Rechtsprechung
   OLG München, 09.06.2011 - 9 U 502/11 Bau   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • BAYERN | RECHT

    § 249 Abs 2 S 2 BGB, § 254 Abs 1 BGB, § 4 Nr 3 VOB/B 1992, SchuldRModG, SchErsRÄndG 2
    Baumängelhaftung bei VOB-Vertrag: Bemessung des Vermögensschadens des Auftraggebers; Haftungsverteilung bei falscher Planungsvorgabe durch den Auftraggeber und unterlassener Bedenkenanmeldung des Auftragnehmers

  • ax-schneider-gruppe.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Auftraggeber hat bei Einbau aufgrund fehlender spezieller Imprägnierung mangelhafter Dachsparren einen Anspruch auf Ersatz gegen den Werkunternehmer; Ansprüche des Auftraggebers gegen einen Werkunternehmer wegen Verwendung mangelhafter Dachsparren aufgrund fehlender besonderer Imprägnierung des Holzes; Erforderlichkeit der Wahrung bestimmter Gefährdungsklassen beim Bau einer Dachkonstruktion als belüftetes Kaltdach; Erkennbarkeit einer fehlenden besonderen Imprägnierung von Dachsparren bei deutlich naturfarbenem Holz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verbot der Überkompensation beim Schadensersatz wegen Mängeln

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Auftraggeber hat bei Einbau aufgrund fehlender spezieller Imprägnierung mangelhafter Dachsparren einen Anspruch auf Ersatz gegen den Werkunternehmer; Ansprüche des Auftraggebers gegen einen Werkunternehmer wegen Verwendung mangelhafter Dachsparren aufgrund fehlender besonderer Imprägnierung des Holzes; Erforderlichkeit der Wahrung bestimmter Gefährdungsklassen beim Bau einer Dachkonstruktion als belüftetes Kaltdach; Erkennbarkeit einer fehlenden besonderen Imprägnierung von Dachsparren bei deutlich naturfarbenem Holz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (4)

  • ibr-online (Entscheidungsanmerkung)

    Planungsfehler und unterlassener Hinweis: Mängelhaftung mit welcher Quote?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Ausschreibung ungeeigneten Baumaterials: 2/3 Planungsverschulden! (IBR 2011, 513)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Planungsfehler und unterlassener Hinweis: Teilung der Nachbesserungskosten 50:50! (IBR 2011, 460)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatz wegen Mängeln: Verbot der Überkompensation! (IBR 2011, 511)

Verfahrensgang

  • LG München I, 05.01.2011 - 2 O 115/04
  • OLG München, 09.06.2011 - 9 U 502/11 Bau

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2011, 1312
  • NZBau 2011, 683
  • BauR 2011, 1541
  • BauR 2011, 1832



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 11.03.2015 - VII ZR 270/14  

    Gilt auch für "Altfälle": Mehrwertsteuer wird nur ersetzt, wenn sie angefallen

    Das Berufungsgericht hat die Revision nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO zugelassen im Hinblick auf unterschiedliche Auffassungen in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung zu der Frage, ob der nach Mängelbeseitigungskosten berechnete werkvertragliche Schadensersatzanspruch gemäß § 635 BGB a. F. die auf die voraussichtlichen Kosten einer (noch) nicht durchgeführten Mängelbeseitigung entfallende, tatsächlich nicht angefallene Umsatzsteuer umfasst (bejahend: OLG Frankfurt, IBR 2009, 268; OLG Düsseldorf, BauR 2012, 516; OLG Hamburg, IBR 2013, 736; verneinend: OLG München, NJW-RR 2011, 1312).
  • OLG Braunschweig, 17.01.2013 - 8 U 203/10  

    Bau

    Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 09. Juni 2011 - 9 U 502/11 - (veröffentlicht in: BauR 2011, 1832 ff.) sind bei falscher Planungsvorgabe durch den Auftraggeber und unterlassenem Hinweis des Auftragnehmers die Mängelbeseitigungskosten grundsätzlich hälftig zu teilen.
  • OLG Schleswig, 10.10.2014 - 1 U 88/12  

    Gilt auch für "Altfälle": Mehrwertsteuer wird nur ersetzt, wenn sie angefallen

    Im Gegensatz dazu ist das OLG München (NJW-RR 2011, 1312) der Auffassung, der allgemeine Grundsatz zur Vermeidung von Überkompensation zu Gunsten des Geschädigten müsse auch bei Sachverhalten unter Geltung des alten Rechts gelten, weshalb auch bei Altfällen die Mehrwertsteuer nur ersetzt verlangt werden könne, wenn sie auch tatsächlich angefallen sei.
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