Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen, 20.05.2005 - 8 OB 57/05 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
(Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten nach § 162 Abs 2 S 2 VwGO)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten nach § 162 Abs 2 S 2 VwGO
Verfahrensgang
- VG Lüneburg, 16.03.2005 - 5 A 127/03
- VG Lüneburg, 30.03.2005 - 5 A 127/03
- OVG Niedersachsen, 20.05.2005 - 8 OB 57/05
- OVG Niedersachsen, 11.01.2006 - 8 LC 56/05
Zeitschriftenfundstellen
- NVwZ-RR 2005, 660
Wird zitiert von ... (3)
- BSG, 20.10.2010 - B 13 R 15/10 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - unzulässiger Widerspruch - Rücknahme - …
Abzustellen ist auf den Zeitpunkt, in dem die mit Aufwendungen verbundene Handlung vorgenommen worden ist (…vgl Leitherer in Meyer-Ladewig/ Keller/ Leitherer, aaO, § 193 RdNr 7;… Groß in Lüdtke, Handkomm SGG, 3. Aufl 2009, § 193 RdNr 11); ohne Belang ist, ob sich die Handlung hinterher als unnötig herausstellt (vgl BVerwG Beschluss vom 3.7. 2000 - 11 A 1/99 - NJW 2000, 2832 f; Niedersächsisches OVG Beschluss vom 20.5. 2005 - 8 OB 57/05 - NVwZ-RR 2005, 660 [zur Parallelvorschrift des § 162 Abs. 1 VwGO], jeweils mwN). - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 23.07.2008 - 1 O 108/08
Zuziehung eines Bevollmächtigten für das Vorverfahren
Der Wortlaut des § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO spricht davon, dass das Vorverfahren "geschwebt" haben muss; von einem "notwendigen" Vorverfahren ist nicht die Rede (OVG Lüneburg, 20.05.2005 - 8 OB 57/05 -, NVwZ-RR 2005, 660). - SG Chemnitz, 12.01.2006 - S 21 AS 491/05 Denn der Gesetzgeber ist nicht daran gehindert, die Regelsätze durch Generalisie-rung, Typisierung und Pauschalierung zu regeln und dabei neben den Fragen der me-thodischen und empirischen Ermittlung des sozio-kulturellen Existenzminimums auch in wertender Weise eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung und das Steueraufkom-men des Staates zu berücksichtigen (SG Oldenburg, Beschluss vom 15.06.2005 -47 AS 179/05 ER- NdsRpfl 2005, 334), sofern er das Untermaßverbot beachtet (SG Schleswig 08.03.2005); dies ist -wie oben dargelegt- der Fall.
