Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2003 - 8 A 4229/01 |
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Verfahrensgang
- VG Minden, 04.09.2001 - 1 K 4082/00
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2003 - 8 A 4229/01
- BVerwG, 02.09.2003 - 4 B 79.03
Wird zitiert von ... (6)
- VG Minden, 06.12.2005 - 1 K 229/04
Klage gegen Meldung des Schutzgebiets "Sennebäche" abgewiesen
Ein Unterschied zu der vom OVG NRW im Urteil vom 14.05.2003 - 8 A 4229/01 - entschiedenen Verwaltungsrechtssache ergebe sich auch nicht daraus, dass die Klägerin keine Privatperson, sondern eine Kommune sei.vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 28.01.1996 - 8 C 19.94 -, BVerwGE 100, 262 m.w.N.; OVG NRW, Urteil vom 14.05.2003 - 8 A 4229/01 -.
So OVG NRW, Urteil vom 14.05.2003 - 8 A 4229/01 -.
Das hat das OVG NRW, Urteil vom 14.05.2003 - 8 A 4229/01 -, für private Grundstückseigentümer, die sich durch die Meldung einer potenziellen FFH-Fläche durch das Land beeinträchtigt sahen, entschieden.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.01.2008 - 8 A 154/06 BVerwG, Urteile vom 28.11.1975 - 7 C 47.43 -, BVerwGE 50, 19, vom 7.5.1987 - 3 C 53.85 -, BVerwGE 77, 207 (211), und vom 23.8.2007 - 7 C 13.06 -, NVwZ 2007, 1311; OVG NRW, Urteil vom 14.5.2003 - 8 A 4229/01 -, OVGE 49, 142.
BVerwG, Beschluss vom 7.4.2006 - 4 B 58.05 -, UPR 2006, 351, und Urteil vom 1.4.2004 - 4 C 2.03 -, BVerwGE 120, 276; OVG NRW, Urteil vom 14.5.2003 - 8 A 4229/01 -, OVGE 49, 142; OVG Bremen, Urteil vom 31.5.2005 - 1 A 346/02 -, NuR 2005, 654; Nds. OVG, Beschluss vom 21.3.2006 - 8 LA 150/02-, ZUR 2006, 315.
OVG NRW, Urteil vom 14.5.2003 - 8 A 4229/01 -, a.a.O.; OVG Bremen, Urteil vom 31.5.2005 - 1 A 346/02 -, a.a.O.
- VG Oldenburg, 29.06.2004 - 1 A 4193/99
Rechtsschutz gegen die Meldung eines FFH-Gebietes; FFH-Richtlinie; Meldung; …
Über die Rechtmäßigkeit der Aufnahme eines Grundstücks in die Vorschlagsliste für ein FFH-Gebiet kann nicht mit der Feststellungsklage nach § 43 VwGO entschieden werden (wie OVG Münster Urt. v. 14. Mai 2003, 8 A 4229/01).Feststellungsfähige Rechtsverhältnisse sind die rechtlichen Beziehungen, die sich aus einem konkreten Sachverhalt auf Grund einer öffentlich-rechtlichen Norm für das Verhältnis von natürlichen oder juristischen Personen untereinander oder einer Person zu einer Sache ergeben, kraft deren eine der beteiligten Personen etwas Bestimmtes tun muss, kann oder darf oder nicht zu tun braucht (OVG Münster, Urt. v. 14. Mai 2003 - 8 A 4229/01 - Natur und Recht 2003, 706).
Rechtliche Konsequenzen ergeben sich erst aus der Aufnahme eines Gebietes in die Liste der Kommission (OVG Münster, Urt. .v. 14. Mai 2003, 8 A 4229/01, Natur und Recht 2003, 706 mwN).
Nach der Umsetzung der FFH-Richtlinie in das innerstaatliche Recht werden die in der VwGO vorgesehenen Rechtsschutzmöglichkeiten eröffnet (OVG Münster, Urt. v. 14. Mai 2003, 8 A 4229/01, Natur und Recht 2003, 706).
- OVG Niedersachsen, 21.03.2006 - 8 LA 150/02
Aufnahme des Grundstücks in FFH-Gebiet: Rechtsschutz
In der Rechtsprechung und der Literatur zu der hier streitigen Frage der Meldung bzw. des Vorschlags eines FFH-Gebietes durch ein Land an den Bund gemäß § 19 b Abs. 1 Satz 1 BNatSchG a.F. (= § 33 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG n.F.) ist aber zu Recht anerkannt, dass sich - vorbehaltlich in Niedersachsen nicht bestehender, abweichender landesrechtlicher Bestimmungen über den besonderen Schutz von nur gemeldeten, aber noch nicht in die Gemeinschaftsliste aufgenommenen Gebieten (vgl. dazu Schumacher/Palme, EurUP 2005, 175, 177) - allein aus dieser Meldung bzw. dem Vorschlag noch keine solchen Rechtsfolgen für die Nutzung des betroffenen Gebiets ergeben können (vgl. bereits Beschl. d. erkennenden Gerichts v. 24.3.2000 - 3 M 439/00 -, NuR 2000, 298 f., und v. 12.7.2000 - 3 M 1605/00 -, NuR 2000, 711 f.) und es deshalb an dem für eine Feststellungsklage notwendigen Rechtsverhältnis mangelt (vgl. jeweils für Klagen von privaten Grundstückseigentümern: OVG Münster, Urt. v. 14.5.2003 - 8 A 4229/01 -, NuR 2003, 706 ff., OVG Bremen, Urt. v. 31.5.2005 - 1 A 346/02 -, NuR 2005, 654 ff., sowie ergänzend VGH Kassel, Beschl. v. 20.3.2001 - 4 TZ 822/01 -, NVwZ 2001, 1178 f.; OVG Schleswig, Beschl. v. 26.4.2002 - 1 L 162/01 -, NordÖR 2002, 317 f., m. w. N, und für die Klage einer Gemeinde: VG Minden, Urt. v. 6.12.2005 - 1 K 229/04 - im Ergebnis ebenso: Fischer-Hüftle/Herter/Kratsch/Schumacher/BNatSchG, Kommentar, § 32 Rn. 53 f.; Spreen, UPR 2005, 8 f.; Schumacher, EurUP 2005, 258, 263, jeweils m. w. N; Antwort der Bundesregierung v. 17.10.2003, BT-Drs. - OVG Bremen, 31.05.2005 - 1 A 346/02
Naturschutz
Die in Phase 1 erfolgenden nationalen Meldungen (Länder an Bund und Bund an Kommission) begründen nach ganz überwiegender Auffassung in Rechtsprechung und Literatur noch kein Rechtsverhältnis zwischen den Eigentümern, deren Grundstücke in einem gemeldeten Gebiet liegen, und dem Rechtsträger, der die Meldung veranlasst (vgl. OVG Münster, U. v. 14.03.2003 - 8 A 4229/01 - NuR 2003, S. 706); Spreen, Bundeskompetenzen bei fehlender Umsetzung des Europarechts, 2004, S. 250; Gassner u. a.; BNatSchG, 2. Aufl. 2003, § 33 Rdnr. 24; Gellermann, Natura 2000, 2. - VG Düsseldorf, 26.01.2010 - 17 K 2959/09 Die Eigenschaft einer Sache als solche ist nicht feststellungsfähig, da es sich lediglich um eine Vorfrage oder ein Element eines Rechtsverhältnisses handelt, vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 14. Mai 2003 - 8 A 4229/01 -, NuR 2003, 706, 707; Sodan, in: Sodan/Ziekow, a.a.O., § 3, Rn. 32.
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