Weitere Entscheidungen unten: BVerfG, 21.06.2006 | BVerfG, 27.11.2012

Rechtsprechung
   BVerfG, 24.01.2012 - 1 BvR 1299/05   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • HRR Strafrecht

    Art. 1 Abs. 1 GG; Art. 2 Abs. 1 GG; Art. 10 Abs. 1 GG; § 95 Abs. 1 TKG; § 111 TKG; § 112 TKG; § 113 TKG
    Verfassungsmäßigkeit von Normen des Telekommunikationsgesetzes; Telekommunikationsgeheimnis; Recht auf informationelle Selbstbestimmung; Telekommunikationsdaten; Telekommunikationsnummern; IP-Adressen (statische; dynamische); Speicherungspflicht; Auskunftspflicht; Auskunftsverfahren (automatisiertes; manuelles); Datenerhebung (anlasslose); Rechtsgrundlage (qualifizierte)

  • lexetius.com
  • DFR

    Zuordnung dynamischer IP-Adressen

  • openjur.de

    Artt. 10 Abs. 1, 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG; §§ 111, 112, 113 TKG
    Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • Bundesverfassungsgericht

    Gegenstand der Verfassungsbeschwerde ist im Wesentlichen die Verfassungsmäßigkeit der §§ 111 bis 113 des Telekommunikationsgesetzes (TKG)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 10 Abs 1 GG, Art 73 Abs 1 Nr 7 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG
    Teilweise Verfassungswidrigkeit der Regelungen über die Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsbestandsdaten (§§ 95, 111, 112, 113 TKG 2004) - § 113 Abs 1 S 2 TKG 2004 greift unverhältnismäßig in Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ein - übergangsweise Fortgeltung von § 113 Abs 1 S 2 TKG 2004 bis längstens 30.06.2013 - verfassungskonforme Auslegung von § 113 Abs 1 S 1 TKG 2004 geboten (keine Auskunftserteilung über Inhaber dynamischer IP-Adressen) - keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen §§ 111, 112 TKG 2004 - normunmittelbare Verfassungsbeschwerde teilweise unzulässig

  • Telemedicus

    Auskunftspflicht im TKG teilweise verfassungswidrig

  • webshoprecht.de

    Zur teilweisen Verfassungswidrigkeit der Speicherung von Kommunikations-Bestandsdaten

  • Jurion

    Verfassungsbeschwerde betreffend der Verfassungsmäßigkeit der §§ 111 bis 113 des Telekommunikationsgesetz (TKG) (u.a. Erhebung und Verwendung von Telekommunikationsbestandsdaten); Eingriff in das Fernmeldegeheimnis bei der Zuordnung von dynamischen IP-Adressen; Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung bei der Zuordnung von Telekommunikationsnummern zu ihren Anschlussinhabern; Notwendigkeit des Vorliegens von gesetzlichen Voraussetzungen für einen Anspruch der Sicherheitsbehörden auf Auskunft über einen Zugangssicherungscodes; Vereinbarkeit des automatisierten Auskunftsverfahrens der §§ 112, 111 TKG mit der Verfassung; Anforderungen an den Gesetzgeber bei der Einrichtung eines Auskunftsverfahrens hinsichtlich des Abrufs und Übermittlung von Daten

  • kanzlei.biz

    Auskunft gemäß TKG verfassungswidrig

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsbeschwerde betreffend der Verfassungsmäßigkeit der §§ 111 bis 113 des Telekommunikationsgesetz ( TKG ) (u.a. Erhebung und Verwendung von Telekommunikationsbestandsdaten); Eingriff in das Fernmeldegeheimnis bei der Zuordnung von dynamischen IP-Adressen; Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung bei der Zuordnung von Telekommunikationsnummern zu ihren Anschlussinhabern; Notwendigkeit des Vorliegens von gesetzlichen Voraussetzungen für einen Anspruch der Sicherheitsbehörden auf Auskunft über einen Zugangssicherungscodes; Vereinbarkeit des automatisierten Auskunftsverfahrens der §§ 112 , 111 TKG mit der Verfassung; Anforderungen an den Gesetzgeber bei der Einrichtung eines Auskunftsverfahrens hinsichtlich des Abrufs und Übermittlung von Daten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (25)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Die Bestimmungen des TKG zur Herausgabepflicht von Zugangssicherungscodes wie Passworten oder Persönlichen Identifikationsnummern (PIN) sind verfassungswidrig / Übergangsfrist bis 2013

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Teilweise verfassungswidrig: Auskunftspflichten über Zugangsdaten/dyn. IP-Adressen; verfassungsgemäß: Bestandsdatenpeicherung auf Vorrat

  • wbs-law.de (Zusammenfassung)

    Regelungen des TKG zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Regelungen des TKG zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten zum Teil verfassungswidrig - Zugriff auf PIN-Codes und Passwörter

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • heise.de (Pressebericht, 24.02.2012)

    Datenschützer begrüßen TKG-Entscheidung des Verfassungsgerichts

  • faz.net (Pressebericht, 24.02.2012)

    Weitergabe von Passwörtern teilweise verfassungswidrig: Karlsruhe stärkt Recht auf informationelle Selbstbestimmung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verfassungswidrige Speicherung von Telekommunikationsdaten

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Regelungen zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten sind teilweise verfassungswidrig

  • beck.de (Kurzinformation)

    DVTM: Verwendung von Telekommunikationsdaten

  • blogspot.de (Kurzinformation)
  • angster.net (Kurzinformation)

    Telekommunikationsgesetz zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • initiative-abmahnwahn.de (Kurzinformation)

    Verfassungswidrigkeit von 113 Abs. 1 S. 2 TKG

  • lto.de (Kurzinformation)

    Speicherung und Verwendung von TK-Daten - Behördlicher Zugriff auf PIN und PUK verfassungswidrig

  • lto.de (Kurzinformation)

    Verbot des Vertriebes anonymer Prepaid-Handykarten - Pirat Breyer reicht Beschwerde beim EGMR ein

  • taz.de (Pressebericht, 24.02.2012)

    Kein Recht auf anonyme Telefonate

  • Telepolis (Pressebericht, 24.02.2012)

    Verfassungsbeschwerde gegen TKG teilweise erfolgreich

  • spiegel.de (Pressebericht, 24.02.2012)

    Verfassungsrichter schränken Datennutzung durch Ermittler ein

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Daten teilweise verfassungswidrig - Bundesverfassungsgericht ordnet befristete Fortgeltung für verfassungswidrige Vorschriften an

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Bundesverfassungsgericht stärkt Internet-Datenschutz // Weitergabe von Passwörtern oder Persönlichen Identifikationsnummern (PINs) verfassungswidrig - § 113 Abs. 1 Satz 2 TKG verletzt das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • daten-speicherung.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    TKG-Verfassungsbeschwerde

  • lto.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    § 113 TKG
    Bundesrat beschließt Bestandsdatenauskunft - Netzpolitiker können sich mit Kritik nicht durchsetzen

  • lto.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    § 113 TKG
    Innenausschuss gibt grünes Licht - Auskunft über PIN, PUK und IP-Adressen

Besprechungen u.ä. (10)

  • internet-law.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kein großer Wurf

  • wbs-law.de (Entscheidungsanmerkung)

    TKG teilweise verfassungswidrig

  • wbs-law.de (Entscheidungsanmerkung)

    Was sind eigentlich IP-Adressen, die ein eigenes Gewicht haben?

  • lawblog.de (Kurzanmerkung)

    Karlsruhe legt die Axt an

  • dr-wachs.de (Kurzanmerkung)

    Verfassungswidrigkeit von § 113 Abs. 1 S. 2 TKG - Folgen?

  • ilex-recht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Datenschutzrecht: Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Regelungenen zur Speicherung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig

  • bund.de (Kurzanmerkung)

    Das Grundgesetz und die IP-Adresse (Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit)

  • sueddeutsche.de (Pressekommentar, 24.02.2012)

    Nutzerdaten: Nur ab und zu ein wackliges Stoppschild

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung)

    Nach der BVerfG-Entscheidung: Beim Datenschutz nur ein bisschen nachjustieren

Sonstiges (12)

  • wbs-law.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    ULD: Bundesrat muss bei TKG-Änderung nachbessern

  • daten-speicherung.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Telekommunikationsgesetz verfassungswidrig

  • daten-speicherung.de PDF (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Begründung der Verfassungsbeschwerde

  • daten-speicherung.de PDF (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Schriftsatz der Beschwerdeführer von 5.5.2009 (Vertiefung im Hinblick auf das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 17.2.2009 - 13 B 33/09)

  • daten-speicherung.de PDF (Schriftsatz aus dem Verfahren)

    Stellungnahme Bundesregierung, Bundesbeauftragter für den Datenschutz, Berliner Beauftragter für den Datenschutz, Brandenburger Landesbeauftragter für den Datenschutz

  • urheberrecht.org (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 24.10.2012)

    Bundesregierung verabschiedet Entwurf zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten

  • cr-online.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    BMJ-Papier zur Bestandsdatenauskunft: Gewinn für den Rechtsstaat oder Augenwischerei?

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 24.01.2012, Az.: 1 BvR 1299/05 (Auskunftsverfahren verfassungsgemäß)" von Dr. Christoph Schnabel, LL.M., original erschienen in: CR 2012, 245 - 255.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 24.01.2012, Az.: 1 BvR 1299/05 (Normen zu Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig)" von Dr. Hans-Peter Roth, LL.M., original erschienen in: K&R 2012, 274 - 280.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 24.01.2012, Az.: 1 BvR 1299/05 (Speicherung und Verwendung von TK-Daten)" von RA/FAfStR Dirk Meinicke, original erschienen in: MMR 2012, 410 - 417.

  • taz.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 13.11.2012)

    Kabinett aktualisiert Netz-Datenschutz: Verfassungswidrigkeit aufgehoben

  • zeit.de (Pressebericht mit Bezug zur Entscheidung, 21.03.2013)

    Überwachung: Bundestag erlaubt Polizei Abfrage von PIN und Passwörtern

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 130, 151
  • NJW 2012, 1419
  • NVwZ 2012, 748
  • NJ 2012, 336
  • WM 2012, 562
  • MMR 2012, 410
  • DÖV 2012, 402



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Wird zitiert von ... (39)  

  • BVerfG, 20.04.2016 - 1 BvR 966/09  

    BKA-Gesetz

    Dieses schützt nicht nur die Inhalte der Kommunikation, sondern auch die Vertraulichkeit der näheren Umstände des Kommunikationsvorgangs, zu denen insbesondere gehört, ob, wann und wie oft zwischen welchen Personen oder Telekommunikationseinrichtungen Telekommunikationsverkehr stattgefunden hat oder versucht worden ist (vgl. BVerfGE 67, 157 ; 130, 151 ; stRspr).

    Er öffnet damit die Datennutzung durch andere Behörden, die - nach dem Bild einer Doppeltür - dabei auch ihrerseits zur Abfrage und Verwendung dieser Daten berechtigt sein müssen (vgl. BVerfGE 130, 151 ).

    Das Kriterium der hypothetischen Datenneuerhebung verlangt zwar grundsätzlich nicht, dass eine für die Datenerhebung geforderte konkretisierte Gefahrenlage - wie sie ungeachtet ihres im Wesentlichen auf das Vorfeld von Gefahren beschränkten Handlungsauftrags grundsätzlich auch für Datenerhebungen der Verfassungsschutzbehörden verlangt wird (vgl. BVerfGE 100, 313 ; 120, 274 ; 130, 151 ) - jeweils neu auch immer zur Voraussetzung einer Übermittlung gemacht werden muss (siehe oben D I 2 b bb).

  • BVerfG, 17.12.2014 - 1 BvL 21/12  

    Erbschaftsteuer

    Das verfassungsrechtliche Geeignetheitsgebot verlangt keine vollständige Zielerreichung durch die in Frage stehende Regelung oder Maßnahme - hier die Verschonungsregelung -, die zu der beanstandeten Ungleichbehandlung führt, sondern lediglich eine Eignung zur Förderung des Ziels (vgl. BVerfGE 115, 276 ; 130, 151 ; vgl. auch die Nachweise bei BVerfGE 106, 62 ); die bloße Möglichkeit der Zweckerreichung genügt (vgl. BVerfGE 67, 157 ; 121, 317 ).
  • BGH, 19.04.2012 - I ZB 80/11  

    Alles kann besser werden

    Soweit der Gesetzgeber die Telekommunikationsunternehmen dazu verpflichtet, auf diese Daten zurückzugreifen und sie auszuwerten, liegt darin ein Eingriff in das Grundrecht des Art. 10 Abs. 1 GG, und zwar nicht nur dann, wenn die Diensteanbieter die Verbindungsdaten selbst herausgeben müssen, sondern auch dann, wenn sie diese für eine Auskunft nutzen müssen (BVerfG, NJW 2012, 1419 Rn. 116 - Bestandsdatenspeicherung).
  • BVerfG, 24.04.2013 - 1 BvR 1215/07  

    „Antiterrordatei“

    Vielmehr setzt § 5 Abs. 1 und 2 ATDG bei sachgerechtem Verständnis für die Nutzung der Datei seitens der jeweils Zugriff nehmenden Behörden eigene Datenerhebungsvorschriften, gegebenenfalls auf Landesebene, voraus (vgl. BVerfGE 125, 260 ; 130, 151 ).

    Auch hier beschränkt sich die Aufgabe der Dienste auf eine Berichtspflicht gegenüber den politisch verantwortlichen Staatsorganen beziehungsweise der Öffentlichkeit (vgl. BVerfGE 130, 151 ).

    Wenn der Kreis dieser Behörden sich unmittelbar aus dem Gesetz hinreichend bestimmt erschließen lässt, kann es unschädlich sein, wenn hierbei die konkreten Behörden nicht ausdrücklich genannt sind (vgl. BVerfGE 130, 151 ).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.11.2014 - 13 A 1973/13  

    BNetzA kann keine Auskunft über Kundendaten zu dynamischer IP-Adresse verlangen -

    Zwar biete diese Regelung nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 - übergangsweise eine hinreichende Rechtsgrundlage.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, BVerfGE 130, 151 = juris, Rn. 164 ff., 190.

    BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., Rn. 108 ff.

    BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., Rn. 108 ff.

    BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., Rn. 123.

    vgl. BVerfG, Urteile vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08 u.a. -, a. a. O., juris, Rn. 200 ff., 264 ff., und vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., juris, Rn. 166 f.

    BVerfG, Urteil vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., Rn. 167.

    vgl. BVerfG, Urteil vom 24. Januar 2012- 1 BvR 1299/05 -, a. a. O., Rn. 168; BVerwG, Urteil vom 22. Oktober 2003 - 6 C 23.02 -, BVerwGE 119, 123 = juris, Rn. 18 ff.

  • BVerfG, 28.07.2015 - 2 BvR 2558/14  

    Verfassungskonforme Auslegung des Geldwäschetatbestandes bei Honorarannahme durch

    Soweit sich die Beschwerdeführer zu 1) und 2) in ihrem Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG verletzt sehen, genügen die Verfassungsbeschwerden nicht den sich aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG ergebenden Begründungsanforderungen und sind daher unzulässig (vgl. BVerfGE 130, 151 ).

    a) Dies gilt zunächst für den Beschwerdeführer zu 2), soweit er sich durch seine Verurteilung wegen vollendeter Geldwäsche (Fall 1) in seinem Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 GG verletzt sieht (vgl. BVerfGE 130, 151 ).

  • BVerfG, 06.03.2014 - 1 BvR 3541/13  

    Verfassungsbeschwerde gegen die Beiziehung staatsanwaltschaftlicher

    Dem "Doppeltürmodell" (vgl. BVerfGE 130, 151 ) entsprechend stützt sich das Ersuchen auf Aktenübermittlung des Landgerichts Berlin auf § 273 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, der erlaubt, zur Vorbereitung jedes Termins Behörden um Mitteilung von Urkunden oder Erteilung amtlicher Auskünfte zu ersuchen, während § 474 und § 477 StPO als korrespondierende Rechtsgrundlagen die Gewährung der Akteneinsicht und Übermittlung der Akten seitens der aktenführenden Staatsanwaltschaft regeln.

    Dies entspricht dem "Doppeltürmodell" (vgl. BVerfGE 130, 151 ), das als Leitbild für den Datenaustausch zur staatlichen Aufgabenwahrnehmung jeweils eigene Rechtsgrundlagen für die korrespondierenden Eingriffe verlangt.

    (3) Die Bedenken der Beschwerdeführerinnen, § 474 Abs. 1 und § 477 Abs. 4 StPO würden den Anforderungen nicht gerecht, die nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 130, 151 ) Voraussetzung für eine Datenübermittlung im Rahmen des ähnlich strukturierten § 112 Abs. 4 TKG seien, greifen nicht durch.

  • BVerfG, 08.12.2015 - 1 BvR 99/11  

    Erfolgslose Verzögerungsbeschwerde wegen der Dauer eines

    Als vordringliche Verfahren aus dem Bereich des Datenschutzrechts seien die Senatsverfahren zur Vorratsdatenspeicherung (1 BvR 1299/05, BVerfGE 130, 151), zum Antiterrordateigesetz (1 BvR 1215/07, BVerfGE 133, 277), zum BKA-Gesetz (1 BvR 966/09 und 1 BvR 1140/09) und zum Bayerischen Polizeiaufgabengesetz sowie zum Bayerischen Verfassungsschutzgesetz (1 BvR 2544/08) zu nennen.

    Diese Senatsverfahren betrafen insbesondere die sogenannte Vorratsdatenspeicherung (1 BvR 1299/05, BVerfGE 130, 151 - entschieden im Januar 2012), das Antiterrordateigesetz (1 BvR 1215/07, BVerfGE 133, 277 - entschieden im April 2013) und das Gesetz über das Bundeskriminalamt (1 BvR 966/09 und 1 BvR 1140/09 - verhandelt im Juli 2015).

  • VerfGH Berlin, 14.05.2014 - VerfGH 151/11  

    Teilweise unzulässige und im Übrigen unbegründete Rechtssatzverfassungsbeschwerde

    Den Ausführungen des Beschwerdeführers lässt sich nicht entnehmen, ob er wenigstens mit einiger Wahrscheinlichkeit selbst von einer Datenübermittlung betroffen ist (vgl. zu diesem Maßstab nach Bundesrecht: BVerfG, Urteil vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08 u. a. -, juris Rn. 178 und Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, juris Rn. 102).

    Wenn der Betroffene keine Kenntnis von dem Vollzugsakt erlangt, reicht insofern die Darlegung, mit einiger Wahrscheinlichkeit von solchen Maßnahmen berührt zu werden (vgl. zum Bundesrecht: BVerfG, Urteil vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08 u. a. -, juris Rn. 178, und Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, juris Rn. 102).

    Angesichts der Haft des Beschwerdeführers besteht die hinreichende Wahrscheinlichkeit, von einer solchen Maßnahme berührt zu werden (vgl. zum Bundesrecht: BVerfG, Urteil vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08 u. a. -, juris Rn. 178, und Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, juris Rn. 102).

    Insbesondere ist insoweit zwischen der Erhebung, Speicherung und Verwendung von Daten zu unterscheiden (vgl. zum Bundesrecht: BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, juris Rn. 123 m. w. N.).

  • VerfGH Berlin, 11.04.2014 - VerfGH 129/13  

    Verfassungsmäßigkeit der Regelung zu Übersichtsaufnahmen von Versammlungen unter

    Hierzu zählt nämlich insbesondere und in erster Linie die Gesetzgebungsbefugnis (vgl. zum Bundesrecht: BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1299/05 -, BVerfGE 130, 151 = juris Rn. 127).
  • BGH, 03.02.2015 - II ZB 12/14  

    Handelsregisterverfahren: Anspruch einer GmbH-Geschäftsführerin auf Löschung

  • SG Würzburg, 24.03.2016 - S 11 KR 628/15  

    Anspruch des Krankenhausträgers auf Zahlung einer Aufwandspauschale nach Prüfung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.02.2013 - 6t A 1843/10  

    Geeignetheit einer die Vorschriften der GOÄ nicht beachtenden Abrechnung zur

  • BGH, 30.04.2015 - I ZR 127/14  

    Arzneimittelrabatte: Verfassungsmäßigkeit der Verpflichtung pharmazeutischer

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 121/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • BGH, 19.04.2012 - I ZB 77/11  

    Urheberrechtsverletzung: Auskunftsanspruch gegen den Internetprovider bei

  • BAG, 19.04.2012 - 6 AZR 677/10  

    Abfindungsanspruch aus der Sicherungsordnung des Diakonischen Werks der EKD bei

  • SG Neuruppin, 03.07.2014 - S 20 KR 329/11  

    Übernahme der Kosten für die operative Behandlung einer Rektusdiastase im Rahmen

  • BGH, 12.11.2015 - I ZR 167/14  

    Verzugseintritt des Pharmaunternehmers auch ohne Kenntnis der einzelnen Gläubiger

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 118/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • VG Berlin, 09.03.2016 - 4 K 1.16  
  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 143/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 126/12  

    Vodafone muss IP-Adressen nicht zu Auskunftszwecken speichern

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 123/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 124/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 128/12  

    Vodafone muss IP-Adressen nicht zu Auskunftszwecken speichern

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2013 - 20 W 142/12  

    Anspruch auf Sicherung der Verkehrsdaten laufender Verbindungen

  • OLG Düsseldorf, 21.08.2015 - 16 U 152/14  

    Voraussetzungen einer Entschädigung in Geld wegen unzulässiger oder unrichtiger

  • VGH Bayern, 25.06.2013 - 10 CS 13.145  

    Zur Frage der Verfassungsmäßigkeit des Verbots, Sportwetten in Gebäuden oder

  • LSG Berlin-Brandenburg, 20.03.2015 - L 1 KR 18/14  

    Keine Datenschutzverletzung durch die elektronische Gesundheitskarte in der

  • VG Hamburg, 27.11.2013 - 13 K 1715/13  

    Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts im Verfahren um Zulässigkeit der

  • VG Cottbus, 11.06.2015 - 3 K 1152/12  

    Ordnungsrecht

  • OVG Sachsen, 12.11.2015 - 3 C 12/13  

    Vereinsverbot subjektive Klageänderung Klagebefugnis von Vereinsmitgliedern

  • VerfGH Sachsen, 27.08.2015 - 85-IV-14  
  • VerfGH Sachsen, 30.03.2012 - 144-IV-11  
  • VG Berlin, 12.07.2012 - 16 K 234.11  

    Zweigniederlassung ohne Wirtschaftsprüfer als Niederlassungsleiter

  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 28.01.2016 - LVerfG 3/14  
  • VG Saarlouis, 21.03.2013 - 6 K 77/12  

    Telekommunikationsüberwachung: Entschädigungspflicht bei Auskunftserteilung der

  • VG Neustadt, 02.05.2014 - 5 L 404/14  

    Rechtmäßigkeit eines Aufenthaltsverbots in Form einer Allgemeinverfügung

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Rechtsprechung
   BVerfG, 21.06.2006 - 1 BvR 1299/05   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • HRR Strafrecht

    § 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG; § 92 BVerfGG; § ... 88 Abs. 3 Satz 1 TKG; § 92 TKG; § 95 Abs. 3 TKG; § 95 Abs. 4 TKG; § 97 Abs. 3 Satz 3 TKG; § 97 Abs. 4 TKG; § 100 TKG; § 110 TKG; § 111 TKG; § 112 TKG; § 113 TKG
    Telekommunikationsgesetz; Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde (fachgerichtlicher Rechtsschutz; fehlende Information; Auskunftsklage); Erhebung, Speicherung und Verwendung von Verbindungsdaten und Teilnehmerdaten; Auflagen an Telekommunikationsunternehmen zur Vorhaltung von Daten und Überwachungseinrichtungen auf eigene Kosten; (Teil-)Nichtannahmebeschluss

  • lexetius.com
  • openjur.de
  • Bundesverfassungsgericht
  • Judicialis
  • Jurion

    Anforderungen an die Verfassungsbeschwerde unmittelbar gegen Gesetz; Wahrung des Grundsatzes der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde

  • rechtsportal.de

    BVerfGG § 23 Abs. 1 S. 2 § 92
    Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde; Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde unmittelbar gegen ein Gesetz

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • beck.de (Kurzinformation)

    Beschwerde gegen TK-Überwachung zum Teil zurückgewiesen


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • daten-speicherung.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    TKG-Verfassungsbeschwerde

Sonstiges

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Rechtsprechung
   BVerfG, 27.11.2012 - 1 BvR 1299/05   

Volltextveröffentlichungen (3)

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