Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2010 - 14 A 138/07   

Volltextveröffentlichungen (3)

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    Zulassung der Berufung im Zusammenhang mit einem Streit über die Heranziehung von Haltern von Hunden der Rasse "Bullterrier" zu einer Hundesteuer; Rechtmäßigkeit einer höheren Besteuerung der Rasse "Bullterrier" wegen einer größeren Gefährlichkeit der Rasse




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Wird zitiert von ... (10)  

  • VG Augsburg, 06.04.2011 - Au 6 K 10.1821  

    Kampfhundesteuer für Bullterrier

    Der Gesetzgeber (oder hier der Satzungsgeber) darf deshalb zum Schutz des menschlichen Lebens und der menschlichen Gesundheit gesetzliche Vorkehrungen treffen, wenn genügend Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Hunde bestimmter Rassen - und sei es auch erst im Zusammenwirken mit anderen Faktoren der genannten Art - für diese Schutzgüter in besonderer Weise gefährlich werden können (BVerfG vom 16.3.2004 Az: 1 BvR 1778/01; BVerwG vom 19.1.2000 Az: 11 C 8/99; BayVerfGH vom 12.10.1994 a.a.O.; BayVerfGH vom 15.7.2004 Az: Vf1-VII-03; BayVGH vom 09.11.2010 Az: 10 BV 06.3053; VGH Baden-Württemberg vom 26.3.2009 Az: 2 S 1619/08; OVG Nordrhein-Westfalen vom 16.3.2010 Az: 14 A 138/07 und vom 15.12.2010 a.a.O.; OVG Sachsen-Anhalt vom 22.6.2010 Az: 4 K 252/08; VG Münster vom 11.3.2009 Az: 9 K 1240/05; VG Minden vom 20.9.2010 Az. 5 K 241/09).

    Im Hinblick auf die geringere Eingriffsintensität durch die Erhebung einer Steuer (als im Vergleich zu einem Einfuhr- und Verbringungsverbot) ist der Gestaltungsspielraum noch erheblich größer (so auch OVG Nordrhein-Westfalen vom 16.3.2010 a.a.O.).

    Dies wird in der Rechtsprechung anderer Obergerichte ähnlich gesehen (vgl. VGH Baden-Württemberg vom 26.3.2009 a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen vom 16.3.2010 a.a.O.; OVG Rheinlandpfalz vom 21.4.2010 Az. 6 A 10038/10).

  • VG Minden, 20.09.2010 - 5 K 241/09  
    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 16.03.2010 - 14 A 138/07 -.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 16.03.2010 - 14 A 138/07 -.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.06.2010 - 4 K 252/08  

    Rechtmäßigkeit der Hundesteuersatzung der Landeshauptstadt Magdeburg bestätigt

    Darüber hinaus durfte der Satzungsgeber in der Frage, ob eine Gleichbehandlung mit Hunden anderer Rassen - etwa Golden Retrievern - erfolgen sollte, im Lichte des Gleichbehandlungsgrundsatzes auch berücksichtigen, dass die Nichtaufnahme von Hunderassen trotz grundsätzlich auch bei ihnen gegebener Gefährlichkeit deswegen gerechtfertigt sein kann, weil es sich um Rassen handelt, die der Bevölkerung vertraut sind und die deshalb sozial stärker akzeptiert werden (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 16.03.2010 - 14 A 138/07 - zitiert nach [...], dort Rdnr. 21).
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