Rechtsprechung
| VK Schleswig-Holstein, 12.02.2010 - VK-SH 27/09 |
Volltextveröffentlichungen
Wird zitiert von ... (2)
- VK Sachsen, 20.04.2010 - 1/SVK/008-10
Vergabe - Definition zwingender "Soll"-Vorgaben und Hinweise zur Zertifizierung
Entscheidend ist letztlich, dass die subjektive Bewertung des Auftraggebers (OLG Frankfurt am Main, B. v. 30.03.2004 - Az.: 11 Verg 4/04, 5/04) vertretbar und nicht völlig haltlos ist (VK Baden-Württemberg, B. v. 31.10.2003 - Az.: 1 VK 63/03, B. v. 13.8.2003 - Az.: 1 VK 39/03; VK Brandenburg, B. v. 24.02.2005 - VK 01/05; VK Hannover, B. v. 30.10.2002 - Az.: 26045 - VgK - 12/2002; VK Sachsen, B. v. 03.11.2005 - Az.: 1/SVK/125-05; VK Schleswig-Holstein, B. v. 12.02.2010 - Az.: VK-SH 27/09; B. v. 28.03.2007 - Az.: VK-SH 04/07).Ein Beurteilungsfehler liegt in Form eines Ermessensausfalls in Anlehnung an die im Verwaltungsrecht zu unbestimmten Rechtsbegriffen mit Beurteilungsspielräumen entwickelten Grundsätze unter anderem auch dann vor, wenn der Auftraggeber von dem ihm eingeräumten Beurteilungsspielraum gar keinen Gebrauch macht, weil er diesen nicht mit einer eigenen Abwägungsentscheidung ausfüllt (VK Brandenburg, B. v. 25.8.2002 - Az.: VK 45/02; VK Lüneburg, B. v. 18.10.2005 - Az.: VgK-47/2005; VK Niedersachsen, B. v. 04.09.2009 - Az.: VgK-37/2009; B. v. 11.02.2009 - Az.: VgK-56/2008; VK Schleswig-Holstein, B. v. 12.02.2010 - Az.: VK-SH 27/09; B. v. 28.11.2006 - Az.: VK-SH 25/06).
- VK Schleswig-Holstein, 09.12.2011 - VK-SH 22/11
Vergabe - Weiter Beurteilungsspielraum der Vergabestelle bei Prüfung der Eignung
Die subjektive Einschätzung des öffentlichen Auftraggebers muss dabei lediglich vertretbar und darf nicht völlig haltlos sein (vgl. erkennende Kammer, Beschluss vom 12.02.2010 - VK-SH 27/09).
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