Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 31.08.2005 - 1 Ss 84/05 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Verkehrsordnungswidrigkeit: Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbots wegen beruflicher Härten
- Justiz Baden-Württemberg
Verkehrsordnungswidrigkeit: Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbots wegen beruflicher Härten
- blutalkohol
, S. 531
Absehen von einem nach der BKatV indizierten Fahrverbotes
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Absehen von Regelfahrverbot wegen beruflicher Belastung im Sinne einer außergewöhnlichen Härte
Kurzfassungen/Presse (4)
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Der Tatrichter kann von der Verhängung eines nach dem Bußgeldkatalog indizierten Fahrverbots absehen
- fahrschule-online.de (Kurzinformation)
Kein Fahrverbot bei besonderen Belastungen
- taxi-zeitschrift.de (Kurzinformation)
Kein Fahrverbot bei besonderen Belastungen
- lto.de (Kurzinformation)
Von Fahrverbot nach Bußgeldkatalog kann abgesehen werden
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2006, 3080 (Ls.)
- NStZ-RR 2006, 282
- NZV 2006, 326
Wird zitiert von ... (6)
- OLG Hamm, 30.04.2007 - 2 Ss OWi 218/07
Fahrverbot - Kreditaufnahme zur Abwendung der Folgen eines Fahrverbots
Dies gilt insbesondere dann, wenn dem/der Betroffenen die Viermonatsfrist des § 25 Abs. 2 a StVG zur Verfügung steht, er/sie sich auf diese Karenzzeit einrichten und nach Abstimmung mit seinen geschäftlichen oder beruflichen Belangen einen geeigneten Zeitpunkt zur Abgabe seines Führerscheins auswählen kann (ebenso OLG Karlsruhe NZV 2006, 326, 327; BayObLG, NZV 2003, 349f.). - OLG Köln, 26.07.2006 - 82 Ss 47/06 öffentlicher Verkehrsmittel, Inanspruchnahme einer Fahrgemeinschaft, Anstellen eines bezahlten Fahrers/Aushilfsfahrers usw. (OLG Frankfurt NStZ-RR 2001, 214 [215] u. DAR 2002, 82 [83] sowie NStZ-RR 2002, 88; OLG Frankfurt NStZ-RR 2003, 123; OLG Karlsruhe VRS 104, 454 [457] = VRS 105, 306 [309] = NZV 2004, 211, DAR 2004, 467 [468] = NStZ-RR 2004, 313 [314] = NZV 2004, 316, zfs 2006, 230 [231] = DAR 2006, 227 u. zfs 2006, 411 [412]; KG VRS 108, 288 [289]).
vgl. a. OLG Karlsruhe zfs 2006, 411 [412]).
- OLG Köln, 10.08.2006 - 82 Ss OWi 60/06 öffentlicher Verkehrsmittel, Inanspruchnahme einer Fahrgemeinschaft, Anstellen eines bezahlten Fahrers/Aushilfsfahrers usw. (OLG Frankfurt NStZ-RR 2001, 214 [215] u. DAR 2002, 82 [83] sowie NStZ-RR 2002, 88; OLG Frankfurt NStZ-RR 2003, 123; OLG Karlsruhe VRS 104, 454 [457] = VRS 105, 306 [309] = NZV 2004, 211, DAR 2004, 467 [468] = NStZ-RR 2004, 313 [314] = NZV 2004, 316, zfs 2006, 230 [231] = DAR 2006, 227 u. zfs 2006, 411 [412]; KG VRS 108, 288 [289]).
vgl. a. OLG Karlsruhe zfs 2006, 411 [412]).
- OLG Bamberg, 22.01.2009 - 2 Ss OWi 5/09
Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Anforderungen an die Urteilsgründe beim …
13 aa) Nach gefestigter obergerichtlicher Rechtsprechung kann wegen der grundsätzlich gebotenen Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer ein Absehen von einem an sich als Regelfall verwirklichten Fahrverbot nur gerechtfertigt sein, wenn dieses zu einer massiven Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz des Betroffenen führt, also eine "existenzvernichtende" außergewöhnliche Härte vorliegt (OLG Karlsruhe NZV 2006, 326/327). - OLG Bamberg, 10.03.2011 - 2 Ss OWi 1889/10
Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Anforderungen an die Feststellungen bei …
24 Nach gefestigter obergerichtlicher Rechtsprechung kann trotz der grundsätzlich gebotenen Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer ein Absehen von einem an sich als Regelfall verwirklichten Fahrverbot dann gerechtfertigt sein, wenn dieses zu einer massiven Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz des Betroffenen führt, also eine "existenzvernichtende" außergewöhnliche Härte vorliegt (OLG Karlsruhe NZV 2006, 326 f.). - OLG Frankfurt, 29.01.2009 - 2 Ss OWi 39/09
OWi-Recht: Voraussetzungen für Absehen von Fahrverbot in Ausnahmefall
Nach ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung (vgl. BGH NJW 1992, 446; KG VRS 108, 290; OLG Karlsruhe NStZ-RR 2006, 282; OLG Frankfurt/Main - 2 Ss OWi 98/08) kann bei einem Regelfall aber nur in solchen Einzelfällen, in denen der Sachverhalt erhebliche Abweichungen zu Gunsten des Betroffenen vom Normalfall aufweist, unter angemessener Erhöhung der Geldbuße gemäß § 4 Abs. 4 BKatV von der Anordnung eines Fahrverbotes abgesehen werden.
