Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 25.09.1995 - 2 S 250/95   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 6 Abs 1 Nr 4 GebG BW, § 6 Abs 3 GebG BW, § 6 Abs 4 S 2 GebG BW, § 102 Abs 1 GemO BW, § 102 Abs 2 GemO BW, § 102 Abs 3 GemO BW, § 18 ZwVerbG BW
    Persönliche Gebührenfreiheit für einen kommunalrechtlichen Zweckverband zur Wasserversorgung bei satzungsgemäß fehlender Gewinnerzielung - mittelbare Gebührenabwälzungsmöglichkeit steht dem nicht entgegen

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)

    Gemeindezusammenschluß; persönliche Gebührenfreiheit; Zweckverband; Wasserversorgung; wirtschaftliches Unternehmen; kommunale Zusammenarbeit

Verfahrensgang

  • VG Karlsruhe, 15.12.1994 - 5 K 3700/93
  • VGH Baden-Württemberg, 25.09.1995 - 2 S 250/95

Zeitschriftenfundstellen

  • VBlBW 1995, 412 (Ls.)



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • VGH Baden-Württemberg, 27.02.2003 - 5 S 153/02  

    Gebührensplitting bei einer Baugenehmigungsgebühr

    Auch der 2. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg hatte im Urteil vom 25.09.1995 - 2 S 250/95 - die Auffassung vertreten, dass nach § 6 Abs. 3 LGebG a. F. die persönliche Gebührenfreiheit u.a. für Gemeinden nur ausgeschlossen sei, wenn der Gebührenschuldner die Verwaltungsgebühr als solche unmittelbar (z.B. im Wege der Auslagenerstattung) auf einen Dritten, der im Zeitpunkt der Vornahme der Amtshandlung bereits feststehen müsse, abwälzen könne; eine nur mittelbare Abwälzung über sonstige öffentliche Abgaben, etwa in der Weise, dass die Verwaltungsgebühr in die Kostenkalkulation dieser Abgaben eingehe, reiche dagegen nicht aus.
  • VGH Baden-Württemberg, 11.11.2004 - 2 S 706/04  

    Immobilien - Ausnahmen vom Kostendeckungsgrundsatz

    Mit dieser durch Art. 1 Nr. 8 b) des Gesetzes zur Änderung des KAG vom 12.2.1996 (GBl. S. 104) eingeführten Bestimmung wurde verdeutlicht, dass die für wirtschaftliche Unternehmen der Gemeinde in § 102 Abs. 2 GemO bereits vorgegebene Möglichkeit der "Gewinnerzielung" auch bei "Versorgungsunternehmen" der Gemeinde bestehen darf (zu der bis dahin streitigen Abgrenzung bei der Wasserversorgung s. Scholz, BWGZ 1989, 239, 243; Senat, Urteil v. 25.9.1995 - 2 S 250/95 - EKBW GemO § 102 E 8).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.01.2007 - 7 A 11084/06  

    Keine Eichgebühr für Radargerät

    Eine nur mittelbare Belastung Dritter über sonstige öffentliche Abgaben, etwa in der Weise, dass die Verwaltungsgebühr in die Kosten­kalkulation dieser Abgabe eingeht, reicht hingegen nicht (so bereits OVG NRW, Urteil vom 23. Oktober 1979 - II A 2373/78 - VGH BW, Urteil vom 25. September 1995 - 2 S 250/95 - BayVGH, BayVBl. 1977, 469).
mehr
  • VG Neustadt, 13.07.2006 - 4 K 157/06  

    Gebührenerhebung für Eichung von Geschwindigkeitsmessanlagen unzulässig

    Erfasst werden somit die Fälle, in denen letztlich nicht eine begünstigte Person sondern ein nicht privilegierter Dritter die Amtshandlung veranlasst hat (s. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23. Oktober 1979 - II A 2373/78 - vgl. auch Dehe/Beucher in: Praxis der Kommunalverwaltung Rheinland-Pfalz, a. a. O. § 8 LGebG Erl. 11; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. September 1995 - 2 S 250/95 - VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17. August 2004 - VK-SH 20/04 -).
  • VGH Hessen, 13.01.2010 - 5 A 2552/09  

    Verwaltungsgebühr

    Eine mittelbare Abwälzung über sonstige öffentliche Abgaben (Steuern, Beiträgen, Gebühren), etwa im Rahmen einer Kostenkalkulation genügt insofern nicht (vgl. Schlabach, Verwaltungskostenrecht, Stand: Dezember 2008, 3.2 VwKostG § 8 Rdnr. 7; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. September 1995 - 2 S 250/95 -, Juris, noch zur alten Fassung des baden-württembergischen Landesrechts).
  • OVG Niedersachsen, 23.11.2000 - 11 L 2818/00  

    Nur mittelbare Abwälzungsmöglichkeit auf Dritte läßt die Gebührenfreiheit nach §

    Der VGH Baden-Württemberg hat sich im Urteil vom 25. September 1995 - 2 S 250/95 - mit § 6 Abs. 3 Landesgebührengesetz (LGebG BW) von 1993 beschäftigt.
  • VG Arnsberg, 16.12.2003 - 11 K 24/02  
    vgl. Susenberger, Gebührengesetz für das Land Nordrhein- Westfalen, Kommentar, 1. Aufl. 2000, Anm. 18 zu § 8; s. auch Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg, Urteil vom 25.09.1995 - 2 S 250/95 - (zu einer vergleichbaren Regelung des baden-württembergischen Landesrechts) mit weiteren Nachweisen.
  • VGH Hessen, 13.01.2010 - 5 A 2552/9  

    Gebührenbefreiung einer Kommune nach der VwKostO Hessen

    Eine mittelbare Abwälzung über sonstige öffentliche Abgaben (Steuern, Beiträgen, Gebühren), etwa im Rahmen einer Kostenkalkulation genügt insofern nicht (vgl. Schlabach, Verwaltungskostenrecht, Stand: Dezember 2008, 3.2 VwKostG § 8 Rdnr. 7; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. September 1995 - 2 S 250/95 -, Juris, noch zur alten Fassung des baden-württembergischen Landesrechts).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht