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   OVG Nordrhein-Westfalen, 11.02.1998 - 25 E 960/97   

Volltextveröffentlichungen

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 1998, 595



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BSG, 01.04.2009 - B 14 SF 1/08 R  

    Rechtsweg zur Sozialgerichtsbarkeit bei Streit über ein Hausverbot eines

    Jedenfalls wenn das Hausverbot im Rahmen oder aus Anlass eines zwischen den Beteiligten geführten Verwaltungsverfahrens (§ 8 SGB X ) ausgesprochen wird, ist nach diesen Grundsätzen die Rechtswegzuständigkeit der Sozialgerichte begründender Sachzusammenhang zu den Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu bejahen (aA OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11. Februar 1998 - 25 E 960/97 - NVwZ-RR 1998, 595; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5. März 2007 - L 16 B 3/07 SF; Jutzi, LKRZ 2009, 16 ff).
  • VG Neustadt, 23.02.2010 - 4 L 103/10  

    Verwaltungsprozessrecht, Ordnungsrecht

    Die Auffassung des Bundessozialgerichts teilt die beschließende Kammer nicht (ebenso LSG Rheinland-Pfalz, LKRZ 2009, 20; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 05. März 2007 - L 16 B 3/07 SF -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ-RR 1998, 595; Jutzi, LKRZ 2009, 16; Keller in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, a.a.O., § 51 Rdnr. 39; Lowe in: BeckOK SGG, Stand Dezember 2009, § 51 Rdnr. 1 und 6).

    Ebenso wenig, wie beamtenrechtliche Maßnahmen eines Grundsicherungsträgers danach als Angelegenheit der Grundsicherung zu qualifizieren wären (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. November 2005 - 1 M 462/05 -, juris zur Umsetzung eines kommunalen Beamten zu einer Arbeitsgemeinschaft nach § 44 b SGB II), mutiert das öffentlich-rechtliche Hausrecht zu einer Angelegenheit im Sinne des § 51 Abs. 1 Nr. 4 a SGG, weil es von einem Grundsicherungsträger erlassen wird (so zutreffend OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ-RR 1998, 595).

    Die Grundsätze, die jeder Träger öffentlicher Verwaltung bei der Durchsetzung seines Hausrechts zu beachten hat, sind identisch, und zwar unabhängig davon, ob die Rechtmäßigkeit der jeweils öffentlich-rechtlich geordneten Aufgabenerledigung im Verwaltungs-, Sozial- oder Finanzrechtsweg überprüft werden kann (s. OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ-RR 1998, 595).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.03.2007 - L 16 B 3/07  

    Sonstige Angelegenheiten

    Verfahrens, 4. Aufl. 2005, Kap. II, RdNr. 55; auch schon Martens in: Wege zur Sozialversicherung (WzS) 1964, S. 267 f.; dazu im Ansatz auch Peters-Sautter-Wolff, Loseblattkommentar zur Sozialgerichtsbarkeit, 4. Aufl., Stand 2005, RdNr. 178 zu § 51 SGG; siehe neuerlich auch OVG MS, Beschluss vom 11.02.1998 Az. 25 E 960/97 in NWVBl.
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  • LSG Rheinland-Pfalz, 10.11.2008 - L 5 B 371/08  

    Zuständigkeit der Verwaltungsgerichtsbarkeit für einen Streit um das Hausverbot

    Der Senat folgt insoweit der wohl einhelligen Auffassung in Schrifttum und Recht-sprechung (vgl. Keller, in Meyer-Ladewig/ Keller/ Leitherer, SGG, 9. Aufl. 2008, § 51 Rn. 39 Stichwort Hausrecht, -verbot m.w.N.; Ulmer, in Hennig, SGG, § 51 Rn. 51 Stichwort Hausverbot; Krasney/Udsching, Hdb. d. sozialgerichtl. Verfahrens, 5. Aufl. 2008, II. Rn. 55; OVG Nordrhein-Westfalen 5.3.2007 - L 16 B 3/07 SF, juris Rn. 10 ff. m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen 11.2.1998 - 25 E 960/97, juris Rn. 19 ff. m.w.N.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.2002 - 12 B 989/02  
    Zu vergleichbaren Rechtsmittelbelehrungen: BVerwG, Entscheidungen vom 6.3.1978 - 8 B 60.77 -, Buchholz 310 § 58 VwGO Nr. 35, 27.8.1997 - 1 B 145.97 -, a.a.O. Nr. 67, und vom 14.10.1997 - 1 B 164.97 -, NVwZ 1998, 170; OVG NRW, Beschlüsse vom 11.2.1998 - 25 E 960/97 - und vom 23.4.1998 - 18 B 437/98 - Seibert, in: Sodan/Ziekow, VwGO, Stand Juli 2000, § 124a Rdnr. 44.
  • LSG Hamburg, 31.07.2012 - L 4 AS 246/12  
    § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG erstreckt sich - ebenso wie die anderen Tatbestände des Zuständigkeitskataloges - nicht auch auf Streitigkeiten um das Hausrecht in den Gebäuden und sonstigen Liegenschaften der Sozialleistungsträger (so bereits LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5.3.2007, L 16 B 3/07 SF; zum Arbeitsamt: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11.2.1998, 25 E 960/97; für Hausverbote in Liegenschaften des Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende aus der Zeit nach dem Beschluss des BSG vom 1.4.2009 auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 13.5.2011, 16 E 174/11; VG Neustadt a.d.W., Beschluss vom 23.2.2010, 4 L 103/10.NW; VG Berlin, Beschluss vom 21.4.2010, 34 K 147.09, und Urteil vom 15.03.2010, 34 K 78.09; VG Hamburg, Beschluss vom 15.12.2011, 5 E 2409/11; zur Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte für Hausverbote in Finanzämtern: FG Münster, Beschluss vom 30.8.2010, 14 K 3004/10).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2011 - 16 E 174/11  

    Rechtsnatur der Verhängung eines Hausverbots im Falle der Sicherung der

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 11. Februar 1998 25 E 960/97 , juris, Rdnr. 25 ff. (= NWVBl. 1998, 350).
  • FG Münster, 30.08.2010 - 14 K 3004/10  

    Verwaltungsgerichtsweg für ein allgemeines Hausverbot beim Finanzamt

    Streitigkeiten über Hausverbote, die Vorsteherinnen bzw. Vorsteher von Finanzbehörden ausgesprochen haben, sind nicht den Finanzgerichten zugewiesen (so auch zur Abgrenzung zwischen dem allgemeinen Verwaltungsrechtsweg und dem Sozialrechtsweg: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen - OVG NRW -, Beschluss vom 11. Februar 1998 25 E 960/97, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht - Rechtsprechungsreport - 1998, 595; Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen - LSG NRW - , Beschluss vom 5. März 2007 L 16 B 3/07 F, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2001 - 19 A 1303/00  
    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 11. Februar 1998 - 25 E 960/97 -, NVwZ-RR 1998, 595 (596), und 8. Oktober 1997 - 25 B 2208/97 -, NJW 1998, 1425 (1425); Kopp, VwGO, 12. Auflage, 2000, § 40 Rdn 22, m. w. N.
  • VG Düsseldorf, 07.01.2008 - 21 L 2007/07  
    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) hat in seinem Beschluss vom 11. Februar 1998 (- 25 E 960/97 -, NWVBl. 1998, 350) zu einer Streitigkeit über die Rechtmäßigkeit eines durch die Arbeitsverwaltung erteilten Hausverbots Folgendes ausgeführt:.
  • VG Berlin, 15.03.2010 - 34 K 78.09  

    JobCenter; Beleidigung; Bedrohung; Gewaltsbereitschaft des Leistungsempfängers;

  • VG Düsseldorf, 18.12.2009 - 21 K 7368/09  
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