Rechtsprechung
   VGH Bayern, 13.04.2012 - 3 BV 08.405   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit; gesundheitliche Eignung bei Vorliegen einer Adipositas Grad I

  • BAYERN | RECHT

    § 11 Abs 1 Nr 3 BG BY 2008, § 8 Abs 1 LbV BY 1996, § 10 S 1 BeamtStG
    Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit; gesundheitliche Eignung bei Vorliegen einer Adipositas Grad I | Allein das Vorliegen einer Adipositas Grad I (BMI 30 bis 34,9 kg/m²) rechtfertigt die Prognose mangelnder gesundheitlicher Eignung bei der Entscheidung über die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nicht.

  • Landesanwaltschaft Bayern

    Art. 11 Abs. 1 Nr. 3 BayBG i.V.m. § 8 Abs. 1 LbV (in der bis 31.03.2009 geltenden Fassung) bzw. § 10 Satz 1 BeamtStG i.V.m. Art. 25 Satz 1 BayBG, Art. 12 Abs. 1 Satz 3 LlbG (n.F.)
    Beamtenrecht: Starkes Übergewicht ist nicht zwangsläufig ein gesundheitlicher Eignungsmangel | Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit; Gesundheitliche Eignung ; Prognose des Eintritts vorzeitiger Dienstunfähigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Grundsätze zur Rechtfertigung der Prognose mangelnder gesundheitlicher Eignung zur Übernahme in das Beamtenverhältnis wegen Adipositas der Stufe 1

Zeitschriftenfundstellen

  • DÖV 2012, 815



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OVG Niedersachsen, 31.07.2012 - 5 LB 33/11  

    Gesundheitliche Eignung einer Lehramtsbewerberin; verneint bei einem BMI von mehr

    (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 31.5.2011 - 4 S 187/10 -, juris (BMI 31, 4 kg/m²); OVG Münster, Beschluss vom 16.5.2011 - 1 B 477/11 -, juris (BMI 31, 8 kg/m²); VGH München, Beschluss vom 13.4.2012 - 3 BV 08.405 -, juris (BMI 34, 05 kg/m²); von Roetteken, jurisPR-ArbR 6/2012 Anm. 4; Hillebrecht, ZBR 2011, 84 ff.; Schneider et al., The Predictive Value of Different Measures of Obesity for Incident Cardiovascular Events and Mortality; J Clin Endocrinol Metab, April 2010, 95(4):1777-1785; Bender et al., Assessment of excess mortality in obesity, Am J of Epidemology Vol.

    keine durchgreifenden Zweifel daran, dass jedenfalls eine zweitgradige (BMI > 35) oder schwerere Adipositas einen erheblichen Risikofaktor für zahlreiche Folgeerkrankungen darstellt und das Risiko dauerhafter Erkrankung oder vorzeitiger dauernder Dienstunfähigkeit signifikant erhöht (vgl. VGH München, Beschluss vom 13.4.2012 - a. a. O. - Rn. 38), deren Eintritt daher nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

    Soweit die Klägerin Bezug auf die den BMI als Indikator der gesundheitlichen Eignung anzweifelnden Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Münster (Beschluss vom 16.5.2011, a. a. O.) und des Verwaltungsgerichtshofs München (Beschluss vom 13.4.2012, a. a. O.) bzw. Verwaltungsgerichtshof Mannheim (Urteil vom 31.5.2011, a. a. O.) nimmt, weicht der Senat von dieser Rechtsprechung nicht ab, weil diese Entscheidungen keine Bewerber mit einem BMI von 35 und mehr betrafen.

  • OVG Niedersachsen, 31.07.2012 - 5 LC 216/10  

    Gesundheitliche Eignung einer Lehramtsbewerberin; verneint bei einem BMI von 45

    (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 31.5.2011 - 4 S 187/10 -, juris (BMI 31, 4 kg/m²); OVG Münster, Beschluss vom 16.5.2011 - 1 B 477/11 -, juris (BMI 31, 8 kg/m²); VGH München, Beschluss vom 13.4.2012 - 3 BV 08.405 -, juris (BMI 34, 05 kg/m²); von Roetteken, jurisPR-ArbR 6/2012 Anm. 4; Hillebrecht, ZBR 2011, 84 ff.; Schneider et al., The Predictive Value of Different Measures of Obesity for Incident Cardiovascular Events and Mortality; J Clin Endocrinol Metab, April 2010, 95(4):1777-1785; Bender et al., Assessment of excess mortality in obesity, Am J of Epidemology Vol.

    keine durchgreifenden Zweifel daran, dass jedenfalls eine zweitgradige (BMI > 35) oder - wie im Fall der Klägerin - schwerere Adipositas einen erheblichen Risikofaktor für zahlreiche Folgeerkrankungen darstellt und das Risiko dauerhafter Erkrankung oder vorzeitiger dauernder Dienstunfähigkeit signifikant erhöht (vgl. VGH München, Beschluss vom 13.4.2012 - a. a. O. - Rn. 38), deren Eintritt daher nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

    Soweit die Klägerin Bezug auf die den BMI als Indikator der gesundheitlichen Eignung anzweifelnden Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Münster (Beschluss vom 16.5.2011, a. a. O.) und des Verwaltungsgerichtshofs München (Beschluss vom 13.4.2012, a. a. O.) bzw. Verwaltungsgerichtshofs Mannheim (Urteil vom 31.5.2011, a. a. O.) nimmt, weicht der Senat von dieser Rechtsprechung nicht ab, weil diese Entscheidungen keine Bewerber mit einem BMI von 35 und mehr betrafen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.11.2012 - 6 A 1459/12  

    Gesundheitliche Eignung Adipositas Óbergewicht BMI amtsärztliche Untersuchung

    Dagegen sprechen nicht die Feststellungen in den von der Klägerin angeführten Entscheidungen des Bayerischen VGH vom 13. April 2012 - 3 BV 08.405 -, IÖD 2012, 156, sowie OVG NRW vom 16. Mai 2011 - 1 B 477/11 -.
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