Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 15.11.2007 - 6 U 537/07 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Rechtsprechung Rheinland-Pfalz
1. Widerspricht der Schuldner der rechtlichen Einordnung einer als "Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zulässigkeit der Erhebung einer Feststellungsklage zur Ermittlung des Forderungsgrundes
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Verfahrensgang
- LG Mainz, 12.03.2007 - 4 O 322/05
- OLG Koblenz, 15.11.2007 - 6 U 537/07
- BGH, 05.11.2009 - IX ZR 239/07
Zeitschriftenfundstellen
- NZI 2008, 117
Wird zitiert von ... (5)
- OLG Koblenz, 28.12.2010 - 2 U 203/09
Zulässigkeit der Feststellung einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung in der …
Die Feststellungsklage kann auch bei einem allein auf den Rechtsgrund der vorsätzlichen unerlaubten Handlung beschränkten Widerspruch erfolgen (in Anknüpfung an OLG Koblenz, Urteil vom 15.11.2007 - 6 U 537/07 - NZI 2008, 117 ff.).Die Feststellungsklage kann auch bei einem allein auf den Rechtsgrund der vorsätzlichen unerlaubten Handlung beschränkten Widerspruch erfolgen (BGH, Urteil vom 18.01.2007 - IX ZR 176/05 - NJW 2007, 991; OLG Koblenz, Urteil vom 15.11.2007 - 6 U 537/07 - NZI 2008, 117 ff.).
Es besteht kein sachlicher Grund dafür, den Streit über die Rechtsnatur der angemeldeten und trotz Widerspruchs des Schuldners zur Tabelle festgestellten Forderung auf die Zeit nach Erteilung der Restschuldbefreiung zu verschieben (BGH, Urteil vom 18.05.2006 - IX ZR 187/04 - NJW 2006, 2922 ; OLG Koblenz, NZI 2008, 117 ff., Juris Rn. 22).
- OLG Brandenburg, 14.02.2008 - 12 U 89/07
Insolvenzfeststellungsklage: Bindungswirkung eines Anerkenntnisurteils betr. eine …
Aufgrund dieser Erwägungen wird auch einem Versäumnisurteil die Bindung für die rechtliche Qualifikation der Forderung abgesprochen (OLG Koblenz, Urteil v. 15.11.2007, Az.: 6 U 537/07; Landgericht Frankenthal, Rpfleger 2006, 629;… Ahrens, EWiR 2006, S. 539, 540; Hartwig/Richter, ZVI 2006, 373, 375). - LG Köln, 12.04.2010 - 20 O 498/09 Damit ist allerdings eine weitergehende Rechtskrafterstreckung als dies bei einem streitigen Urteil der Fall ist nicht verbunden; der Rückgriff auf den Akteninhalt dient lediglich der Eingrenzung des Lebenssachverhalts, auf dem die ausgesprochene und in Rechtskraft erwachsende Tenorierung beruht (BGH NZI 2010, 69 ff.; OLG Koblenz NZI 2008, 117 ff.).
- OLG Düsseldorf, 25.04.2012 - 18 U 173/11 Dem Schuldner kann zwar eine negative Feststellungsklage nicht grundsätzlich abgesprochen werden (vgl. BGH, U. v. 18.12.2008 - IX ZR 124/08, NJW 2009, 1280, 1281; a.A. OLG Hamm, ZInsO 2004, 683; offen gelassen OLG Koblenz, U. v. 15.11.2007 - 6 U 537/07 NZI 2008, 117, 118).
- OLG Braunschweig, 30.04.2008 - 8 U 192/07 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
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