Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 04.06.2008 - 12 S 2559/06   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Normenkontrollverfahren - Gültigkeit einer Rechtsverordnung über die Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet

  • Justiz Baden-Württemberg

    Normenkontrollverfahren - Gültigkeit einer Rechtsverordnung über die Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 3 Abs 1 GG, Art 6 Abs 2 S 1 GG, § 3 SGB 8, § 4 SGB 8, § 5 SGB 8, § 3 SGB 8, § 69 SGB 8, § 74 SGB 8, § 74a SGB 8, § 79 SGB 8, § 3 KGartG BW 2003, § 8 KGartG BW 2003, § 8 KGartG BW, § 1 KTEinrV BW
    Normenkontrollverfahren - Gültigkeit einer Rechtsverordnung über die Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet

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  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet

  • rechtsportal.de

    Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Förderung von Kindergärten; Institutionelle Förderung; Platzbezogene Förderung; Kindergärten mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet; Bedarf an Kindergartenplätzen; Gleichwertiger Kindergartenplatz; Angemessener Kostenausgleich

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Normenkontrolle von Waldorfkindergärten gegen Verordnung über staatliche Förderung weitgehend erfolglos

  • VGH Baden-Württemberg (Pressemitteilung)

    Normenkontrolle von Waldorfkindergärten gegen Verordnung über staatliche Förderung weitgehend erfolglos

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • VBlBW 2009, 95



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Wird zitiert von ... (4)  

  • VG Karlsruhe, 25.11.2008 - 8 K 1727/08  

    Anspruch auf Zuschussgewährung gegen die Wohnsitzgemeinde

    Eine monatsanteilige Kürzung des Zuschusses sei nicht zulässig, da der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 04.06.2008 (12 S 2559/06) im Normenkontrollverfahren § 1 Abs. 4 KiTaGVO für unwirksam erklärt habe.

    Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (Urt. v. 04.06.2008 - 12 S 2559/06 -, juris; vgl. auch Urt. v. 18.12.2006 - 12 S 2474/06 -, juris) ist ein gleichwertiger Platz nicht bereits dann vorhanden, wenn es im Gebiet der Wohnsitzgemeinde überhaupt verfügbare Betreuungsplätze gibt; vielmehr fehlt es insbesondere dann an der Gleichwertigkeit, wenn der Platz, für den die Förderung begehrt wird, ein besonderes pädagogisches Konzept aufweist.

    Durch Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 04.06.2008 (12 S 2559/06 - juris) im Normenkontrollverfahren ist nunmehr geklärt, dass die gesetzliche Regelung des § 1 Abs. 1 KiTaGVO wirksam ist.

    Die Beklagte durfte keine monatsanteilige Kürzung des Zuschusses nach § 1 Abs. 4 KiTaGVO vornehmen, da der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Regelung des § 1 Abs. 4 KiTaGVO, wonach der platzbezogene Festbetragszuschuss nur für jeden vollen Monat gewährt wird, in dem ein Kind in der Einrichtung angemeldet ist und diese tatsächlich besucht, für unwirksam erklärt hat (Urt. v. 04.06.2008 - 12 S 2559/06 -, juris).

    Mit dem Gesetz zur Änderung des Kindergartengesetzes vom 14.02.2006 hat der Landesgesetzgeber von Baden- Württemberg von dem in § 74 a SGB VIII normierten Regelungsvorbehalt abschließend Gebrauch gemacht (zum Ganzen VGH Bad.-Württ., Urt. v. 04.06.2008 - 12 S 2559/06 -, juris; ebenso Münder/u.a., Frankfurter Kommentar zum SGB VIII, 5. Aufl. 2006, § 74 a RdNr. 2; Wiesner in Wiesner u.a., 3. Aufl., SGB VIII, 3. Aufl. 2006, § 74 a RdNr. 1; Fridrich/Lieber, Förderansprüche der freien Träger von Kindergärten und Kinderkrippen, VBlBW 2008, 81, 83).

    Hiervon geht wohl auch der Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 04.06.2008 (12 S 2559/06) aus.

  • VGH Hessen, 01.03.2011 - 10 A 1448/10  

    Interkommunaler Kostenausgleich für Kita-Platz nach § 28 HKJGB

    Übertragen werden konnte lediglich die "Durchführung von Aufgaben", was gerade darauf hinweist, dass die Gesamtverantwortung des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe gemäß § 79 SGB VIII unberührt blieb (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 04. Juni 2008 - 12 S 2559/06 -, juris, Rdnr. 82).
  • VG Stuttgart, 14.10.2008 - 5 K 4299/07  

    Kostenausgleich für Betrieb einer Kindertageseinrichtung; Ermesssensentscheidung;

    Der Verpflichtung der Beklagten zur grundsätzlichen Orientierung an den in § 1 Abs. 2 Satz 1 KiTaGVO festgelegten Zuschüssen steht das Normenkontrollurteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 04.06.2008 (12 S 2559/06, Juris) nicht entgegen.
  • VG Gießen, 04.05.2010 - 4 K 1651/09  

    Kostenausgleich für die Aufnahme ortsfremder Kinder in Tageseinrichtungen

    Eine ausschließliche Regelungszuständigkeit des Bundes ist gemäß Art. 72 Abs. 1, 74 Abs. 1 Nr. 7 GG nicht gegeben und § 69 Abs. 2 und 5 SGB-VIII i. d. F. der Bekanntmachung vom 14.12.2006 (BGBl. I, 3134; aufgehoben mit Wirkung vom 16.12.2008 durch Gesetz vom 10.12.2008, BGBl. I, 2403) steht der Kostenausgleichsregelung des § 28 HKJGB nicht entgegen (vgl. zur Zuständigkeit der Länder auch BT-Drucks. 15/3676 S. 39; BVerwG, Urteil vom 21.01.2010, 5 CN 1/09, Juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 04.06.2008, VBlBW 2009, 95; VG Karlsruhe, Urteil vom 25.11.2008, 8 K 1727/08, Juris; VerfG Brandenburg, Urteil vom 20.03.2003, DVBl. 2003, 938).
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