Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2007 - 16 E 294/07   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rundfunkgebühren: Wer auf Sozialleistungen verzichtet, verzichtet auch auf die Befreiung

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Bloße Einkommensschwäche als solche soll nicht mehr zur Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht führen

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (23)  

  • BVerwG, 18.06.2008 - 6 B 1.08  

    Rundfunkgebühr; Befreiung; Einkommen; Vermögen; Härtefall; Hilfe zum

    Angesichts dieses Normzwecks, der in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (so - neben dem hier angefochtenen Berufungsurteil - auch OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - DVBl 2007, 1184 LS).
  • VG Gelsenkirchen, 18.09.2007 - 14 K 819/06  

    Rundfunkgebührenbefreiung, besondere Härte, niedriges Einkommen, Altersrente,

    OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, abrufbar über www.nrwe.de und juris.

    OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O.

    Demgemäß hat das Oberverwaltungsgericht Münster in dem schon mehrfach zitierten Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - entschieden, dass die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf bescheidmäßig nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch vermieden werden könne, dass einkommensschwache Personen, denen keine der in § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 9 bis 11 RGebStV genannten Leistungen gewährt werden - sei es, weil die Voraussetzungen für den Empfang dieser Leistungen (noch) nicht erfüllt sind, sei es, weil diese Leistungen bewusst nicht in Anspruch genommen werden -, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden.

    OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - a.a.O., VG Göttingen, Urteile vom 27. April 2006 - 2 A 552/05 - und 30. November 2006 - 2 A 13/06 - und VG Ansbach, Urteil vom 8. November 2006 -AN 5 K 06.00762-, juris.

  • VG Gelsenkirchen, 19.11.2012 - 14 K 3480/12  

    Atypischer Härtefall; besondere Härte; Bundesverfassungsgericht;

    OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 2007, 1184 sowie juris und www.nrwe.de.

    vgl. Begründung zur Änderung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages zu Art. 5 Nr. 6 (LT-Drucksache 13/6202, S. 42); OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, juris.

    BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1/08 - juris, Rdnr. 5 ff.;Urteil vom 12. Oktober 2011 - 6 C 34.10 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - und vom 28. August 2012 - 16 E 1051/11 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 1. Februar 2008 - 7 D 11158/07 - OVG Nds., Beschluss vom 12. Mai 2009 - 4 LB 188/08 -, juris, Rdnr. 25; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 15. Januar 2009 - 2 S 1949/08 -, juris; vgl. auch ständige Rechtsprechung der Kammer: Urteile vom 17. April 2008 - 14 K 358/06 - www.nrwe.de, 18. Januar 2011 - 14 K 5434/09 - und 4. Oktober 2011 - 14 K 3559/10 -.

mehr
  • VG Gelsenkirchen, 17.04.2008 - 14 K 358/06  

    Befreiung, Rundfunkgebühr, Härte, Student, Studiendarlehen, Studierendendarlehn,

    vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein - Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 07, 1184 und www.nrwe.de.

    vgl. u.a. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 07, 1184 und www.nrwe.de sowie Urteile der Kammer vom 18. September 2007 - 14 K 819/06 -, www.nrwe.de, m.w.N. und vom 7. Januar 2008 - 14 K 1113/07 -.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 07, 1184 und www.nrwe.de; BayVGH, Urteil vom 16.Mai 2007 - 7 BV 06.1645 -, Juris, jeweils m.w.N., Allein die Tatsache, dass die Klägerin im in diesem Verfahren streitigen Zeitraum höchstens ein Einkommen erzielt haben mag, das dem in § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 10 RGebStV benannten Personenkreis der Höhe nach üblicherweise zur Verfügung steht, begründet mithin im vorstehenden Zusammenhang regelmäßig ebensowenig eine "„atypische Fallkonstellation", wie es bei anderweitigen Empfängern niedriger Einkommen (z.B. Empfängern einer niedrigen Altersrente oder von Krankengeld) der Fall ist.

  • VG Köln, 23.07.2007 - 26 K 1887/06  
    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -, m.w.N.

    vgl. zum Vorstehenden OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. März 2007 - 16 E 294/07 -.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.08.2008 - 16 E 1189/07  
    vgl. dazu eingehend OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, Juris.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, Juris (mwN.); ebenso noch nachfolgend OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 23. Juli 2007 - 2 O 18/07 -, Juris, und OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 1. Februar 2008 - 7 D 11158/07 -, Juris.

  • VG Gelsenkirchen, 23.08.2011 - 14 K 3023/10  

    Altersrente; atypischer Härtefall; Bedarfsgemeinschaft; Befreiung; besondere

    vgl. Begründung Änderung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages zu Art. 5 Nr. 6 (LT-Drucksache 13/6202 S. 42) auf der Grundlage des Achten Rundfunkänderungsstaatsvertrages; BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1/08 -, NVwZ-RR 2008, 704, juris;OVG NRW, Beschlüsse vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, juris, und vom 27. August 2008 - 16 E 975/07 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 1. Februar 2008 - 7 D 11158/07 -, NVwZ-RR 2008, 597, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. August 2008 - OVG 11 B 16.08 - juris, Sächsisches OVG, Beschluss vom 10. Juni 2009 - 1 D 48/09 -, juris, OVG Lüneburg, Beschluss vom 12. Mai 2009 - 4 LB 188/08 - juris, Bayerischer VGH, Beschluss vom 8. Juni 2009 - 7 ZB 08.2969 - juris sowie ständige Rechtsprechung der erkennenden Kammer, vgl. zuletzt Urteil vom 5. Juli 2011 - 14 K 2142/08 -.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, www.nrwe.de, OVG Lüneburg, Beschluss vom 1. März 2007 - 4 LA 222/07 -, NVwZ-RR 2007, 536; Sächs. OVG, Beschluss vom 9. Juni 2009 - 1 D 30/09 -, juris; BayVGH -, Urteil vom 16. Mai 2007 - 7 B 06.2642 -, NVwZ-RR 2008, 257, nachfolgend BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1/08 -, NVwZ-RR 2008, 704 und juris.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.08.2008 - 11 B 16.08  

    Rundfunkgebührenrecht: Befreiungsanspruch bei nur geringfügiger Überschreitung

    Angesichts der eindeutigen Regelungsabsicht des Gesetzgebers, die in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 6 B 1.08 -, bei Juris; OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 -, DVBl 2007, 1184 LS).
  • OVG Sachsen, 20.08.2008 - 1 B 429/07  

    besonderer Härtefall; Einkommensschwäche

    Angesichts dieses Normzwecks, der in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (so - neben dem hier angefochtenen Berufungsurteil - auch OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - DVBl 2007, 1184 LS).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 20.10.2009 - 3 L 417/08  

    Rundfunkgebührenbefreiung für Empfänger von Ausbildungsförderung mit

    "Angesichts ... (des) Normzwecks, der in dem geltenden § 6 RGebStV klar zum Ausdruck kommt, kann die gewollte Beschränkung der Befreiungstatbestände auf durch Leistungsbescheid nachweisbare Fälle der Bedürftigkeit nicht dadurch umgangen werden, dass einkommensschwache Personen, die keine Sozialhilfe erhalten, weil sie deren Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen oder weil sie diese Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dem Härtefalltatbestand des § 6 Abs. 3 RGebStV zugeordnet werden (so - neben dem hier angefochtenen Berufungsurteil - auch OVG Münster, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 16 E 294/07 - DVBl 2007, 1184 LS).
  • VGH Bayern, 27.04.2010 - 7 ZB 09.1958  

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht

  • VG Saarlouis, 25.11.2008 - 3 K 618/08  

    Bescheidgebundene Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht

  • VG Gelsenkirchen, 09.06.2009 - 14 K 2823/08  

    Rundfunkgebühr, Zweitgerät, häusliche Gemeinschaft, Einkommen, Einkommensgrenze

  • VGH Bayern, 14.07.2009 - 7 ZB 08.2122  

    Rundfunkgebührenbefreiung; Erweberbsunfähigkeitsrente; besondere Härte (verneint)

  • VGH Bayern, 16.07.2009 - 7 ZB 09.1542  

    Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Anhörungsrüge

  • VG Aachen, 24.02.2010 - 8 K 1049/09  
  • VG Saarlouis, 30.09.2008 - 3 K 615/08  

    Voraussetzungen für die Annahme eines Härtefalles zur Befreiung von der

  • VG Hamburg, 07.07.2009 - 10 K 3147/08  

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Härtefallbestimmung

  • VG Saarlouis, 29.03.2010 - 3 K 586/09  

    Rundfunkgebührenpflicht - Anspruch auf Befreiung

  • VG Augsburg, 26.04.2010 - Au 7 K 09.1755  

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; Keine planwidrige Lücke im Katalog des

  • VG Augsburg, 25.05.2012 - Au 7 K 11.1394  

    Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; fehlende Nachweise der

  • VG Augsburg, 02.09.2008 - Au 7 K 08.87  

    Kein Anspruch auf Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht, wenn wegen Verstoßes

  • VG Würzburg, 01.07.2009 - W 3 K 09.446  

    Rundfunkgebührenbefreiung; zeitweiser Bezug von Wohngeld; Leistungen nach SGB II,

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