Rechtsprechung
   OLG Köln, 30.05.2005 - 21 U 22/04   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Sozietät Spiess und Collegen (Leitsatz)

    Fiktives Schmerzensgeld Bestandteil des Aufwendungsersatzanspruchs aus § 110 SGB VII

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Fiktives Schmerzensgeld wird beim Regress des Sozialversicherungsträger mitberücksichtigt

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des OLG Köln vom 30.05.2005, Az.: 21 U 22/04 (Einbeziehung des Schmerzensgeldes)" von VorsRiOLG a.D. RA H. Lemcke, original erschienen in: r+s 2005, 306 - 308.

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (2)  

  • BGH, 27.06.2006 - VI ZR 143/05  

    Arbeit & Soziales - Rückgriff auf fiktiven Schmerzensgeldanspr. des Geschädigten

    Nach Auffassung des Berufungsgerichts, dessen Urteil in r+s 2005, 306 veröffentlicht worden ist, kann die Klägerin wegen der von ihr erbrachten Aufwendungen im Rahmen des § 110 SGB VII auch auf den fiktiven Schmerzensgeldanspruch des Geschädigten gegen die Beklagte zurückgreifen.

    Es wurde als unbillig empfunden, dass der Unternehmer bei grob fahrlässiger Verursachung eines Unfalls seines Arbeitnehmers gegenüber dem von ihm mitfinanzierten Sozialversicherungsträger in größerem Umfang haften konnte als gegenüber seinem Arbeitnehmer nach Zivilrecht und zudem ohne die Möglichkeit, ein Mitverschulden einzuwenden (vgl. Kornes, aaO; Lang SVR 2005, 391, 392; Lehmacher, die BG 2003, 464; Stern-Krieger/Arnau, aaO).

  • BGH, 29.01.2008 - VI ZR 70/07  

    Sozialrecht - Beweislast beim Sozialversicherungsträger

    In der Literatur wird teilweise die Auffassung vertreten, der Sozialversicherungsträger könne über § 110 SGB VII seine Aufwendungen in voller Höhe geltend machen, während der Schädiger darlegen müsse, dass der (fiktive) zivilrechtliche Schadensersatzanspruch des Geschädigten niedriger sei (KassKomm-Ricke, § 110 SGB VII [Stand: November 2006], Rn. 8; Rapp in LPK-SGB VII, § 110, Rn. 23; Wannagat, SGB VII, § 110 [Stand: April 2007], Rn. 7; Schmitt, SGB VII, § 110, Rn. 13; AR-Blattei SD [Pfeifer], 870.1 [Stand: August 2003], Rn. 155; Kater/Leube, SGB VII, § 110, Rn. 15; Lehmacher, NZV 2006, 63, 65; Kornes, BG 2006, 309, 316 f.; Waltermann, NJW 1997, 3401, 3404; ebenso: OLG Köln, Urteil vom 30. Mai 2005 - 21 U 22/04, juris, Rn. 29, insoweit in r+s 2005, 306 f. nicht abgedruckt; LG München I, NJOZ 2003, 1699, 1701 f.; offen gelassen: Wussow, WI 1996, 201, 202; zweifelnd: Lauterbach/Dahm, Unfallversicherung SGB VII, 4. Aufl., § 110 [Stand Mai 2005], Rn. 14; Stern-Krieger/Arnau, VersR 1997, 408, 412).
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