Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 08.05.1990 - 15 S 3130/89 |
Volltextveröffentlichungen
- Landesrecht Baden-Württemberg
§ 79 Abs 1 Nr 1 PersVG BW, § 70 PersVG BW, § 85 PersVG BW, § 104 S 3 BPersVG, Art 69 Verf BW, Art 49 Abs 2 Verf BW
1. Zur Beteiligung des Vertreters des öffentlichen Interesses am personalvertretungsrechtlichen Beschlußverfahren
Kurzfassungen/Presse
- VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst (Leitsatz)
Personalvertretung
Verfahrensgang
- VG Stuttgart, 06.09.1989 - PVS 25/89
- VGH Baden-Württemberg, 08.05.1990 - 15 S 3130/89
Zeitschriftenfundstellen
- VBlBW 1990, 337
- DVBl 1990, 885
- DÖV 1991, 257
Wird zitiert von ... (7)
- VGH Baden-Württemberg, 02.07.1991 - 15 S 1802/90
Bekanntgabe und Erläuterung von Anordnungen übergeordneter Behörden sind keine …
Die Bekanntgabe und Erläuterung einer Anordnung der Landesregierung zur Regelung der Arbeitszeit der Angestellten und Arbeiter und einer hierzu ergangenen Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift aller Ministerien durch die Dienststelle ist keine Maßnahme der Dienststelle im personalvertretungsrechtlichen Sinn (wie VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 8.5.1990, 15 S 3130/90, VBlBW 1990, 337).In dem Verfahren ergingen die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 6.9.1989, des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 8.5.1990, 4 S 3130/89, VBlBW 1990, 337, und des Bundesverwaltungsgerichts vom 22.2.1991.
Im einzelnen wird hierzu auf den zwischen denselben Beteiligten ergangenen Beschluß des erkennenden Senats vom 8.5.1990 (VBlBW 1990, 337) verwiesen.
- VGH Baden-Württemberg, 08.05.1990 - 15 S 3128/89
1. Zum Weisungsrecht der Landesregierung bei Arbeitszeitregelung
Die Landesregierung übte als oberste Landesbehörde mit der Anordnung über die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst vom 12.12.1988 (GABl 1989, 42) gegenüber den Angestellten und Arbeitern des Landes hinsichtlich der Arbeitszeit und der Mittagspause das Weisungsrecht (Direktionsrecht) wirksam aus (Parallelentscheidung zu 15 S 2410/89, 15 S 3129/89 und 15 S 3130/89).Wegen des dienststellenbezogenen Aufbaus der Personalvertretung und der Zuordnung des Personalrats zu seiner Dienststelle (vgl. hierzu den gleichzeitig ergehenden Senatsbeschluß 15 S 3130/89) ist indessen Voraussetzung für das Vorhandensein des Initiativrechts, daß die Dienststelle für die begehrte Maßnahme entscheidungsbefugt ist, also die begehrte Maßnahme mit im Rechtsverkehr verbindlicher Wirkung treffen kann (vgl. u.a. § 85 Abs. 2 Halbs. 1 LPVG und VGH München, 1.3.1962, PersV 63, 115).
- VGH Baden-Württemberg, 11.03.2010 - PL 15 S 1773/08
Land ist zuständig für die Bestellung der Fachkraft für Arbeitssicherheit an …
Diese im Zusammenhang mit der Regelung der Zuständigkeit des Personalrats im Verhältnis zu der des Gesamtpersonalrats und der Stufenvertretungen stehende Vorschrift bringt den für das Personalvertretungsrecht insgesamt geltenden Grundsatz zum Ausdruck (Senatsbeschlüsse vom 29.09.1992 - PL 15 S 2773/91 -, PersR 1993, 472 - nur Leitsatz -, und vom 08.05.1990 - 15 S 3130/89 -, VBlBW 1990, 337).
- VGH Baden-Württemberg, 08.05.1990 - 15 S 2410/89
1. Zum Weisungsrecht der Landesregierung bei Arbeitszeitregelung
Die Landesregierung übte als oberste Landesbehörde mit der Anordnung über die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst vom 12.12.1988 (GABl 1989, 42) gegenüber den Angestellten und Arbeitern des Landes hinsichtlich der Arbeitszeit und der Mittagspause das Weisungsrecht (Direktionsrecht) wirksam aus (Parallelentscheidung zu 15 S 3128/89, 15 S 3129/89 und 15 S 3130/89). - VGH Baden-Württemberg, 08.05.1990 - 15 S 3129/89
1. Befugnis der Landesregierung zur Anordnung der Arbeitszeitregelung
Die Landesregierung war zum Erlaß der Anordnung über die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst vom 12.12.1988 (GABl 1989, 42) befugt (Parallelentscheidung zu 15 S 2410/89, 15 S 3128/89 und 15 S 3130/89). - VGH Baden-Württemberg, 03.09.1991 - 15 S 243/91
Zum Beteiligungsumfang des Personalrats bei der Neubauplanung von Dienststellen
Wird daher die Maßnahme von einer anderen Stelle als der eigenen Dienststelle getroffen, so entfällt eine Beteiligung des bei der Dienststelle gebildeten Personalrats, soweit keine von dem Grundsatz abweichende Vorschrift eingreift (vgl. dazu ausführlich Senatsbeschlüsse vom 8.5.1990, 15 S 2410/89 = PersR 1990, 373 = ESVGH 40, 277, 15 S 3129/89 = VBlBW 1990, 342 und 15 S 3130/89 = VBlBW 1990, 337). - VGH Baden-Württemberg, 29.09.1992 - 15 S 2773/91
Mitbestimmung des Personalrates: Anbringung lackierter Korktafeln in …
Diese im Zusammenhang mit der Regelung der Zuständigkeit des Personalrats im Verhältnis zu der des Gesamtpersonalrats und der Stufenvertretungen stehende Vorschrift bringt den für das Personalvertretungsrecht insgesamt geltenden Grundsatz zum Ausdruck (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschluß v. 8.5.1990 -- 15 S 3130/89 --, VBlBW 1990, 337).
