Rechtsprechung
   BVerfG, 24.11.2004 - 1 BvR 1306/02   

Volltextveröffentlichungen (12)

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Kurzfassungen/Presse (5)

  • 123recht.net (Kurzanmerkung und Kurzinformation, 6.1.2005)

    Ad-acta.de - erstes Domain-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Verfassungsbeschwerde über die Verwendung einer Internet-Domain-Adresse nicht zur Entscheidung angenommen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Ein Online-Dienstleister sicherte sich die Rechte an der Domain "ad-acta.de", schaltete jedoch niemals eine Homepage frei

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  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Löschungsanspruch bei rechtswidrigem Dispute-Eintrag

  • gewrs.de (Kurzinformation)

    Kennzeichen begründen Rechte an gleichlautender Internet-Domain

Besprechungen u.ä. (6)

  • 123recht.net (Kurzanmerkung und Kurzinformation, 6.1.2005)

    Ad-acta.de - erstes Domain-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

  • cybercourt.de (Entscheidungsanmerkung)

    Eigentumsschutz von Internet-Domains - welche Rechte hat ein Domaininhaber

  • czarnetzki.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Eigentumsschutz von Internet-Domains

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  • WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)

    Eigentum an Domain-Namen ("ad-acta.de")

  • domain-recht.de (Entscheidungsanmerkung)

    Bundesverfassungsgericht entscheidet im Streit um Unternehmenskennzeichen und Domains

  • ra-czarnetzki.de (Entscheidungsanmerkung)

    Art. 14 GG
    Eigentumsschutz von Internet-Domains

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BVerfG vom 24.11.2004, 1 BvR 1306/02 (Eigentumsfähigkeit von Internetdomains - adacta.de)" von Anders Leopold und Robert Kazemi, original erschienen in: MMR 2005, 165 - 167.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGK 4, 210
  • NJW 2005, 589
  • GRUR 2005, 261
  • WM 2005, 149
  • MMR 2005, 165
  • afp 2005, 59



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BGH, 24.04.2008 - I ZR 159/05  

    afilias. de

    Durch die Registrierung eines Domainnamens erwirbt der Inhaber der Internet-Adresse weder das Eigentum an dem Domainnamen selbst noch ein sonstiges absolutes Recht, welches ähnlich der Inhaberschaft an einem Immaterialgüterrecht verdinglicht wäre (BVerfG, Kammerbeschl. v. 24.11.2004 - 1 BvR 1306/02, GRUR 2005, 261 m.w.N.; Bornkamm in Festschrift für Schilling, 2007, S. 31, 38 f.; a.A. OLG Köln GRUR-RR 2006, 267, 268).

    Auch wenn der Domaininhaber durch die Registrierung kein absolutes Recht an dem Domainnamen erwirbt, begründet der Vertragsschluss mit der Registrierungsstelle doch ein relativ wirkendes vertragliches Nutzungsrecht, das dem Inhaber des Domainnamens ebenso ausschließlich zugewiesen ist wie das Eigentum an einer Sache (BVerfG GRUR 2005, 261).

    Es begegnet zwar keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass derjenige, der durch die Registrierung eines Domainnamens bereits bestehende Kennzeichen- oder Namensrechte verletzt, zur Beseitigung der Störung verpflichtet ist (vgl. BVerfG GRUR 2005, 261 f.).

  • BGH, 19.02.2009 - I ZR 135/06  

    ahd. de

    Der Vertragsschluss mit der Registrierungsstelle begründet zwar zugunsten des Domaininhabers ein relativ wirkendes vertragliches Nutzungsrecht, das dem Inhaber des Domainnamens ebenso ausschließlich zugewiesen ist wie das Eigentum an einer Sache (vgl. BVerfG GRUR 2005, 261 - adacta.de).
  • BGH, 14.05.2009 - I ZR 231/06  

    airdsl

    Der Vertragsschluss mit der Registrierungsstelle begründet allerdings zugunsten des Domaininhabers ein relativ wirkendes vertragliches Nutzungsrecht, das dem Inhaber des Domainnamens ebenso ausschließlich zugewiesen ist wie das Eigentum an einer Sache (vgl. BVerfG GRUR 2005, 261 - adacta.de).
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  • BGH, 05.07.2005 - VII ZB 5/05  

    Pfändung von Domains

    Eine derartige, rein faktische Ausschließlichkeit begründet kein absolutes Recht i. S. v. § 857 Abs. 1 ZPO (vgl. BVerfG, Beschluß vom 24. November 2004 - 1 BvR 1306/02, NJW 2005, 589; BGH, Urteil vom 22. November 2001 - I ZR 138/99, BGHZ 149, 191, 205; Kleespies, GRUR 2002, 764, 766; Berger, Rpfleger 2002, 181, 182; a. A.: Koos, MMR 2004, 359, 360 f.; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 3 MarkenG, Rdn. 301).

    (2) Die Inhaberschaft an einer "Internet-Domain" gründet sich auf die Gesamtheit der schuldrechtlichen Ansprüche, die dem Inhaber der Domain gegenüber der Vergabestelle aus dem Registrierungsvertrag zustehen (vgl. auch BVerfG, Beschluß vom 24. November 2004 - 1 BvR 1306/02, NJW 2005, 589).

  • BGH, 18.01.2012 - I ZR 187/10  

    gewinn. de

    Diese Frage ist in Übereinstimmung mit der Auffassung des Bundesverfassungsgerichts und dem überwiegenden Teil des Schrifttums zu verneinen (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 24. November 2004 1 BvR 1306/02, GRUR 2005, 261 = NJW 2005, 589 ad-acta.de, mwN; Bornkamm in Festschrift für Schilling, 2007, S. 31, 38 f.; Brockmann in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 2. Aufl., Kap. 14 Rn. 417; aA OLG Köln, GRUR-RR 2006, 267, 268 investment.de; Fezer, Markenrecht, 4. Aufl., Einl. G Rn. 15).

    Der Vertragsschluss mit der Registrierungsstelle begründet allerdings ein relativ wirkendes vertragliches Nutzungsrecht zu Gunsten des Domainnamensinhabers, das ihm ebenso ausschließlich zugewiesen ist wie das Eigentum an einer Sache (vgl. BVerfG, GRUR 2005, 261 ad-acta.de; BGH, GRUR 2009, 1055 Rn. 55 airdsl).

    Eine derartige, rein faktische Ausschließlichkeit begründet kein absolutes Recht (vgl. BVerfG, GRUR 2005, 261 ad-acta.de; BGH, Beschluss vom 5. Juli 2005 VII ZB 5/05, GRUR 2005, 969, 970 = NJW 2005, 3353; BFH, Urteil vom 19. Oktober 2006 III R 6/05, BFHE 215, 222, 225 = BB 2007, 769, 770; Bornkamm in FS Schilling aaO S. 39).

    aa) Soweit das Bundesverfassungsgericht in seinem Kammerbeschluss vom 24. November 2004 (GRUR 2005, 261 ad-acta.de) dem aus dem Vertrag mit der DENIC folgenden Nutzungsrecht an einem Internetdomainnamen eine eigentumsfähige Position im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG zuerkannt hat, hat dies nicht zwangsläufig eine Einordnung dieses Nutzungsrechts als sonstiges Recht im Sinne von § 823 Abs. 1 BGB zur Folge.

    In dem Beschluss vom 24. November 2004 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Inhaber eines Domainnamens weder das Eigentum an der Internetadresse selbst noch ein sonstiges absolutes Recht an dem Domainnamen erwirbt, das ähnlich einem Immaterialgüterrecht verdinglicht wäre; dem Inhaber des Domainnamens stehe vielmehr nur ein vertragliches, relativ wirkendes Nutzungsrecht zu (vgl. BVerfG, GRUR 2005, 261 ad-acta.de).

  • BFH, 19.10.2006 - III R 6/05  

    Aufwendungen für den Erwerb eines Domain-Namens ("Internet-Adresse")

    Eine derartige, rein faktische Ausschließlichkeit begründet kein absolutes Recht (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 5. Juli 2005 VII ZB 5/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 3353, und Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 24. November 2004 1 BvR 1306/02, NJW 2005, 589).
  • BVerfG, 06.10.2009 - 2 BvR 693/09  

    Wohnungseigentum - Hausverbot gegen Besucher einer Wohnungseigentümerin

    Etwas anderes kann allenfalls dann gelten, wenn lediglich eine konkrete Handlung oder Unterlassung geeignet ist, das störende Verhalten abzustellen (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 2003 - V ZR 98/03 -, NJW 2004, S. 1035; BayObLG, Beschluss vom 11. Dezember 1986 - BReg. 2 Z 119/86 -, NJW-RR 1987, S. 463 ; Gursky, in: Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2006, § 1004 Rn. 211; vgl. auch BVerfGK 4, 210 ).
  • OLG Köln, 17.03.2006 - 6 U 163/05  

    Rechtsverletzung durch unberechtigten Dispute-Eintrag

    Das Recht auf Nutzung der Internetdomain selbst entwickele - wie auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 24. November 2004 (NJW 2005, 589) betont habe - eine unmittelbare Wirkung nur zwischen dem Inhaber und der E. e.G. und könne deshalb nicht selbstständig den Schutz gemäß § 823 Abs. 1 BGB genießen.

    Das folgt aus dem vom Beklagten allerdings zur Begründung des Gegenteils zitierten Nichtabhilfebeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. November 2004 (GRUR 2005, 261 f.).

  • OLG Hamburg, 05.07.2006 - 5 U 87/05  

    Ahd.de

    Eine dahingehende Verpflichtung hat das Bundesverfassungsgericht grundsätzlich für geeignet und verhältnismäßig angesehen (BverfG NJW 05, 589, 590 - Eigentumsschutz von Internet-Domains).
  • VGH Bayern, 12.12.2007 - 8 CS 07.2952  

    Straßen- und Wegerecht: Sondernutzung // Drittschutz des Inhabers einer

    Es kann dabei dahinstehen, ob und inwieweit die Eigentumsgarantie (Art. 14 Abs. 1 GG) den Gewerbebetrieb als tatsächliche Zusammenfassung der zum Vermögen eines Unternehmens gehörenden Sachen und Rechte überhaupt erfasst (vgl. BVerfG vom 24.11.2004 NJW 2005, 589/590).

    Unabhängig davon müsste für einen Grundrechtseingriff jedenfalls tatsächlich auch die Substanz des Betriebs berührt sein (vgl. BVerfG vom 24.11.2004 a.a.O. S. 590).

  • OLG Brandenburg, 15.09.2010 - 3 U 164/09  

    Rechtsstellung des Inhaber einer Internet-Domain

  • OLG Hamburg, 24.09.2009 - 3 U 43/09  

    Missbräuchliche Domainregistrierung

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.10.2009 - 5 M 146/09  

    Planfeststellungsverfahren: Auslegung in amtsangehörigen Gemeinden,

  • OLG München, 15.02.2007 - 29 U 3166/06  

    Namensanmaßung bei unberechtigter Verwendung der Wort-/Bildmarken "Andechs" bzw.

  • LG Hamburg, 12.08.2008 - 312 O 64/08  

    Grabbing auf einzelne TLDs begrenzt?

  • OLG Hamm, 25.04.2005 - 13 U 15/05  

    Wende in der Treuhand-Rechtsprechung?

  • OLG Düsseldorf, 30.08.2005 - 20 U 14/05  

    Zur Namensrechtsverletzung durch die Registrierung einer sog. Top-Level-Domain -

  • BVerwG, 23.11.2011 - 8 C 18.10  

    Abwicklungsanordnung; Anlegerschutz; Bankgeschäft; Einlagengeschäft;

  • OLG Hamburg, 14.07.2006 - 5 U 3/05  

    AOL II

  • VGH Bayern, 31.03.2008 - 8 ZB 07.2824  

    Aufstiegserlaubnis für Modellfluggelände; Nachbarklage; Gefährdung der

  • LG Hamburg, 24.02.2009 - 312 O 556/08  

    Markenrechtsverletzung: Verwechslungsgefahr unter dem Aspekt des Serienzeichens

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.11.2006 - 12 B 2077/06  
  • EGMR, 18.09.2007 - 25379/04  

    P. GMBH gegen Deutschland

  • AG Frankfurt/Main, 08.08.2012 - 31 C 2224/11  

    Denic haftet nicht als Drittschuldner bei fehlgeschlagener Verwertung von Domains

  • VG Düsseldorf, 28.05.2009 - 27 L 1922/08  
  • BPatG, 18.01.2012 - 29 W (pat) 525/10  

    “fashion.de” für u.a. Bekleidung nicht eintragungsfähig - Endung “.de” generiert

  • BPatG, 26.09.2011 - 29 W (pat) 169/10  
  • OLG München, 10.11.2011 - 29 U 2103/11  

    Namensschutz: Unberechtigte Anmaßung des Namens der Entschädigungseinrichtung der

  • BPatG, 22.02.2012 - 29 W (pat) 545/10  
  • LG Düsseldorf, 20.07.2012 - 6 O 518/10  
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