Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 27.05.2009 - 10 B 10387/09.OVG   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Fahrerlaubnisbehörde darf bei auftretenden Eignungszweifeln aufgrund mehrfacher Verkehrsverstöße kein medizinsch-psychologisches Gutachten fordern




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Wird zitiert von ... (11)  

  • VG Neustadt, 18.12.2012 - 1 L 986/12  

    Verwaltungsgericht Neustadt/Wstr.Beschluss vom 18.12.2012 - Az.: 1 L 986/12.NW

    Diese Gründe müssen sorgfältig abgewogen und in der Anordnung dargelegt werden (vgl. OVG RP, Beschluss vom 27. Mai 2009 - 10 B 10387/09.OVG -, juris; Hentschel/König/Dauer, a.a.O., § 4 StVG Rdnr. 18 m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 30.06.2011 - 10 S 2785/10  

    (Entziehung der Fahrerlaubnis - strenge Anforderungen an die Anlassbezogenheit

    Einer diesbezüglichen näheren Erörterung, ob die rechtlichen Anforderungen an eine solche Abweichung vom Reaktionskatalog des Punktsystems und an deren Begründung gegeben sind, bedarf es hier nicht (vgl. dazu aber OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10.12.2010 - 16 B 1392/10 -, NJW 2011, 1242 mit Anmerkung Dauer; Senatsbeschluss vom 18.03.2010 - 10 S 2234/09 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 27.05.2009 - 10 B 10387/09 -, DAR 2009, 478).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2010 - 16 B 1392/10  

    Zulässigkeit der Aufforderung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen

    vgl. OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 27. Mai 2009 - 10 B 10387/09 -, DAR 2009, 478 (= juris Rdn. 5); OVG Nds., Beschluss vom 21. November 2006 - 12 ME 354/06 -, NJW 2007, 313 (= juris Rdn. 5); BayVGH, Beschluss vom 2. April 2003 - 11 CS 02.2514 -, juris Rdn. 15; OVG Bln-Bbg, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - 1 S 145.07 -, juris Rdn. 3.
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  • VG Freiburg, 27.01.2010 - 1 K 118/08  

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Nichtteilnahme an einem angeordneten

    Damit soll im öffentlichen Interesse (Schutzpflicht des Staates) sichergestellt werden, dass ungeeignete Kraftfahrer schon vor Erreichen von 18 Punkten im Verkehrszentralregister von der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr wirksam ausgeschlossen werden oder besondere Eignungszweifel durch weitergehende Maßnahmen, wie z.B. eine medizinisch-psychologische Untersuchung, sofort geklärt werden können (OVG Rh.-Pf., Beschl. v. 27.5.2009 - 10 B 10387/09 -, juris; Dauer, a.a.O., § 4 StVG, Rnr. 18 m.z.N.).
  • VG München, 22.12.2009 - M 1 S 09.5288  

    Aberkennung des Rechts von einer tschechischen EU-Fahrerlaubnis im Bundesgebiet

    Durch das Punktsystem hat der Gesetzgeber nämlich deutlich gemacht, dass mit Punkten bewertete Verkehrsverstöße grundsätzlich noch keine Eignungsüberprüfung auslösen sollen, sondern in der Regel das Instrumentarium des § 4 StVG anzuwenden ist (vgl. Hentschel/König/Dauer, a.a.O. Rdnr. 18 m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz vom 27.5.2009 Az. 10 B 10387/09, Juris).
  • VG München, 14.07.2010 - M 6a S 10.2707  

    Entzug der Fahrerlaubnis wegen nicht vorgelegtem Gutachten

    Nur in eng begrenzten Ausnahmefällen, deren Vorliegen besonders und sorgfältig zu begründen ist, kann abweichend vom Punktesystem bei bestehenden Eignungszweifeln die Beibringung eines Gutachtens zu deren Aufklärung angeordnet und, sofern dieses nicht beigebracht wird, nach Maßgabe des § 11 Abs. 8 FeV die Fahrerlaubnis entzogen werden (ebenso OVG Rheinland-Pfalz vom 27.5.2009, Az.: 10 B 10387/09 - juris-, m.w.N; VG München vom 6.3.2008, Az.: M 6a S 08.722 ).
  • VG Köln, 12.07.2010 - 11 L 866/10  
    vgl. OVG Koblenz, Beschluss vom 27.05.2009 - 10 B 10387/09 -, DAR 2009, 478.
  • VG Arnsberg, 01.02.2011 - 6 L 25/11  
    vgl. OVG Koblenz, Beschluss vom 27. Mai 2009 - 10 B 10387/09 -, DAR 2009, 478; OVG Lüneburg, Beschluss vom 21. November 2006 - 12 ME 354/06 -, NJW 2007, 313; Verwaltungsgerichtshof München, Beschluss vom 2. April 2003 - 11 CS 02.2514 - OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - 1 S 145.07 - OVG NRW, Beschluss vom 10. Dezember 2010 - 16 B 1392/10 -.
  • VG München, 02.11.2011 - M 1 S 11.4297  

    Anforderung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens außerhalb des

    Solche Umstände müssten beispielsweise geeignet sein, eine besondere Rücksichtslosigkeit oder Aggressivität des Antragstellers unter Inkaufnahme einer konkreten Gefährdung anderer durch sein Verhalten darzutun (vgl. z.B. den Sachverhalt bei OVG Niedersachsen vom 15.10.2008, Az. 12 ME 254/08: "wilde Raserei" mit einem Motorrad unter gleichzeitigem Verstoß gegen ein Überholverbot oder zur Durchführung illegaler Straßenrennen bzw. eines vergleichbaren Verhaltens OVG Niedersachsen vom 21.11.2006, Az. 12 ME 354/06, beide Juris), oder die zeitliche Abfolge der Eintragungen im Verkehrszentralregister bzw. eine Vielzahl jeweils gleichgelagerter Verstöße müsste auf eine beharrliche Missachtung der Rechtsordnung hindeuten (vgl. Hentschel/König/Dauer, a.a.O. Rdnr. 18 m.w.N. aus der Rechtsprechung), oder es müssten sich sonstige Anhaltspunkte dafür finden lassen - etwa aus dem konkreten Hergang der Verkehrsverstöße oder deren Begleitumständen -, dass es sich beim Antragsteller um einen unverbesserlichen Raser handelt, dem die erforderliche Einstellung zu einem ordnungsgemäßen Verhalten im Straßenverkehr fehlt (vgl. OVG Rheinland-Pfalz vom 27.5.2009, Az. 10 B 10387/09 m.w.N.).
  • VG München, 19.05.2010 - M 6b S 10.1909  

    Untersagung des Führens von fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen; BAK 2,94; negatives

    Auf die Entscheidungen des OLG Koblenz (BA 2009, 437) und des OVG Rheinland-Pfalz (Az.: 10 B 10387/09.OVG) wurde Bezug genommen.
  • VG München, 22.06.2012 - M 6a S 12.2166  

    Entziehung der Fahrerlaubnis; negatives psychologisches Gutachten; hohes

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