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   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.05.2003 - 1 L 137/02   

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    Säumniszuschlag, aufschiebende Wirkung, Erlass

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    Säumniszuschlag, aufschiebende Wirkung, Erlass

Verfahrensgang

  • VG Schwerin, 20.12.2001 - 8 A 2972/99
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.05.2003 - 1 L 137/02

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2004, 212
  • DÖV 2004, 213



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OVG Sachsen-Anhalt, 15.05.2007 - 4 L 522/04  

    Zur Erhebung von Säumniszuschlägen bei einem Erschließungsbeitragsbescheid

    Jedoch lässt die Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs gegen einen Abgabenbescheid i.S.d. § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VwGO die Säumnis i.S.d. § 240 Abs. 1 Satz 1 AO rückwirkend ab dem Zeitpunkt entfallen, ab dem nach dem Tenor und der Begründung die aufschiebende Wirkung (rückwirkend) angeordnet worden ist (OVG Niedersachen, Urt. v. 14. März 1989 - 9 A 57/88 -, NVwZ 1990, 270 f. unter ausdrücklicher Aufgabe des früheren Rechtsstandpunkts; OVG Sachsen, Urt. v. 12. Oktober 2005 - 5 B 471/04 -, NVwZ-RR 2007, 54 ff.; Driehaus, Kommunalabgabenrecht Bd. III, § 12 Rdnr. 82; Sodan/Ziekow, VwGO 2. A., § 80 Rdnr. 170; wohl auch OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 20. Mai 2003 - 1 L 137/02 -, NVwZ-RR 2004, 212 f.).

    Der Beschluss ist daher nicht im Zweifel dahingehend auszulegen, dass die aufschiebende Wirkung rückwirkend mit dem Zeitpunkt der Antragstellung bei Gericht eintritt (so aber OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 20. Mai 2003 - 1 L 137/02 -, NVwZ-RR 2004, 212 f.; Driehaus, Kommunalabgabenrecht Bd. III § 12 Rdnr. 82; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge 7. A., § 24 Rdnr. 61; wohl auch OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 8. November 1988 - 6 A 118/87 -, NVwZ-RR 1989, 324).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 07.11.2008 - 4 L 240/07  

    zur Erhebung von Säumniszuschlägen

    Lasse sich weder dem Tenor noch der Begründung der gerichtlichen Anordnung nach § 80 Abs. 5 Satz 1 VwGO - wie hier - eine ausdrückliche Feststellung zur Rückwirkung entnehmen, wirke der Beschluss auch im Rahmen des § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VwGO grundsätzlich zurück bis zum Erlass des angefochtenen Bescheides (so auch NdsOVG, Urt. v. 14.03.1989, a. a. O., unter ausdrücklicher Aufgabe des früheren Rechtsstandpunkts; SächsOVG, Urt. v. 12.10.2005, a. a. O.; BayVGH, Beschl. v. 02.04.1985 - 23 CS 85 A.361, 23 CE 84 A.2998, 23 CE 84 A.2900 -, NVwZ 1987, 63; Driehaus, Kommunalabgabenrecht Bd. III, § 12 Rdnr. 82; Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl., § 80 Rdnr. 170; wohl auch OVG MV, Urt. v. 20.05.2003 - 1 L 137/02 -, NVwZ-RR 2004, 212 f.).
  • VG Gera, 08.12.2010 - 2 K 2290/08  

    Ausbaubeiträge; Söumniszuschläge; Mahngebühren; Festsetzungsverjährung;

    Die gleiche Auffassung wird im Übrigen in der abgabenrechtlichen Rechtsprechung und Literatur bei einer Anordnung der aufschiebenden Wirkung durch das Gericht vertreten (VGH München, Beschluss vom 28. August 1989, -23 CS 89.02090-, NVwZ-RR 1990, 328; OVG Greifswald, Beschluss vom 25. Juni 2004, -1 M 127/04- und Urteil vom 20. Mai 2003, - 1 L 137/02-, zitiert nach juris; OVG Koblenz, Urteil vom 8. November 1988, -6 A 118/87-, NVwZ-RR 1989, 324; Driehaus, a.a.O., § 12 Rn. 82; Klein, Abgabenordnung, 9. Aufl.; § 240 Rn. 18 f.; Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Bd. II, § 240 Rn. 24).
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