Rechtsprechung
   BAG, 01.02.1983 - 1 ABR 33/78   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BAGE 41, 316
  • NJW 1984, 1710



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BAG, 06.06.2000 - 1 ABR 21/99  

    Rechtskraft - Gewerkschaftseigenschaft einer Arbeitnehmervereinigung

    Allerdings sind Beschlüsse im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. 20. März 1996 - 7 ABR 41/95 - BAGE 82, 291, zu B II 1 der Gründe; 1. Februar 1983 - 1 ABR 33/78 - BAGE 41, 316, zu B II 1 der Gründe; 27. Januar 1981 - 6 ABR 68/79 - BAGE 35, 1, zu II 2 a der Gründe; 31. Oktober 1975 - 1 ABR 64/74 - BAGE 27, 301, zu II 3 der Gründe; 27. August 1968 - 1 ABR 6/68 - BAGE 21, 139, zu B 1 der Gründe) und der herrschenden Meinung im Schrifttum (vgl. Dütz FS Kehrmann 1997 S 349 ff.; Stein/Jonas/Leipold ZPO 21. Aufl. § 322 Rn. 324 f.; Germelmann/Matthes/Prütting aaO § 84 Rn. 20 ff.; Leipold Anm. zu BAG 1. Februar 1983 - 1 ABR 33/78 - AP ZPO § 322 Nr. 14; Krause Anm. zu BAG 20. März 1996 - 7 ABR 41/95 - AP BetrVG 1972 § 19 Nr. 32) der formellen und materiellen Rechtskraft fähig.

    Ein Antrag, der die gleiche Streitfrage erneut zur Entscheidung stellt, ist unzulässig, weil der Rechtsschutz bereits gewährt wurde (vgl. Rosenberg/Schwab/Gottwald aaO § 151 III S 917; Würthwein ZZP 1999, 447, 450 Fußnote 15; BAG 27. August 1968 - 1 ABR 67/68 - aaO, zu B 1 der Gründe = AP ArbGG 1953 § 80 Nr. 4 mit Anm. Neumann-Duisberg; 1. Februar 1983 - 1 ABR 33/78 - aaO, zu B II 1 der Gründe = AP ZPO § 322 Nr. 14 mit Anm. Leipold; 20. März 1996 - 7 ABR 41/95 - aaO; grundsätzlich ebenso Stein/Jonas/Leipold aaO § 322 Rn. 39).

    Der Streitgegenstand ergibt sich seinerseits aus dem zur Entscheidung gestellten Antrag und dem zugehörigen Lebenssachverhalt, aus dem die begehrte Rechtsfolge hergeleitet wird (BAG 1. Februar 1983 - 1 ABR 33/78 - aaO, zu B II 1 der Gründe = AP ZPO § 322 Nr. 14 mit Anm. Leipold).

  • BAG, 20.03.1996 - 7 ABR 41/95  

    Rechtskraftwirkung im Beschlußverfahren

    Beschlüsse im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren, durch die eine betriebsverfassungsrechtliche Frage materiell-rechtlich entschieden wird, sind der formellen und materiellen Rechtskraft fähig (BAG Beschluß vom 27. August 1968, BAGE 21, 139, 143 = AP Nr. 4 zu § 80 ArbGG 1953, zu B 1 der Gründe; BAG Beschluß vom 31. Oktober 1975, BAGE 27, 301, 306 = AP Nr. 3 zu § 118 BetrVG 1972, zu II 3 der Gründe; BAG Beschluß vom 27. Januar 1981, BAGE 35, 1, 2 = AP Nr. 2 zu § 80 ArbGG 1979, zu II 2 a der Gründe; BAG Beschluß vom 1. Februar 1983, BAGE 41, 316, 323 = AP Nr. 14 zu § 322 ZPO, zu B II 1 der Gründe; Germelmann/Matthes/Prütting, ArbGG, 2. Aufl., § 84 Rz 22; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 322 Rz 324).

    Auch im Beschlußverfahren bestimmt sich damit der Streitgegenstand nach dem Grund des zur Entscheidung gestellten Antrags und dem zugehörigen Lebenssachverhalt, aus dem die begehrte Rechtsfolge hergeleitet wird (BAG Beschluß vom 1. Februar 1983, BAGE 41, 316, 323 = AP Nr. 14 zu § 322 ZPO, zu B II 1 der Gründe).

  • BAG, 05.02.1991 - 1 ABR 32/90  

    Rechtskraftwirkung gegenüber Betriebserwerber

    Die Rechtskraft einer gerichtlichen Entscheidung auch im Beschlußverfahren schließt jedoch eine Entscheidung der gleichen Streitfrage nur solange aus, als sich nicht der Sachverhalt wesentlich geändert hat (Beschluß des Senats vom 1. Februar 1983, BAGE 41, 316 = AP Nr. 14 zu § 322 ZPO).
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