Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Pflicht des Anlageberaters zur Offenbarung der Höhe seiner Vermittlungsprovision

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Haftung des Anlageberaters bei Vermittlung von Medienfonds-Beteiligung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Pflicht des Anlageberaters zur Offenbarung der Höhe seiner Vermittlungsprovision

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Frankfurt/Main, 31.10.2008 - 31 O 134/08
  • OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08

Zeitschriftenfundstellen

  • WM 2010, 1313



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Wird zitiert von ... (59)  

  • BGH, 29.07.2014 - II ZB 1/12  

    Die Risikodarstellung im Fondsprospekt

    Teilweise wird der Überschrift "Garantiefonds" auf dem Titelblatt des Fondsprospekts der Charakter einer anpreisenden Werbung beigemessen (OLG Frankfurt, WM 2010, 1313, 1315; Urteil vom 19. Oktober 2011 - 17 U 34/10, juris Rn. 121 [VIP 3]; tendenziell auch OLG Düsseldorf, WM 2010, 1934, 1940; Urteil vom 20. Januar 2011 - 6 U 9/10, juris Rn. 70; offen lassend OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2013 - 34 U 53/10, juris Rn. 47), mit der Folge, dass sich die Fehlerhaftigkeit der Angaben zur Kapitalgarantie nur im Zusammenhang mit den weitergehenden Aussagen des Fondsprospekts feststellen lasse (OLG Düsseldorf, Urteil vom 19. April 2012 - 6 U 52/11, juris Rn. 40 ff. [VIP 4]; OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2013 - 34 U 53/10, juris Rn. 47 [VIP 4]).

    Dabei wird im Hinblick auf den streitgegenständlichen Prospekt angenommen, dass dieser eine mögliche Irreführung durch die Verwendung der Überschrift "Garantiefonds" auf dem Deckblatt des Prospekts durch die Hinweise auf das Totalverlustrisiko des Anlegers ausreichend klarstelle (OLG Frankfurt, WM 2010, 1313, 1315; Urteil vom 19. Oktober 2011 - 17 U 34/10, juris Rn. 121 [VIP 3]). .

  • BGH, 29.07.2014 - II ZB 30/12  

    Darstellung steuerlicher Risiken im Fondsprospekt

    Teilweise wird der Überschrift "Garantiefonds" auf dem Titelblatt des Fondsprospekts der Charakter einer anpreisenden Werbung beigemessen (OLG Frankfurt, WM 2010, 1313, 1315; Urteil vom 19. Oktober 2011 - 17 U 34/10, juris Rn. 121 [VIP 3]; tendenziell auch OLG Düsseldorf, WM 2010, 1934, 1940; Urteil vom 20. Januar 2011 - 6 U 9/10, juris Rn. 70; offen lassend OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2013 - 34 U 53/10, juris Rn. 47 [VIP 4]), mit der Folge, dass sich die Fehlerhaftigkeit der Angaben zur Kapitalgarantie nur im Zusammenhang mit den weitergehenden Aussagen des Fondsprospekts feststellen lasse (OLG Düsseldorf, Urteil vom 19. April 2012 - 6 U 52/11, juris Rn. 40 ff. [VIP 4]; OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2013 - 34 U 53/10, juris Rn. 47 [VIP 4]).

    Dabei wird im Hinblick auf den streitgegenständlichen Prospekt angenommen, dass dieser eine mögliche Irreführung durch die Verwendung der Überschrift "Garantiefonds" auf dem Deckblatt des Prospekts durch die Hinweise auf das Totalverlustrisiko des Anlegers ausreichend klarstelle (OLG Frankfurt, WM 2010, 1313, 1315; Urteil vom 19. Oktober 2011 - 17 U 34/10, juris Rn. 121 [VIP 3]). .

  • BGH, 09.03.2011 - XI ZR 191/10  

    Verfahrensrecht - Zurückweisung einer Revision (Fondsbeteiligungen)

    Das Berufungsgericht hat die Revision gemäß § 543 Abs. 1 Nr. 2 Fall 2 ZPO "mit Blick auf die abweichenden Entscheidungen des Oberlandesgerichts Frankfurt" (17 U 307 [nicht 308]/ 08, WM 2010, 1313 und 17 U 98/09, BB 2009, 2334) zugelassen.
  • LG Bremen, 28.01.2010 - 2 O 2431/08  
    Es kann daher im Ergebnis offen bleiben, ob die - vorliegend von der Beklagten eingestandene - Erlangung von Vertriebsprovisionen vom Anwendungsbereich dieser Rechtsprechung erfasst wird: Während dies in einer Vielzahl von instanz- und obergerichtlichen Entscheidungen bejaht wurde (OLG Celle, 01.07.2009 - 3 U 257/08, WM 2009, 1794; 30.09.2009 - 3 U 45/09, WM 2009, 2171; OLG Dresden, 24.07.2009 - 8 U 1240/08, BKR 2009, 428; OLG Frankfurt, 19.08.2009 - 17 U 98/09, BB 2009, 2334; 20.10.2009 - 14 U 98/08; 24.06.2009 - 17 U 307/08; OLG Hamm, 23.09.2009 - 31 U 31/09; OLG Stuttgart, 15.07.2009 - 9 U 164/07; LG Berlin, 07.08.2009 - 4 O 404/08; 02.10.2009 - 4 O 8/09; LG Hamburg, 10.07.2009 - 329 O 44/09, WM 2009, 1511; 22.07.2009 - 313 O 340/08, VuR 2009, 385; LG Magdeburg, 04.06.2009 - 11 O 2449/08; LG München, 09.01.2009 - 27 O 23950/07; aus der Literatur siehe statt vieler Assmann, ZIP 2009, 2125, 2129), ist diese Position im Lichte jüngerer Ausführungen des BGH zumindest in Zweifel gezogen, wenn es dort heißt, dass aufklärungspflichtige Rückvergütungen nur dann vorliegen, wenn "Teile der Ausgabeaufschläge oder Verwaltungsgebühren, die der Kunde über die Bank an die Gesellschaft zahlt, hinter seinem Rücken an die beratende Bank umsatzabhängig zurückfließen, so dass diese ein für den Kunden nicht erkennbares besonderes Interesse hat, gerade diese Beteiligung zu empfehlen" (BGH, 27.10.2009 - XI ZR 338/08, WM 2009, 2306; siehe hierzu Casper, ZIP 2009, 2409; Langen, BB 2010, 17, 18; Zoller, GWR 2009, 466).

    Die in Teilen von Rechtsprechung und Literatur vertretene Auffassung, dass zumindest im Anwendungsbereich der sogenannten Kick-back-Rechtsprechung des BGH zu Rückvergütungen für einen Anlageberater eine gesonderte individuelle Aufklärung erforderlich wäre (so LG Hamburg, 25.03.2009 - 322 O 183/08; Casper, ZIP 2009, 2409; Zoller, GWR 2009, 466), findet in dieser Rechtsprechung keine hinreichende Grundlage (für die Möglichkeit der Aufklärung durch einen Prospekt in diesem Bereich auch OLG Celle, 01.07.2009 - 3 U 257/08, WM 2009, 1794; OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08; 19.08.2009 - 17 U 98/09, BB 2009, 2334; 20.10.2009 - 14 U 98/08; LG Göttingen, 16.04.2009 - 2 O 117/08; LG Hamburg, 18.03.2009 - 301 O 26/08; LG Magdeburg, 04.06.2009 - 11 O 2449/08): Zwar wird in einer der Entscheidungen des BGH zu dieser Frage ausgeführt, dass der Anlageberater den Anleger über die Rückvergütungen und den damit verbundenen Interessenkonflikt "im Rahmen des Beratungsgesprächs informieren" müsste (siehe BGH, 20.01.2009 - XI ZR 510/07, BKR 2009, 126).

    Entgegen einer in der Rechtsprechung der Instanz- und Obergerichte verbreiteten Auffassung (siehe OLG Celle, 01.07.2009 - 3 U 257/08, WM 2009, 1794; 21.10.2009 - 3 U 86/09; OLG Stuttgart, 15.07.2009 - 9 U 164/07; 06.10.2009 - 6 U 126/09, WM 2009, 2312; LG Berlin, 07.08.2009 - 4 O 404/08; 02.10.2009 - 4 O 8/09; LG Hamburg, 25.03.2009 - 322 O 183/08; 22.07.2009 - 313 O 340/08, VuR 2009, 385; LG Heidelberg, 14.07.2009 - 2 O 351/08; LG Magdeburg, 04.06.2009 - 11 O 2449/08) setzt dies aber keine namentliche Nennung des Anlageberaters im Prospekt voraus, wenn durch die vorhandenen Angaben in anderer Weise dem Anleger als Adressaten hinreichend deutlich gemacht wird, dass auch der Berater zum Empfängerkreis dieser Zuwendungen zählt (so auch OLG Düsseldorf, 30.11.2009 - 9 U 30/09; OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08; 19.08.2009 - 17 U 98/09, BB 2009, 2334; LG Göttingen, 16.04.2009 - 2 O 117/08; LG Hamburg, 18.03.2009 - 301 O 26/08).

    Es musste für den Kläger schon aus den Umständen der Beratung als nahe liegend erscheinen, dass die beklagte Bank ihre Anlageberatungstätigkeit nicht ohne jegliches eigenes Interesse vornahm, zumal eine gesonderte Vergütung vom Kläger hierfür nicht gezahlt wurde (vgl. so auch OLG Dresden, 24.07.2009 - 8 U 1240/08, BKR 2009, 428; OLG Düsseldorf, 30.11.2009 - 9 U 30/09; OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08; OLG München, 05.10.2007 - 19 U 3123/07; LG Göttingen, 16.04.2009 - 2 O 117/08).

    Anders als von Teilen der instanz- und obergerichtlichen Rechtsprechung angenommen (siehe OLG Celle, 01.07.2009 - 3 U 257/08, WM 2009, 1794; 21.10.2009 - 3 U 86/09; OLG Düsseldorf, 30.11.2009 - 9 U 30/09; OLG Frankfurt, 20.10.2009 - 14 U 98/08; LG Heidelberg, 31.07.2008 - 3 O 98/08, BKR 2008, 435), ist es dagegen nach dem Sinn und Zweck dieser Aufklärungspflicht nicht erforderlich, den exakten Betrag der von der Beklagten erlangten Zuwendungen zu benennen (wie hier OLG Frankfurt, 24.06.2009 - 17 U 307/08; 19.08.2009 - 17 U 98/09, BB 2009, 2334; LG Göttingen, 16.04.2009 - 2 O 117/08. Insbesondere kann sich die gegenteilige Auffassung entgegen LG Heidelberg, a.a.O., auch nicht auf die Rechtsprechung des BGH stützen: In der dort zitierten Entscheidung BGH, 19.12.2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226, war dem Anleger weder der genaue Betrag der vom Anlageberater erlangten Vergütung noch der Gesamtbetrag der gezahlten Vergütungen erkennbar): Eine durch die Vermeidung von Interessenkonflikten motivierte Pflicht des Anlageberaters zur Aufklärung über die Erlangung von umsatzabhängigen Provisionen geht - anders als eine entsprechende Aufklärungspflicht, die die Provisionen nur als das wirtschaftliche Ergebnis der Anlage belastenden Umstand betrifft, wofür aber wiederum die Person des Empfängers irrelevant ist - nicht davon aus, dass eine Zahlung solcher Provisionen unmittelbar und notwendigerweise dazu führen müsste, dass der Anleger eine seinen Interessen weniger gerechte Beratung erhalten müsste: Vielmehr begründet die Entgegennahme von Provisionen nur eine Gefahr, dass sich der Anlageberater in seiner Tätigkeit von seinem Eigeninteresse leiten lassen könnte; unterschiedliche Höhen der umsatzabhängigen Provisionen für den Anlageberater lassen damit ebenfalls nur auf ein unterschiedlich hohes Risiko schließen, dass Interessenkonflikte des Anlageberaters sich auf dessen Pflichterfüllung dem Anleger gegenüber auswirken, ohne dass bereits aus der Erlangung unterschiedlich hoher Provisionen darauf geschlossen werden könnte, dass die jeweilige Beratungsleistung tatsächlich in entsprechendem Maße negativ beeinflusst würde.

  • OLG Düsseldorf, 08.07.2010 - 6 U 136/09  

    Zustandekommen eines Anlageberatungsvertrages

    Dieser Rechtsprechung habe sich auch das OLG Frankfurt/Main mit 19. August 2009 - 15 U 98/09 (BB 2009, 2334 ff.) - und vom 24. Juli 2009 - 17 U 307/08 (OLGR Frankfurt 2009, 828 ff.) - angeschlossen.

    Wie schon das OLG Frankfurt in seinem 24. Juni 2009 - 17 U 307/08 (OLGR Frankfurt 2009, 828 ff.) - ausgeführt habe, greife in Fällen wie dem vorliegenden die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens dann nicht, wenn der Anleger Anlass zu weiterer Nachfrage gehabt habe.

    Soweit das OLG Frankfurt/Main in seinem 24. Juni 2009 - 17 U 307/08, OLGR Frankfurt 2009, 828 ff. - die Auffassung vertritt, dass ein Anleger, der sowohl durch den Prospekt als auch durch den Anlageberater darauf hingewiesen worden sei, dass dieser im Zusammenhang mit der Abwicklung von Anlagebeteiligungen eine Vergütung vom Kapitalsuchenden erhält, durch eine mangelnde Nachfrage zur genauen Höhe der Innenprovision deutlich mache, dass diese für seine Anlageentscheidung ohne Bedeutung sei, überzeugt dies den erkennenden Senat nicht.

  • OLG München, 14.02.2011 - 19 U 4574/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen

    Eine der Auffassung der Beklagten folgende Auslegung der Emissionsprospekte für V. 3 und 4 wird im übrigen, soweit ersichtlich, obergerichtlich bisher nicht vertreten, auch nicht vom OLG Frankfurt am Main im Urteil vom 24.06.2009, Gz. 17 U 307/08, dort S. 13/14 (auch das OLG Frankfurt kommt dort zu dem Auslegungsergebnis, dass die Anleger zwar in Rechnung stellen mussten, dass die Beklagte eine "Vermittlungsprovision" erhält, deren Höhe sich aber aus den Prospekten nicht ergab; ähnlich OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 19.08.2009, Gz. 17 U 98/09).
  • OLG Naumburg, 09.02.2010 - 6 U 147/09  

    Anforderungen an die Anlageberatung bei Beschreibung der Anlagementalität als

    Soweit demgegenüber das OLG Frankfurt ( 24.06.2009, 17 U 307/08, Rn. 450, 51, zitiert nach juris) eine Aufklärungspflichtverletzung unter Hinweis auf die rechtzeitige Übergabe des Prospektes verneint und sich zur Begründung auf die Entscheidung des BGH vom 25.09.2007 ( XI ZR 320/06, zitiert nach juris) beruft, weicht es damit von der aktuellen Rechtsprechung des BGH ab.

    Bei dieser Sachlage obliegt es nicht dem Senat, sondern allein den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung abweichenden Oberlandesgerichten Frankfurt ( 24.06.2009, 17 U 307/08), Dresden ( 24.07.2009, 8 U 1240/08) und Oldenburg ( 11.09.2009, 11 U 75/08), die Revision zuzulassen (so bereits Senat 6 U 99/09 und 6 U 106/09 sowie OLG Düsseldorf, 30.11.2009, 9 U 30/09, Rn. 51; OLG Hamm, 25.11.2009, 31 U 70/09, Rn. 91, 92; 23.09.2009, 31 U 31/09, Rn. 95; OLG Celle, 21.10.2009, 3 U 86/09, Rn. 61; 01.07.2009, 3 U 257/08, Rn. 46; jeweils zitiert nach juris; OLG München, Beschl. nach § 522 Abs. 2 ZPO v. 11.08.2009, 19 U 2098/09, Seite 6, zweiter Absatz sowie 17.07.2009, 25 U 1614/09).

  • OLG Hamm, 03.03.2010 - 31 U 106/08  

    Pflichten einer Bank im Rahmen der Anlageberatung; Pflicht zur Aufklärung über zu

    Soweit die Beklagte auf ein Urteil des OLG Frankfurt vom 24.06.2009 verweist (17 U 307/08, zitiert bei juris), hat das OLG in seiner Entscheidung zugrunde gelegt, dass der Anleger bei Vertragsschluss bereits Kenntnis von den im Prospekt ausgewiesenen Provisionen hatte.
  • OLG Stuttgart, 30.11.2010 - 6 U 2/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen;

    Soweit das OLG Frankfurt ( 24.6.2009 - 17 U 307/08, WM 2010, 1313, Tz. 51, 52) eine andere Auffassung vertritt, teilt sie der Senat aus den vorgenannten Gründen nicht.

    Gemäß § 543 Abs. 2 Nr. 2 ZPO wird die Revision zugelassen, nachdem Grund und Voraussetzungen der Pflicht einer Bank, im Rahmen der Anlageberatung Rückvergütungen offen zu legen, nicht abschließend geklärt sind und hierzu abweichende obergerichtliche Rechtsprechung ergangen ist (insbesondere OLG Stuttgart v. 12.5.2010 - 3 U 200/09; OLG Frankfurt v. 24.6.2009 - 17 U 307/08).

  • OLG Düsseldorf, 20.01.2011 - 6 U 9/10  

    Pflicht des Anlageberaters zur Aufklärung über Provisionen und Rückvergütungen

    - 15 U 98/09 (BB 2009, 2334 ff.) - und vom 24. Juli 2009 - 17 U 307/08 (OLG Frankfurt 2009, 828 ff.) - angeschlossen.

    Wie schon das OLG Frankfurt in seinem 24. Juli 2009 - 17 U 307/08 (OLGR Frankfurt 2009, 828 ff.) - ausgeführt habe, greife in Fällen wie dem vorliegenden die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens dann nicht, wenn der Anleger Anlass zu weiterer Nachfrage gehabt habe.

    Soweit das OLG Frankfurt/Main in seinem 24. Juni 2009 - 17 U 307/08, OLGR Frankfurt 2009, 828 ff. - die Auffassung vertritt, dass ein Anleger, der sowohl durch den Prospekt als auch durch den Anlageberater darauf hingewiesen worden sei, dass dieser im Zusammenhang mit der Abwicklung von Anlagebeteiligungen eine Vergütung vom Kapitalsuchenden erhält, durch eine mangelnde Nachfrage zur genauen Höhe der Innenprovision deutlich mache, dass diese für seine Anlageentscheidung ohne Bedeutung sei, überzeugt dies den erkennenden Senat nicht.

  • OLG Hamm, 25.01.2010 - 31 U 128/09  

    Beratungspflicht des Vermittlers einer Kapitalanlage; Pflicht zur Aufklärung über

  • OLG Hamm, 14.06.2010 - 31 U 48/10  

    Aufklärungspflicht der beratenden Bank über die Höhe von Rückvergütungen im

  • OLG Hamm, 25.11.2009 - 31 U 70/09  

    Haftung einer Bank aus einem Anlageberatungsvertrag

  • OLG Düsseldorf, 02.12.2010 - 6 U 167/09  

    Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten u.a. im Hinblick auf

  • OLG Frankfurt, 22.09.2010 - 19 U 75/10  

    Bankenhaftung aus Kapitalanlageberatung: Schadensersatzpflicht bei unterbliebener

  • OLG Frankfurt, 19.10.2011 - 17 U 34/10  

    Anlageberatung: Aufklärungspflichtige Rückvergütungen (VIP Medienfonds 3

  • OLG Stuttgart, 04.03.2010 - 13 U 42/09  

    Mitteilung über Rückvergütungen bei Anlegerberatungen

  • OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 19 U 84/10  

    Beratungsvertrag: Offenbarungspflicht einer beratenden Bank über verdeckte

  • OLG Hamm, 16.12.2009 - 31 U 80/09  

    Schadensersatzansprüche gegen den Vermittler einer Kapitalanlage

  • BGH, 20.11.2012 - XI ZR 440/11  

    Verfahrensrecht - Erfolgreiche Nichtzulassungsbeschwerde, Gehörsverletzung

  • OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 19 U 70/10  

    Haftung aus Kapitalanlageberatung: Pflicht der Bank zur Offenbarung verdeckter

  • BGH, 20.11.2012 - XI ZR 441/11  

    Verfahrensrecht - Zulassung der Revision (Gehörsverletzung)

  • BGH, 20.11.2012 - XI ZR 442/11  

    Verfahrensrecht - Rechtsbeschwerde (Gehörsverletzung)

  • BGH, 20.11.2012 - XI ZR 444/11  

    Verfahrensrecht - Erfolgreiche Nichtzulassungsbeschwerde, Gehörsverletzung

  • BGH, 26.03.2013 - XI ZR 228/11  

    Vortrag des Beklagten nicht beachtet: Rechtliches Gehör verletzt!

  • OLG München, 12.07.2010 - 19 U 5240/09  

    Kapitalanlage durch finanzierte Kommanditbeteiligung an einer Medienfonds-GmbH &

  • BGH, 09.04.2013 - XI ZR 25/11  

    Anspruch des Zedenten auf Rückabwicklung einer Beteiligung an einer GmbH & Co. KG

  • OLG Hamm, 02.11.2009 - 31 U 53/09  
  • OLG Hamm, 02.11.2009 - 31 U 126/08  
  • OLG Hamm, 20.09.2010 - 31 U 14/10  

    Aufklärungspflichten der anlageberatenden Bank über die Höhe von Rückvergütungen

  • LG Berlin, 02.10.2009 - 4 O 8/09  
  • OLG München, 20.12.2010 - 19 U 4562/10  

    Bankenhaftung aus Kapitalanlageberatung: Anforderungen an die Risikoaufklärung;

  • OLG München, 12.07.2010 - 19 U 5540/09  

    Kapitalanlage durch finanzierte Kommanditbeteiligung an einer Medienfonds-GmbH &

  • OLG Frankfurt, 31.08.2010 - 17 U 48/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Pflicht des Beraters zur Aufklärung über

  • OLG Frankfurt, 16.03.2011 - 23 U 55/10  

    Aufklärungspflicht der Banken: Notwendige Unterscheidung zwischen Rückvergütungen

  • OLG Düsseldorf, 08.09.2011 - 6 U 105/10  
  • OLG Frankfurt, 15.12.2010 - 19 U 107/10  

    Haftung der Bank aus Kapitalanlageberatung: Schadensersatzpflicht wegen

  • OLG Frankfurt, 22.12.2010 - 19 U 150/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflichtige Rückvergütung bei der

  • OLG Frankfurt, 30.06.2010 - 19 U 20/10  

    Beratungsvertrag: aufklärungspflichtige Rückvergütung (VIP Medienfonds 3

  • OLG Stuttgart, 08.11.2010 - 5 U 111/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Aufklärungspflicht über

  • OLG München, 14.02.2011 - 19 U 4576/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen

  • OLG Frankfurt, 31.08.2010 - 17 U 262/09  

    Anlageberatungsvertrag: Aufklärungspflicht über die Höhe von Provisionen

  • OLG Frankfurt, 24.11.2010 - 19 U 131/10  

    Haftung der Bank aus Kapitalanlageberatung: Schadensersatzpflicht wegen

  • OLG München, 02.08.2010 - 19 U 3319/09  

    Unterlassene Aufklärung über Rückvergütungen beim Vertrieb von Medienfonds:

  • OLG München, 11.10.2010 - 19 U 2045/10  

    Bankenhaftung: Aufklärungspflicht über Innenprovisionen beim Vertrieb einer

  • OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 19 U 99/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Schuldhafte Verletzung der

  • OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 19 U 73/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Schuldhafte Verletzung der

  • OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 19 U 83/10  
  • OLG München, 22.11.2010 - 19 U 3843/10  

    Bankenhaftung aus Anlageberatung: Schadensersatzanspruch des Kunden wegen

  • OLG Frankfurt, 24.11.2010 - 19 U 125/10  
  • OLG Frankfurt, 15.06.2011 - 19 U 261/10  

    Anlageberatung: Unterlassene Aufklärung über Rückvergütungen - Kausalität für die

  • OLG Frankfurt, 27.09.2010 - 19 U 135/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtverletzung

  • OLG Frankfurt, 15.12.2010 - 17 U 132/10  

    Anlageberatung: Verletzung vertraglicher Aufklärungspflichten (VIP 3 und VIP

  • LG Berlin, 07.08.2009 - 4 O 404/08  
  • OLG München, 02.08.2010 - 19 U 4728/09  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über verdeckte

  • OLG München, 14.02.2011 - 19 U 4105/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen

  • OLG München, 28.02.2011 - 19 U 3877/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über verdeckte

  • LG Düsseldorf, 24.11.2009 - 16 O 398/08  
  • LG Wiesbaden, 08.03.2012 - 8 O 265/10  

    Kapitalanlagerecht: Geldanlage in einen Filmfonds; Schadensersatz wegen

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