Rechtsprechung
   SG Frankfurt/Main, 15.09.2004 - S 20 KR 2217/04   

Volltextveröffentlichungen

  • hessen.de (Pressemitteilung und Volltext)

    Gründung einer Aktiengesellschaft kommt zu spät - Vorstand unterliegt weiterhin der Rentenversicherungspflicht

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wallstreet-online.de (Pressemeldung)

    AG-Vorstände: Befreiung von der Rente mit Tücken

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Gründung einer Aktiengesellschaft kommt zu spät - Vorstand unterliegt weiterhin der Rentenversicherungspflicht

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2005, 43



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Wird zitiert von ... (6)  

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2005 - L 16 B 1/05  

    Krankenversicherung

    Es kann offen bleiben, ob der Gesetzgeber grundsätzlich mit der Rechtsfigur eines sogenannten Rechtsmissbrauchs - es handelt sich dabei um den Gebrauch von Rechten, also um rechtmäßiges Handeln, wenn auch möglicherweise nicht in einem vom Gesetzgeber intendierten Zweck - eine an sich zulässige Rechtsgestaltung mit ihren entsprechenden auch sozialrechtlichen Folgen verwehren könnte, wie dies die Spitzenverbände der Kranken-, Unfall-, Rentenversicherungsträger sowie der Bundesagentur für Arbeit und mit ihnen die AG in und die Beigeladene zu 1. annehmen (vgl. zu dem Problem SG Frankfurt, Urt. vom 15.09.2004, Az.: S 20 KR 2217/04, Juris-Dokumentation, KSRE079021017, RdNr. 22 = NJW-RR 2005, 43 ff).

    Die Gründungsprüfung gemäß §§ 33 ff. AktG bei einer nicht eingetragenen Aktiengesellschaft sowie die materiell-rechtliche Einschätzung einer nicht eingetragenen Vorstandsbestellung müsste, wenn man nicht auf eine formelle Eintragung ins Handelsregister anknüpfte, ansonsten durch eine schwierige und aufwändige, durch eine Massenverwaltung kaum zu leistende Parallelwertung der Einzugsstelle nachvollzogen werden (so auch Buczko, Rentenversicherungspflicht von AG-Vorständen, DAngVers 2004, 161, 169; SG Frankfurt, Urt. vom 15.09.2004, Az.: S 20 KR 2217/04, a. a. O., RdNrn. 24 f. m. w. N.).

  • LSG Rheinland-Pfalz, 14.07.2005 - L 5 KR 198/04  

    Zur Rentenversicherungsfreiheit von Vorständen einer Aktiengesellschaft

    Sofern demnach die Aktiengesellschaft zum maßgeblichen Stichtag am 06.11.2003 nicht bestanden habe, könne der Kläger bereits aus diesem Grund keine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht auf Grund seiner Vorstandstätigkeit geltend machen (Hinweis auf Urteil des SG Frankfurt vom 15.09.2004 - S 20 KR 2217/04).

    Bis zur Eintragung in das Handelsregister besteht, sofern es sich nicht um eine Einmanngründung handelt, lediglich eine Vorgesellschaft, bei der es sich nicht um eine Aktiengesellschaft, sondern um eine Gesamthandsgesellschaft eigener Art handelt (Hüffer, AktG, 6. Aufl 2004, § 41 Rn 3 f; ebenso SG Frankfurt/Main 15.09.2004 - S 20 KR 2217/04, juris Rn 24 f ).

  • SG Augsburg, 06.04.2005 - S 12 KR 456/04  
    Erst mit der Eintragung entsteht die Aktiengesellschaft als juristische Person (im Einzelnen zu zivilrechtlicher Literatur und Rechtsprechung siehe SG Frankfurt, Urteil vom 15.09.2004, S 20 KR 2217/04, veröffentlicht in Juris).
mehr
  • SG Aachen, 06.09.2005 - S 13 KR 32/04  

    Krankenversicherung

    Voraussetzung ist also nicht nur die Vorstandsbestellung, sondern auch das Bestehen einer AG (Hess LSG, Beschluss vom 17.06.2005 - L 8 KR 14/05; SG Frankfurt, Urteil vom 15.09.2004 - S 20 KR 2217/04; Buczko, Rentenversicherungspflicht von AG-Vorständen, in: DAngVers 2004, S. 161 ff.).
  • SG Augsburg, 09.05.2005 - S 10 KR 89/04  
    In Berücksichtigung der divergierenden erstinstanzlichen Auffassungen (vgl. Urteil des Sozialgerichts Frankfurt vom 15.09.2004 - S 20 KR 2217/04 und Urteil des Sozialgerichts Augsburg vom 06.04.2005 - S 12 KR 456/04 einerseits sowie Urteil des Sozialgerichts Mainz vom 18.10.2004 - S 7 KR 236/04 andererseits) ist nicht auf § 41 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes (AktG) abzustellen, sondern auf den Umstand, dass nach § 29 AktG mit der Übernahme aller Aktien durch die Gründer die Gesellschaft errichtet ist.
  • SG Duisburg, 17.02.2006 - S 11 KR 1/05  

    Krankenversicherung

    Sie weist ergänzend darauf hin, das zwischenzeitlich in vielen sozialgerichtlichen Entscheidungen u.a. vom Sozialgericht Frankfurt mit Urteil vom 15.09.2004 zum Az.: S 20 KR 2217/04 in ihrem Sinne entschieden worden sei.
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