Rechtsprechung
   BVerwG, 28.01.1997 - 1 C 17.94   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausweisung eines türkischen Staatsbürgers wegen Straftat nach dem BtMG

Kurzfassungen/Presse (3)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Ausweisung wegen Beihilfe zum Heroinhandel

  • Max-Planck-Institut (Kurzinformation)
  • DVBl (Leitsatz)

    Bei dem nach § 48 Abs. 1 AuslG besonderen Ausw...

Verfahrensgang

  • VG Hamburg, 20.04.1993 - A 3984/92
  • OVG Hamburg, 23.02.1994 - V 35/93
  • BVerwG, 28.01.1997 - 1 C 17.94

Zeitschriftenfundstellen

  • DVBl 1997, 1397 (Ls.)
  • NVwZ 1997, 1119



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (116)  

  • VG Düsseldorf, 03.11.2010 - 27 L 458/10  

    Widerruf Ausweisung Betäubungsmittel Drogen Wiederholungsgefahr

    vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 2009 - 1 C 2.08 -, juris (Rn. 14); BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 17); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 25).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 2009 - 1 C 2.08 -, juris (Rn. 16); BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 19); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 26).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 31. August 2004 - 1 C 25.03 -, juris (Rn. 16); BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 27 f.); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 28); OVG NRW, Beschluss vom 27. Oktober 2006 - 18 B 70.06 -, juris (Rn. 13 ff.).

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 1. März 2000 - 2 BvR 2120/99 -, juris (Rn. 16); BVerwG, Urteil vom 16. November 1999 - 1 C 11.99 -, juris (Rn. 25); BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 20); BVerwG, Beschluss vom 10. Februar 1995 - 1 B 221.94 -, juris (Rn. 4).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 22 f.); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 27).

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 1. März 2000 - 2 BvR 2120/99 -, juris (Rn. 16 f.); BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 22); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 27).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 28); BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 1995 - 1 B 153.94 -, juris (Rn. 8).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 28 ff.); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 28).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 31).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1997 - 1 C 17.94 -, juris (Rn. 35); BVerwG, Urteil vom 24. September 1996 - 1 C 9.94 -, juris (Rn. 27); BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 C 24.94 -, juris (Rn. 32).

  • VGH Baden-Württemberg, 09.07.2003 - 11 S 420/03  

    Ermessensausweisung - Schadensausmaß - Wiederholungswahrscheinlichkeit

    Davon geht ersichtlich auch das Bundesverwaltungsgericht in zahlreichen Entscheidungen aus, in denen es den herabgestuften Wahrscheinlichkeitsmaßstab als grundsätzlich fortbestehend anerkennt, ihn aber - wie bereits bei § 11 AuslG a.F. - von den (gesetzlichen) Fällen besonderen Ausweisungsschutzes (vornehmlich nach § 48 AuslG) und dem dort erforderlichen strengeren Wahrscheinlichkeitsmaßstab abgrenzt (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 16.11.1999 - 1 C 11.99 -, Buchholz 402.240 § 47 AuslG Nr. 19 = DVBl. 2000, 425; Urteil vom 11.6.1996 - 1 C 24.94 -, Buchholz 402.240 § 48 AuslG Nr. 9; Urteil vom 28.1.1997 - 1 C 17.94 -, Buchholz 402.240 § 48 AuslG Nr. 10 = InfAuslR 1997, 296; vgl. auch - zu § 11 AuslG a.F. - BVerwG, Urteil vom 17.1.1989 - 1 C 46.86 -, BVerwGE 81, 155).

    Die Ausweisungsgründe sind mithin, was das Regierungspräsidium in der angefochtenen Verfügung verkennt, nicht bereits dann "schwerwiegend", wenn lediglich eine entfernte Möglichkeit weiterer Störungen besteht, weil nicht ausgeschossen werden kann, dass der Ausländer seine bisherige Straftat wiederholt (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.6.1996 a.a.O, Urteil vom 28.1.1997 - 1 C 17.94 -, NVwZ 1997, 1119 = InfAuslR 1997, 296).

    Vielmehr umschreibt das Bundesverwaltungsgericht den Grad der zu fordernden Wiederholungsgefahr neuerdings mehrfach als "hinreichend" (vgl. etwa Urteil vom 28.1.1997 a.a.O.).

    Gleichwohl ist die strafgerichtliche Entscheidung aber von wesentlicher tatsächlicher Bedeutung für die Frage, ob die erforderliche hinreichende Wiederholungswahrscheinlichkeit gegeben ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.1.1997 a.a.O.).

    Denn anders als bei der oben dargelegten geminderten Wiederholungsgefahr (Wahrscheinlichkeit im weiteren Sinn) wird eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Strafaussetzung zur Bewährung nach § 56 Abs. 1 StGB bei Vorliegen einer die Ausweisung nach § 48 Abs. 1 AuslG (= Art. 3 Abs. 3 ENA) rechtfertigenden qualifizierten Wiederholungsgefahr jedenfalls - mangels der erforderlichen positiven Sozialprognose - grundsätzlich nicht in Betracht kommen (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.1.1997 a.a.O.; ebenso - zur Wiederholungsgefahr nach § 12 AufenthG/EWG - Urteil vom 27.10.1978 a.a.O.).

    Dies ist - im Rückgriff auf die Maßstäbe bei deutschverheirateten Ausländern - nur der Fall, wenn die begangene Straftat besonders schwer wiegt und deshalb ein dringendes Bedürfnis dafür besteht, über die strafrechtliche Sanktion hinaus durch Ausweisung andere Ausländer von Straftaten ähnlicher Art und Schwere abzuhalten (vgl. im einzelnen BVerwG, Urteil vom 11.6.1996 a.a.O.; Urteil vom 28.1.1997 a.a.O.; Beschluss vom 16.8.1995 - 1 B 43.95 - , Buchholz 204.240 § 48 AuslG Nr. 6 m.w.N.).

    Ebenso wenig besteht der vom Kläger gerügte Wertungswiderspruch zu § 26 Abs. 3 Satz 3 AuslG (dazu eingehend BVerwG, Urteil vom 28.1.1997 a.a.O.).

  • BVerwG, 16.07.2002 - 1 C 8.02  

    Aufenthaltserlaubnis; Versagung der Aufenthaltserlaubnis; Aufenthaltsbeendigung;

    Denn mit dem Ausweisungsschutz für Minderjährige in § 48 Abs. 2 Satz 1 AuslG hat der Bundesgesetzgeber den verfassungsrechtlichen Auftrag zum Schutz der Familie, insbesondere der Beziehung zwischen Eltern und ihren minderjährigen Kindern (Art. 6 GG, vgl. auch Art. 8 Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten - EMRK -) konkretisiert (vgl. Urteil vom 28. Januar 1997 - BVerwG 1 C 17.94 - Buchholz 402.240 § 48 AuslG 1990 Nr. 10 und Urteil vom 19. November 1996 - BVerwG 1 C 25.94 - Buchholz 402.240 § 47 AuslG 1990 Nr. 11 unter Hinweis auf BTDrucks 11/6321 S. 74).

    Dabei trägt § 48 Abs. 2 Satz 1 AuslG auch dem Gesichtspunkt Rechnung, dass jugendliche Straftäter in der Regel im besonderen Maße auf den Familienschutz angewiesen sind, um in ein Leben ohne Straftaten zurückzufinden (vgl. Urteil vom 28. Januar 1997, a.a.O. S. 45 f.).

    Zwar hat der Senat wiederholt ausgeführt, dass die für eine bestimmte Problemlage in einem Abschnitt des Ausländergesetzes getroffenen Regelungen grundsätzlich nicht auf die Regelungen eines anderen Abschnitts übertragen werden können (so für die Heranziehung von Vorschriften über die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis im Rahmen der Ausweisungsbestimmungen: Urteil vom 28. Januar 1997, a.a.O.).

    Denn das Gewicht der Straftat ist nicht nach dem für jugendliche Straftäter ohnehin nicht maßgeblichen Strafrahmen (§ 18 Abs. 1 Satz 3 JGG), sondern nach den konkreten Umständen der Tatbegehung zu bestimmen (vgl. auch Urteil vom 28. Januar 1997 - BVerwG 1 C 17.94 - Buchholz 402.240 § 48 AuslG 1990 Nr. 10 S. 43).

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht