vermittlung geschlossener Fonds - OLG Dresden bejaht Rechtsirrtum des Anlageberaters und verneint ein schuldhaftes Handeln

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Rechtsirrtum schützt Banken

  • lto.de (Kurzinformation)

    Ohne Kenntnis von der Offenbarungspflicht zum Zeitpunkt der Beratung haftet Bank nicht wegen unterlassener Aufklärung über erhaltene Innenprovision

Besprechungen u.ä. (3)

  • kanzlei-klumpe.de , S. 13 (Entscheidungsbesprechung)

    Rückwirkende Haftung für unterlassene Provisionsmitteilungen?

  • kapellmann.de (Kurzanmerkung)

    Aufklärungspflichten bei versteckten Provisionen

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Schuldvorwurf gegen Anlageberater wegen Empfehlung eines Medienfonds im Jahr 2001 ohne Hinweis auf Provisionszahlung

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des OLG Dresden vom 24.07.2009; Az.: 8 U 1240/08 (Konnte eine beratende Bank im Jahr 2001 ihre Aufklärungspflicht über Rückvergütungen ("Kick-Backs") ...)" von RA Arne Maier, original erschienen in: VuR 2009, 422 - 423.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • ZIP 2009, 2144
  • WM 2009, 1689



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Wird zitiert von ... (72)  

  • BGH, 29.06.2010 - XI ZR 308/09  

    Bankrecht - Pflicht zur Aufklärung über sogenannte Rückvergütungen

    Ihr Rechtsirrtum war damit nicht entschuldbar (ebenso OLG Celle, WM 2009, 1794, 1796; OLG Frankfurt am Main, NZG 2010, 510; OLG Karlsruhe, NZG 2009, 1155, 1157; OLG München, WM 2010, 836, 837 f.; OLG Naumburg, BKR 2010, 215, 217 f.; OLG Stuttgart, WM 2009, 2312, 2316 ff. und WM 2010, 844, 846; Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 276 Rn. 22; Nobbe, WuB I G 1.-5.10 m.w.N.; Theewen, EWiR 2009, 701, 702; a.A. OLG Dresden, WM 2009, 1689, 1691 f., aufgehoben durch Anerkenntnisurteil des Senats vom 16. März 2010 - XI ZR 258/09; OLG Oldenburg, BB 2009, 2390, 2391 f., aufgehoben durch Anerkenntnisurteil des Senats vom 23. Februar 2010 - XI ZR 286/09; Edelmann, BB 2010, 1163, 1170; Grys/Geist, BKR 2009, 127, 128 f.; Harnos, BKR 2009, 316, 319 f.; Herresthal, ZBB 2009, 348, 354 ff., die allerdings alle fälschlich auf die Rechtsprechung zur Aufklärungspflicht über Innenprovisionen abstellen; Casper, ZIP 2009, 2409, 2413; Veil, WM 2009, 2193, 2195 ff.; Mülbert/Wilhelm, WM 2009, 2241, 2249; Mülbert, WuB I G 1.-10.09 unter 2.; die von Casper, ZIP 2009, 2409, 2414 Fn. 50 zur Stütze seiner Ansicht zitierten Aufsätze von Wagner, WM 1998, 694, 697 f. und Loritz, WM 2000, 1831, 1835 sind nicht einschlägig, weil sie nur die Aufklärungspflicht über Innenprovisionen behandeln).

    Schließlich liegt auch die von der Nichtzulassungsbeschwerde nur unter Hinweis auf das Urteil des OLG Dresden (WM 2009, 1689, 1691 f.) dargelegte Divergenz nicht (mehr) vor, nachdem dieses Urteil durch Anerkenntnisurteil des Senats vom 16. März 2010 (XI ZR 258/09) aufgehoben worden ist.

  • OLG Stuttgart, 06.10.2009 - 6 U 126/09  

    Bankenhaftung aus Kapitalanlageberatung: Fahrlässige Verletzung der Pflicht zur

    Kam die Bank dieser Pflicht nicht nach, so handelte sie jedenfalls im Jahr 2003 fahrlässig (wie OLG Karlsruhe Urteil vom 3.3.2009 - 17 U 371/08; Abgrenzung zu OLG Dresden Urteil vom 24.7.2009 - 8 U 1240/08 sowie OLG Oldenburg Urteil vom 11.9.2009 - 11 U 75/08).

    Die vorliegende Berufungsbegründung, der weitere Schriftsatz der Beklagten vom 18.9.2009 und die vorgelegten Urteile des OLG Dresden (vom 24.7.2009, 8 U 1240/08) und OLG Oldenburg (vom 11.9.2009, 11 U 75/08) haben dem Senat Gelegenheit gegeben, seine bisherige Auffassung zu überprüfen.

  • OLG Oldenburg, 11.09.2009 - 11 U 75/08  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über Innenprovisionen

    Die Beklagte weist außerdem zu Recht darauf hin, dass die im Falle eines 'Mid-Case-Szenarios' anfallenden Kosten der Höhe nach auch nicht ohne weiteres mit denjenigen eines 'Bad-Case' oder gar 'Worst-Case-Szenarios' gleichgesetzt werden können (so auch OLG Dresden, Urteil vom 24.07.2009 - 8 U 1240/08, Bd. III Bl. 27 ff.).

    Der Senat folgt insoweit der Entscheidung des OLG Dresden vom 24.07.2009 (8 U 1240/08 Anlage BBK 8), das im einzelnen (Seiten 11 - 23 des Urteils ) dargelegt hat, dass unter Berücksichtigung der Rechtsprechung und Literatur sowie der Gesetzeslage zum damaligen Zeitpunkt eine Pflicht zur Aufklärung über jede Innenprovision nicht angenommen werden musste.

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