Rechtsprechung
   VK Bund, 15.11.2007 - VK 2-102/07   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • arzneimittelrecht-aktuell.de (Kurzinformation)

    Vergaberechtliche Beanstandung von Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V

  • eep-law.de , S. 7 (Kurzinformation)

    Krankenkassen-Rabattverträge sind öffentliche Aufträge

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Sonderzuständigkeit der Sozialgerichte wegen der Vergabe von Rabattverträgen! (IBR 2008, 1003)

  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    Ausschreibungspflicht von Rabattverträgen gesetzlicher Krankenkassen

Zeitschriftenfundstellen

  • IBR 2008, 1003



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Wird zitiert von ... (31)  

  • BSG, 22.04.2008 - B 1 SF 1/08 R  

    Vergabe - Vergabekammer ist kein Gericht, sondern eine Verwaltungsbehörde

    Demgegenüber hält die 2. Vergabekammer des Bundes (Beschluss vom 15.11.2007 - VK 2-102/07, A&R 2007, 271) und Teile der Literatur das Vergaberecht insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsvorrang des europäischen Vergaberechts für anwendbar (Müller, A&R 2008, 21, 24 f; von Czettritz PharmR 2008, 115, 117: §§ 97 ff GWB als "Sonderrechtsweg"; Koenig/Busch, NZS 2003, 461, 463; zur teleologischen Reduktion des § 69 SGB V wegen eines Anwendungsvorrangs des europarechtlichen Vergaberechts vgl Ebsen in Festschrift für Zuleeg, 2005, 439, 446, 452 f; Byok, GesR 2007, 553, 556; Kaltenborn, VSSR 2006, 357, 362 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 51/07  

    Vergabe - Vergaberecht gilt auch für Pharma-Rabattverträge

    Daraufhin riefen mehrere nicht berücksichtigte Unternehmen die ihrer Ansicht nach zuständigen Vergabekammern an, und zwar die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf (VK-31/2007-L), die Vergabekammer Karlsruhe (1 VK 47/07) sowie die Vergabekammer des Bundes (VK 2 - 102/07, VK 2 - 105/07, VK 2 - 108/07, VK 2 - 114/07, VK 2 - 117/07, VK 2 - 120/07 und VK 2 - 123/07).

    Gegen diese sowie die anderen Beschlüsse vom 15. November 2007 (VK 2 - 102/07 = VII-Verg 48/07; VK 2 - 108/07 = VII-Verg 49/07; VK 2 - 114/07 = VII-Verg 50/07; VK 2 - 123/07 = VII-Verg 51/07) haben die Antragsgegnerinnen am 30. November 2007 beim Senat sofortige Beschwerde eingelegt.

  • LSG Baden-Württemberg, 27.02.2008 - L 5 KR 507/08  

    Vergabe - Krankenkassen: Rabattverträge ausschreibungspflichtig?

    Mit Schreiben vom 25. September 2007 stellte die Beigeladene Ziff. 3 bei der Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt einen Nachprüfungsantrag gem. §§ 107 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (Verfahren VK 2 - 102/07).

    Mit Beschluss vom 20. Dezember 2007 ordnete das SG die aufschiebende Wirkung der am 28. November 2007 gegen die Beschlüsse der 2. Vergabekammer des Bundes vom 15.11.2007 (VK 2 - 102/07, VK 2 - 105/07, VK 2 108/07, VK 2 117/07, VK 2 120/07, VK 2 123/07) eingereichten Klagen an.

mehr
  • VK Bund, 23.01.2009 - VK 3-194/08  

    Vergabe - Krankenkassen als öffentliche Auftraggeber (Rabattvereinbarungen)

    Die Vergabekammer ist hierfür jedoch nicht zuständig (im Ergebnis eine Prüfungsbefugnis ebenso ablehnend OLG Düsseldorf, Beschluss vom 10. April 2002, Verg 6/02; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07; Vergabekammer Düsseldorf, Beschluss vom 31. Oktober 2007, VK 31/2007-L; s. ebenfalls Landessozialgericht Stuttgart, Beschluss vom 23. Januar 2009, L 11 WB 5971/08, wo die Anwendbarkeit von Art. 81, 82 EG im Nachprüfungsverfahren ausdrücklich offengelassen, die Anwendbarkeit der §§ 19, 20 GWB jedoch abgelehnt wird; ebenso Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. Januar 2009, L 21 KR 1/08 SFB).

    Gerade die wirtschaftlichen Folgen dieser Ausschlusswirkung haben die pharmazeutische Industrie zu Recht veranlasst, in Vergabenachprüfungsverfahren zu erkämpfen, dass diese Verträge im Wettbewerb zu vergeben sind (vgl. die Beschlüsse der 2. Vergabekammer des Bundes vom 15. November 2007, a.a.O.).

    Da weder die Ag noch die ASt aber einen Einfluss auf das Verhalten von Ärzten und Patienten haben, stellt die Mitteilung der Verordnungszahlen der Vergangenheit die einzige - statistisch valide - Basis zur Prognostizierung des zu erwartenden Auftragsvolumens dar (vgl. auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07).

  • VK Bund, 22.08.2008 - VK 2-73/08  

    Vergabe - Gleichstellungsklausel in Rabattvereinbarung unzumutbar

    Bereits aus diesem Grund ist die Ag dem Bund zuzurechnen (vgl. zu diesem Kriterium 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 9. Mai 2007, VK 1 - 26/07; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 14. November 2007, VK 3 - 124/07; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2 - 102/07; OLG Brandenburg, Beschluss vom 12. Februar 2008, Verg W 18/07 sowie OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. Mai 2007, VII- Verg 50/06; vgl. auch EuGH, Urteil vom 13. Dezember 2007, C-337/06; a.A. BayObLG, Beschluss vom 24. Mai 2004, Verg 006/04).

    §§ 19 bis 21 GWB im Bereich des Sozialrechts auszuschließen (vgl. jüngst BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08; ebenso OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. Dezember 2007, VII-Verg 44/07; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschlüsse vom 15. November 2007, VK 2 - 102/07 u.a.; a.A. OLG Brandenburg, Beschluss vom 7. August 2008, Verg W 12/08; OLG Rostock, Beschluss vom 2. Juli 2008; 17 Verg 4/07; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 19. November 2007, 17 Verg 11/07; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Dezember 2007, L 16 B 127/07 KR; differenzierend LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 27. Februar 2008, L 5 KR 507/ER-B; BSG, Beschluss vom 22. April 2008, B 1 SF 1/08 R).

    Zudem hält die Vergabekammer an ihrer bislang vertretenen Auffassung fest, dass der nationale Gesetzgeber wegen des Vorrangs des Gemeinschaftsrechts auch gar nicht die Kompetenz hätte, für einen öffentlichen Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers im Oberschwellenbereich festzulegen, dass das Vergaberecht nicht gelten soll (vgl. nur 2. Vergabekammer des Bundes, Beschlüsse vom 15. November 2007, VK 2 - 102/07 u.a.; ebenso OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19. Dezember 2007, VII-Verg 51/07).

    § 104 GWB ist lex specialis gegenüber §§ 51 Abs. 2 SGG, 130a Abs. 9 SGB V (vgl. jüngst BGH, Beschluss vom 15. Juli 2008, X ZB 17/08; ausführlich hierzu OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. Dezember 2007, VII-Verg 51/07; siehe auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschlüsse vom 15. November 2007, VK 2 - 102/07 u.a.; a.A. aber jüngst hinsichtlich § 51 SGG OLG Brandenburg, Beschluss vom 7. August 2008, Verg W 12/08; OLG Rostock, Beschluss vom 2. Juli 2008; 17 Verg 4/07; vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Dezember 2007, L 16 B 127/07 KR und LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 18. Februar 2008, L 5 KR 528/08 B).

  • OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 48/07  
    Daraufhin riefen mehrere nicht berücksichtigte Unternehmen die ihrer Ansicht nach zuständigen Vergabekammern an, und zwar die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf (VK-31/2007-L), die Vergabekammer Karlsruhe (1 VK 47/07) sowie die Vergabekammer des Bundes (VK 2 - 102/07, VK 2 - 105/07, VK 2 - 108/07, VK 2 - 114/07, VK 2 - 117/07, VK 2 - 120/07 und VK 2 - 123/07).

    Gegen diese sowie die anderen Beschlüsse vom 15. November 2007 (VK 2 - 102/07 = VII-Verg 48/07; VK 2 - 108/07 = VII-Verg 49/07; VK 2 - 114/07 = VII-Verg 50/07; VK 2 - 123/07 = VII-Verg 51/07) haben die Antragsgegnerinnen am 30. November 2007 beim Senat sofortige Beschwerde eingelegt.

  • OLG Düsseldorf, 18.12.2007 - Verg 44/07  

    Geltung des Allgemeinen Vergaberechts für Pharma-Rabattverträge

    Daraufhin riefen mehrere nicht berücksichtigte Unternehmen die ihrer Ansicht nach zuständigen Vergabekammern an, und zwar die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf (VK-31/2007-L), die Vergabekammer Karlsruhe (1 VK 47/07) sowie die Vergabekammer des Bundes (VK 2 - 102/07, VK 2 - 105/07, VK 2 - 108/07, VK 2 - 114/07, VK 2 - 117/07, VK 2 - 120/07 und VK 2 - 123/07).

    Gegen diese sowie die anderen Beschlüsse vom 15. November 2007 (VK 2 - 102/07 = VII-Verg 48/07; VK 2 - 108/07 = VII-Verg 49/07; VK 2 - 114/07 = VII-Verg 50/07; VK 2 - 123/07 = VII-Verg 51/07) haben die Antragsgegnerinnen am 30. November 2007 beim Senat sofortige Beschwerde eingelegt.

  • OLG Düsseldorf, 17.01.2008 - Verg 57/07  

    Zur Geltung des allgemeinen Vergaberechts für Pharma-Rabattverträge - Allgemeine

    Daraufhin riefen mehrere nicht berücksichtigte Unternehmen die ihrer Ansicht nach zuständigen Vergabekammern an, und zwar die Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf (VK-31/2007-L), die Vergabekammer Karlsruhe (1 VK 47/07) sowie die Vergabekammer des Bundes (VK 2 - 102/07, VK 2 - 105/07, VK 2 - 108/07, VK 2 - 114/07, VK 2 - 117/07, VK 2 - 120/07 und VK 2 - 123/07).
  • VK Bund, 29.01.2009 - VK 3-197/08  
    Die Vergabekammer ist hierfür jedoch nicht zuständig (im Ergebnis eine Prüfungsbefugnis ebenso ablehnend OLG Düsseldorf, Beschluss vom 10. April 2002, Verg 6/02; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07; Vergabekammer Düsseldorf, Beschluss vom 31. Oktober 2007, VK 31/2007-L; s. ebenfalls Landessozialgericht Stuttgart, Beschluss vom 23. Januar 2009, L 11 WB 5971/08, wo die Anwendbarkeit von Art. 81, 82 EG im Nachprüfungsverfahren ausdrücklich offengelassen, die Anwendbarkeit der §§ 19, 20 GWB jedoch abgelehnt wird; ebenso Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. Januar 2009, L 21 KR 1/08 SFB).

    Gerade die wirtschaftlichen Folgen dieser Ausschlusswirkung haben die pharmazeutische Industrie zu Recht veranlasst, in Vergabenachprüfungsverfahren zu erkämpfen, dass diese Verträge im Wettbewerb zu vergeben sind (vgl. die Beschlüsse der 2. Vergabekammer des Bundes vom 15. November 2007, a.a.O.).

    Da weder die Ag noch die ASt aber einen Einfluss auf das Verhalten von Ärzten und Patienten haben, stellt die Mitteilung der Verordnungszahlen der Vergangenheit die einzige ­ statistisch valide ­ Basis zur Prognostizierung des zu erwartenden Auftragsvolumens dar (vgl. auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07).

  • VK Bund, 29.01.2009 - VK 3-200/08  
    Die Vergabekammer ist hierfür jedoch nicht zuständig (im Ergebnis eine Prüfungsbefugnis ebenso ablehnend OLG Düsseldorf, Beschluss vom 10. April 2002, Verg 6/02; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07; Vergabekammer Düsseldorf, Beschluss vom 31. Oktober 2007, VK 31/2007-L; s. ebenfalls Landessozialgericht Stuttgart, Beschluss vom 23. Januar 2009, L 11 WB 5971/08, wo die Anwendbarkeit von Art. 81, 82 EG im Nachprüfungsverfahren ausdrücklich offengelassen, die Anwendbarkeit der §§ 19, 20 GWB jedoch abgelehnt wird; ebenso Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. Januar 2009, L 21 KR 1/08 SFB).

    Gerade die wirtschaftlichen Folgen dieser Ausschlusswirkung haben die pharmazeutische Industrie zu Recht veranlasst, in Vergabenachprüfungsverfahren zu erkämpfen, dass diese Verträge im Wettbewerb zu vergeben sind (vgl. die Beschlüsse der 2. Vergabekammer des Bundes vom 15. November 2007, a.a.O.).

    Da weder die Ag noch die ASt aber einen Einfluss auf das Verhalten von Ärzten und Patienten haben, stellt die Mitteilung der Verordnungszahlen der Vergangenheit die einzige ­ statistisch valide ­ Basis zur Prognostizierung des zu erwartenden Auftragsvolumens dar (vgl. auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 15. November 2007, VK 2-102/07).

  • OLG Düsseldorf, 18.12.2007 - Verg 47/07  
  • OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 50/07  
  • SG Stuttgart, 20.12.2007 - S 10 KR 8604/07  

    Vergabe - Rabattverträge von Krankenkassen ausschreibungspflichtig?

  • OLG Düsseldorf, 30.04.2008 - Verg 3/08  

    Zur Vorlagepflicht des OLG an den BGH in entsprechender Anwendung des § 124

  • BSG, 06.10.2008 - B 3 SF 2/08 R  

    Rechtsweg im sozialgerichtlichen Verfahren bei Streitigkeiten gegen

  • OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 49/07  
  • VK Bund, 27.03.2009 - VK 3-46/09  
  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 4/07  

    Vergabe - Rechtsweg bei gesetzlichen Krankenkassen

  • OLG Düsseldorf, 18.12.2007 - Verg 45/07  
  • VK Bund, 30.01.2009 - VK 3-221/08  
  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 2/08  

    Vergabe - Vollständiger Vorrang des SGG vor dem GWB?

  • VK Bund, 24.02.2009 - VK 3-224/08  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.12.2007 - L 16 B 127/07  

    Rechtsweg für einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen die

  • OLG Düsseldorf, 26.05.2008 - Verg 14/08  

    Vergabe - Kostentragungspflicht im Nachprüfungsverfahren

  • OLG Düsseldorf, 20.02.2008 - Verg 7/08  

    Zuständigkeit des Vergabesenats

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2008 - L 16 B 13/08  

    Krankenversicherung

  • VK Sachsen, 25.09.2008 - 1/SVK/045-08  

    Vergabe - Nachweis der positiven Kenntnis eines Vergabeverstoßes

  • BSG, 19.12.2007 - B 12 SF 10/07 S  

    Zulässigkeit der Bestimmung des örtlich zuständigen Sozialgerichts bei

  • VK Bund, 26.05.2009 - VK 2-30/09  

    Vergabe - Entscheidend sind die Kriterien für die Einzelvertragsvergabe

  • VK Bund, 29.09.2009 - VK 2-162/09  
  • VK Sachsen-Anhalt, 15.01.2008 - VK 2 LVwA LSA-28/07  

    Vergabe - Fortsetzungsfeststellungsantrag statthaft?

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