Rechtsprechung
| OVG Rheinland-Pfalz, 19.12.1996 - 10 B 13120/96.OVG |
Volltextveröffentlichungen
Verfahrensgang
- VG Mainz, 21.10.1996 - 7 L 1680/96
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.12.1996 - 10 B 13120/96.OVG
Zeitschriftenfundstellen
- NVwZ-RR 1997, 369
Wird zitiert von ... (19)
- BVerwG, 20.08.2003 - 1 WB 23.03
Konkurrentenantrag; Verwendung; Versetzungsantrag; Organisationshoheit; …
Der BMVg kann sein Ermessen bei der Dienstpostenbesetzung aber im Einzelfall auch dahin ausüben, dass er sowohl Versetzungsbewerber als auch Bewerber für eine höherwertige Verwendung allein mit dem Ziel der Bestenauslese in das Auswahlverfahren einbezieht und alle Bewerber ausschließlich nach Maßgabe des § 3 Abs. 1 SG nach Eignung, Befähigung und Leistung beurteilt (ebenso für den Bereich des Beamtenrechts: Beschluss vom 26. Januar 1994 BVerwG 6 P 21.92, OVG Koblenz, Beschlüsse vom 19. Dezember 1996 10 B 13120/96 und vom 28. November 2001 10 B 11641/01; OVG Lüneburg vom 2. Dezember 2002 2 ME 211/02; OVG Greifswald vom 23. Juli 2002 2 M 15/02; OVG Münster, Beschluss vom 28. Januar 2002 6 B 1275/01, vgl. ferner OVG Schleswig, Beschlüsse vom 2. Dezember 1996 3 M 94/96 und vom 31. Juli 2000 3 M 16/00). - OVG Rheinland-Pfalz, 30.01.2009 - 10 A 10805/08
Oberlandesgericht; Präsident; Beförderung; Ernennung; Aufhebung; Zurücknahme; …
Rechtliche Bedenken könnten sich insoweit insbesondere (vgl. im Übrigen z.B. Schnellenbach, Anmerkung zu dem Urteil, ZBR 2004, 104) daraus ergeben, dass die Vergabe einer anderen als der ursprünglich ausgeschriebenen Stelle - um eine solche handelte es sich zweifellos bei einer "neu geschaffenen" Stelle, im Übrigen aber auch dann, wenn die mit dem Konkurrenten besetzte Stelle etwa durch dessen Versetzung oder Umsetzung wieder frei geworden ist (vgl. hierzu z.B. BVerwG…, Urteil vom 25. August 1988, a.a.O.) - ohne eine Ausschreibung, wie sie für derartige Stellen zwingend vorgeschrieben ist (vgl. zur Ausschreibungspflicht hinsichtlich freier Richterstellen z.B. Beschluss des Senats vom 19. Dezember 1996, ZBR 1998, 61), das grundrechtsgleiche Recht anderer (auch neuer) - möglicherweise leistungsstärkerer - Bewerber aus Art. 33 Abs. 2 GG verletzen könnte (…vgl. dazu neben dem Urteil des BVerwG vom 25. August 1988 den Beschluss des BGH vom 28. November 2005, a.a.O.). - OVG Schleswig-Holstein, 25.09.1998 - 3 M 35/98 Die Stellenausschreibung begründet somit regelmäßig keine Bindung des personwirtschaftlich bestimmten Ermessens des Dienstherrn im eingangs dargelegten Sinne (vgl. ders., Ausschreibung, ZBR 1997, 321, 334, 335; so im Ergebnis auch OVG NW, Beschl. v. 26.04.1991 - 6 B 744/91 -, DVBl. 1991, 1212; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 29.11.1991 - 4 S 2678/91 -, VBlBW 1992, 189, 190;… BayVGH, Beschl. v. 26.02.1996 - 3 CE 96.64 -, NVwZ-RR 1997, 368, sowie Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis, 4. Aufl., S. 43f., Rdnr. 68; nach Ansicht des OVG Koblenz, Beschl. v. 19.12.1996 - 10 B 13120/96.
OVG -, ZBR 1998, 61, läßt sich jedenfalls dann aus einer Stellenausschreibung keine Ermessensbindung im genannten Sinne herleiten, wenn eine Ausschreibung selbst dann erfolgen muß, wenn für den Dienstherrn von vornherein nur eine Vergabe der Stelle im Wege einer Versetzung in Betracht kommt; a.A. Hess.VGH, Beschl. v. 06.07.1989 - 1 TG 1870/89 -, ZBR 1990, 24, und Willke, Effektiver Rechtsschutz beim Zugang zu öffentlichen Ämtern, JZ 1980, 440, 442, Fußn. 28; nicht festgelegt insoweit BVerwG, Beschl. v. 26.01.1994 - 6 P 21.92 -, E 95, 73, 84).
- OVG Niedersachsen, 31.08.2000 - 5 L 4396/99
Auswirkungen einer Beförderung auf den Beurteilungszeitraum; …
Daraus folgt aber nicht, dass ein Beamter stets auch einen Anspruch auf Vorverlagerung des Beurteilungszeitraums und damit auf Schließung der Beurteilungslücke hat (…OVG Koblenz, Urt. v. 28.06.1996 - 10 A 13209/95 OVG -, DVBl. 1997, 385 = RiA 1997, 256; Beschl. v. 19.12.1996 - 10 B 13120/96 OVG -, ZBR 1998, 61, 63).Es kann durchaus sachliche Gründe für das Entstehen einer Beurteilungslücke geben (vgl. den vom OVG Koblenz entschiedenen Fall einer Abordnungsbeurteilung, Beschl. v. 19.12.1996, aaO).
- OVG Rheinland-Pfalz, 23.05.2007 - 10 B 10318/07
Konkurrentenstreit, höherwertiger Dienstposten, höher bewerteter Dienstposten, …
Denn gerade bei gleichem Gesamtergebnis kommt diesen Einzelaussagen nach dem Sinn und Zweck der dienstlichen Beurteilung über Leistung und Eignung der Beamten ein differenziertes Bild zu geben, besondere Bedeutung zu (vgl. hierzu u.a. Beschluss des Senats vom 19. Dezember 1996, NVwZ-RR 1997, 369 = IÖD 1997, 173). - OVG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2002 - 6 B 1275/01
Über die Besetzung der Stelle des Leiters GS bei der Kreispolizeibehörde Coesfeld …
zum Ganzen auch OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996 - 10 B 13120/96.OVG -, ZBR 1998 Seite 61 ff.; Hess.VGH, Beschluss vom 23.4.1996 - 1 TG 298/96 -, NVwZ-RR 1998, Seite 121 f.; vgl. auch OVG Schl.-H., Beschluss vom 25.9.1998 - 3 M 35/98 -, DÖD 1999, Seite 94 ff. - OVG Sachsen, 11.04.2001 - 3 BS 83/01
GG Art 33 Abs. 2, Art 97 Abs. 1; SächsVerf Art 91 Abs. 2, Art 77 Abs. …
Sofern der Dienstherr auf Grund der letzten Beurteilungen sowie des weiteren bedeutsamen Inhalts der Personalakten und damit insbesondere auf Grund einer Würdigung des jeweiligen beruflichen Werdegangs sowie der Dauer der bisherigen richterlichen Tätigkeit (siehe dazu: OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 19.12.1996, NVwZ-RR 1997, 369) sich gleichwohl nicht in der Lage sieht, eine am Prinzip der Bestenauslese orientierte Auswahlentscheidung zu treffen, hat er zunächst die diesen Beurteilungen vorangegangenen Beurteilungen in den Blick zu nehmen. - OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2001 - 1 B 670/01 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 26. April 1991 - 6 B 744/91 -, DVBl. 1991, 1211, 1212; OVG Schleswig- Holstein, Beschluss vom 25. September 1998 - 3 M 35/98 -, aaO.;, OVG Rheinl.- Pfalz, Beschluss vom 19. Dezember 1996 - 10 B 13120/96 -, ZBR 1998, 61.
- OVG Sachsen, 11.04.2001 - 3 BS 84/01
GG Art 33 Abs. 2, Art 97 Abs. 1; SächsVerf Art 91 Abs. 2, Art 77 Abs. …
Sofern der Dienstherr auf Grund der letzten Beurteilungen sowie des weiteren bedeutsamen Inhalts der Personalakten und damit insbesondere auf Grund einer Würdigung des jeweiligen beruflichen Werdegangs sowie der Dauer der bisherigen richterlichen Tätigkeit (siehe dazu: OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 19.12.1996, NVwZ-RR 1997, 369) sich gleichwohl nicht in der Lage sieht, eine am Prinzip der Bestenauslese orientierte Auswahlentscheidung zu treffen, hat er zunächst die diesen Beurteilungen vorangegangenen Beurteilungen in den Blick zu nehmen. - OVG Niedersachsen, 22.04.2005 - 2 ME 141/05
Strukturiertes Auswahlgespräch im Konkurrentenstreitverfahren; …
Diese Überlegungen bedürfen hier indes keiner weiteren Vertiefung, weil die umstrittene Auswahlentscheidung des Antragsgegners in dem zur Entscheidung anstehenden Konkurrentenstreit schon deshalb anhand des Leistungsgrundsatzes zu überprüfen ist, weil der Antragsgegner selbst seine Auswahlentscheidung nach diesen Maßstäben getroffen hat; in diesem Falle muss sich aber die gerichtliche Überprüfung auch an diesem Grundsatz ausrichten (OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 19.12.1996 - 10 B 13120/96 -, NVwZ-RR 1997, 369; OVG Schleswig, Beschl. v. 2.9.2002 - 3 M 36/02 -, NordÖR 2002, 82), selbst wenn die Entscheidung über die Besetzung einer (herausgehobenen) Richterstelle wie eine Beamtenstelle im Falle einer Versetzung (…vgl. hierzu den Beschl. des Senats v. 4.11.2004, aaO) - grundsätzlich - nicht dem Leistungsgrundsatz unterliegen sollte. - OVG Niedersachsen, 09.08.2012 - 5 ME 141/12
Beförderung; Berücksichtigung der Binnendifferenzierung in dem Gesamturteil der …
- BVerwG, 20.08.2003 - 1 WB 19.03
- OVG Rheinland-Pfalz, 17.12.1999 - 10 B 12176/99
- OVG Sachsen, 17.12.2004 - 3 BS 309/04
Recht der Landesbeamten
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2001 - 6 B 1275/01
- VG Weimar, 09.10.2003 - 4 E 572/03
Recht der Richter; Recht der Richter; Anforderungsprofil; Direktor des …
- VG Oldenburg, 28.01.2004 - 6 A 1387/02
Umsetzung; Umsetzungsbewerber; Beförderungsbewerber; Abbruch des …
- OVG Rheinland-Pfalz, 18.10.2000 - 10 B 11621/00
- VG Köln, 20.12.2001 - 15 L 2545/01
