Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 16.08.2011 - 2 Ws 365/11   

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Erfordernis einer hochgradigen Gefahr schwerster Gewalt- oder Sexualstraftaten zur Verlängerung oder nachträglichen Anordnung der Sicherungsverwahrung; Abzuwägende Kriterien zur näheren Bestimmung des Begriffs der "hochgradigen Gefahr schwerster Gewalt- oder Sexualstraftaten"; Isolierte Betrachtung der Merkmale "hochgradige Gefahr" und "schwerste Gewalt- und Sexualstraftaten" und gegenseitige Kompensation dieser; Erfordernis einer Überschreitung des mittleren Rückfallrisikos beim Begriff der "hochgradigen Gefahr" von denkbar schwersten "Gewalt- und Sexualstraftaten"

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NStZ-RR 2012, 10 (Ls.)
  • StV 2012, 43



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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Saarbrücken, 14.05.2012 - 5 W 44/12  
    Stehen, wie hier, schwerste Gewalttaten, sogar Tötungsdelikte, im Raum, so liegt eine hohe Wahrscheinlichkeit nicht erst dann vor, wenn, wie es der allgemeine Sprachgebrauch nahe legen mag, nach wissenschaftlich begründeter sachverständiger Einschätzung eine statistische Quote deutlich oberhalb von 50 Prozent erreicht wird (siehe auch OLG Nürnberg, Beschl. v. 16.8.2011 - 2 Ws 365/11 - zur "hochgradigen Gefahr schwerster Gewalt- oder Sexualstraftaten": drohe ein Tötungsdelikt in Form eines Mordes, sei eine hochgradige Gefahr jedenfalls bereits dann anzunehmen, wenn die Gefährlichkeit den Bereich der mittleren Rückfallgefahr verlassen habe; anders in der Tendenz wohl Rissing-van Saan/Peglau in: Leipziger Kommentar zum StGB , 12. Aufl. 2008, § 66b Rdn. 140: ob es ausreiche, dass die konkrete Rückfallgefahr lediglich wahrscheinlicher sei als der Nichtrückfall, erscheine zweifelhaft).
  • OLG Nürnberg, 19.07.2012 - 15 W 1110/12  

    Unterbringung eines jugendlichen Straftäters nach dem

    Dessen hiergegen gerichtete Beschwerde verwarf der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Nürnberg mit Beschluss vom 16.8.2011 (Az. 2 Ws 365/11).

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