Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 05.06.1996 - 8 S 487/96   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 1 Abs 3 BauGB, § 3 Abs 2 S 4 BauGB, § 47 VwGO
    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Mitteilungspflicht nach BauGB § 3 Abs 2 S 4 nicht fristgebunden; private Belange als Anlaß für eine Bauleitplanung; Nichtigkeit einer Baugebietsfestsetzung - Auswirkung auf den Bebauungsplan)

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)

    Erforderlichkeit Planung; Prüfung; Bedenken; Anregung; Teilnichtigkeit; Reines Wohngebiet; Allgemeines Wohngebiet

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Regelungsgehalt des § 3 Abs. 2 Satz 4 BauGB; Private Belange als Anlaß für eine Bauleitplanung; Rechtsfolgen der Nichtigkeit einer Baugebietsfestsetzung

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 46, 318 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1997, 684
  • VBlBW 1996, 376
  • DÖV 1997, 259
  • ZfBR 1997, 54



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Wird zitiert von ... (25)  

  • VGH Baden-Württemberg, 02.08.2012 - 5 S 1444/10  

    Bauleitplanung: Bedeutung der TA Lärm?

    Insbesondere war es der Antragsgegnerin nicht verwehrt, hinreichend gewichtige private Belange zum Anlass ihrer Planung zu nehmen und sich dabei auch an den Wünschen des Grundstückseigentümers zu orientieren, sofern sie nur zugleich städtebauliche Belange und Zielsetzungen verfolgte (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 05.06.1996 - 8 S 487/96 -, VBlBW 1996, 376; BayVGH, Urt. v. 07.06.2000 -26 N 99.2961 -, BayVBl 2001, 175; HessVGH, Urt. v. 25.09.2006 - 9 N 844/06 -, ESVGH 57, 72).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.11.1996 - 5 S 5/95  

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: unzulässige Festsetzung von Nutzungszeiten

    § 1 Abs. 3 BauGB verhindert eine Planung lediglich dann, wenn sie erkennbar von keiner städtebaulichen Konzeption getragen ist und deshalb einen groben und einigermaßen offensichtlichen Mißgriff darstellt (zu diesen Grundsätzen vgl. zusammenfassend BVerwG, Urt. v. 22.01.1993 - 8 C 46.91 -, BauR 1993, 585/587 = PBauE § 123 BauGB Nr. 1 sowie Beschl. d. Senats v. 30.05.1994 - 5 S 2839/93 -, UPR 1994, 458 = PBauE § 1 Abs. 3 BauGB Nr. 7 und VGH Bad.-Württ., NK-Beschl. v. 05.06.1996 - 8 S 487/96).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des erkennenden Gerichtshofs führt die Nichtigkeit einzelner Festsetzungen eines Bebauungsplans dann nicht zur Gesamtnichtigkeit des Plans, wenn die übrigen Festsetzungen für sich betrachtet noch eine den Anforderungen des § 1 BauGB gerecht werdende sinnvolle städtebauliche Ordnung bewirken können und wenn zusätzlich die Gemeinde nach ihrem im Planungsverfahren zum Ausdruck gekommenen Willen im Zweifel auch einen Plan dieses eingeschränkten Inhalts beschlossen hätte (BVerwG, Beschl. v. 06.04.1993 - 4 NB 43.92 -, ZfBR 1993, 238 = PBauE § 1 Abs. 6 BauGB (Nr. 24); Beschl. v. 29.03.1993 - 4 NB 10.91 -, DVBl. 1993, 661; Beschl. v. 08.08.1989 - 4 NB 2.89 -, NVwZ 1990, 159 = PBauE § 9 Abs. 1 (Nr. 24) BauGB Nr. 3; VGH Bad.-Württ., NK-Beschl. v. 05.06.1996 - 8 S 487/96).

  • VGH Baden-Württemberg, 22.09.2005 - 3 S 1061/04  

    Einkaufszentrum: Funktionseinheit und Agglomeration

    Auch in diesen Fällen ist eine Erforderlichkeit nur dann zu verneinen, wenn etwa die Planung nur im privaten Interesse eines bestimmten Grundstückseigentümers erfolgt, um ihm einen wirtschaftlichen Vorteil zu ermöglichen, bzw. für die Gemeinde letztlich keinerlei Gründe der städtebaulichen Ordnung maßgeblich waren (BVerwG, Beschluss vom 24.8.1993 - 4 NB 12.93 -, ZfBR 1994, 100 m.w.N.; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 5.6.1996 - 8 S 487/96 -, VBlBW 1996, 376 = PBauE § 3 BauGB Nr. 13 a; vgl. auch OVG Lüneburg, Urteil vom 21.7.1999 - 1 K 3526/97 -, NuR 2000, 343 = ZfBR 2000, 269 m.w.N.).
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