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Rechtsprechung
   BVerwG, 05.05.1982 - 1 C 182.79   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Zulässigkeit der Versagung der Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis - Begriff der Belange der Bundesrepublik Deutschland - Beanspruchung von Sozialhilfe durch Ausländer als Beeinträchtigung eines öffentlichen Belangs von beachtlichem Gewicht - Berücksichtigungsfähigkeit der wiederholten Begehung von Straftaten - Begriff der Rückschaffung im Sinne des Europäischen Fürsorgeabkommens (EFA) - Umfang des Schutzes nach dem EFA

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (18)  

  • VG Augsburg, 21.03.2012 - AU 6 K 11.1159  

    Beeinträchtigung öffentlicher Belange bei laufendem Bezug von Sozialleistungen

    Zu seiner Konkretisierung kann auf die Maßstäbe des § 10 Abs. 1 AuslG 1965 zurückgegriffen werden (BVerwG vom 5.5.1982 Az. 1 C 182/79 RdNr. 18).

    Sind solche Belange gegeben, so muss schon bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG 1965 eine Güter- und Interessenabwägung stattfinden (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21).

    Damit beeinträchtigen sie einen öffentlichen Belang von erheblichem Gewicht (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 19).

    Andere öffentliche oder private Belange, die die Nichterteilung der begehrten Niederlassungserlaubnis unverhältnismäßig erscheinen ließen und die schon im Rahmen der Güter- und Interessenabwägung bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG 1965 zu berücksichtigen wären, sind nicht ersichtlich (vgl. hierzu auch BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21; VG Darmstadt vom 19.9.2011 Az. 5 L 996/11.DA RdNrn. 42 f.).

  • VG Augsburg, 21.03.2012 - AU 6 K 11.1155  

    Assoziationsberechtigte türkische Staatsangehörige; Niederlassungserlaubnis;

    Zu seiner Konkretisierung kann auf die Maßstäbe des § 10 Abs. 1 AuslG 1965 zurückgegriffen werden (BVerwG vom 5.5.1982 Az. 1 C 182/79 RdNr. 18).

    Sind solche Belange gegeben, so muss schon bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG 1965 eine Güter- und Interessenabwägung stattfinden (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21).

    Damit beeinträchtigt sie einen öffentlichen Belang von erheblichem Gewicht (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 19).

    Andere öffentliche oder private Belange, die die Nichterteilung der begehrten Niederlassungserlaubnis unverhältnismäßig erscheinen ließen und die schon im Rahmen der Güter- und Interessenabwägung bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG 1965 zu berücksichtigen wären, sind nicht ersichtlich (vgl. hierzu auch BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21; VG Darmstadt vom 19.9.2011 Az. 5 L 996/11.DA RdNrn. 42 f.).

  • VG Augsburg, 21.03.2012 - AU 6 K 11.1156  

    Assoziationsberechtigte türkische Staatsangehörige; Niederlassungserlaubnis;

    Zu seiner Konkretisierung kann auf die Maßstäbe des § 10 Abs. 1 AuslG 1965 zurückgegriffen werden (BVerwG vom 5.5.1982 Az. 1 C 182/79 RdNr. 18).

    Sind solche Belange gegeben, so muss schon bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG 1965 eine Güter- und Interessenabwägung stattfinden (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21).

    Damit beeinträchtigen sie einen öffentlichen Belang von erheblichem Gewicht (BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 19).

    Andere öffentliche oder private Belange, die die Nichterteilung der begehrten Niederlassungserlaubnis unverhältnismäßig erscheinen ließen und die schon im Rahmen der Güter- und Interessenabwägung bei der Anwendung der unbestimmten Rechtsbegriffe des § 2 Abs. 1 Satz 2 AuslG zu berücksichtigen wären, sind nicht ersichtlich (vgl. hierzu auch BVerwG vom 5.5.1982 a.a.O. RdNr. 21; VG Darmstadt vom 19.9.2011 Az. 5 L 996/11.DA RdNrn. 42 f.).

  • BVerwG, 03.04.2001 - 9 C 22.00  

    Teilbarkeit von Abschiebungsandrohung und Ausreisefrist;

    Jedenfalls im Asylverfahren kann die Ausreisefrist unabhängig von der Abschiebungsandrohung zum Gegenstand einer gerichtlichen Nachprüfung gemacht werden und so auch selbständig der Revision unterliegen (ebenso VGH Mannheim, Urteil vom 11. November 1997 - VGH A 14 S 412/97 - VBlBW 1998, 271; Funke-Kaiser, in: GK-AuslR, § 50 AuslG - Stand: September 1999 - Rn. 57; Roth, in: Hailbronner, AuslR, § 36 AsylVfG - Stand: Dezember 2000 - Rn. 13; a.A., allerdings jeweils zum allgemeinen Ausländerrecht, VGH Mannheim, Beschluss vom 10. Juni 1998 - VGH 13 S 173/98 - DÖV 1998, 889; OVG Hamburg, Beschluss vom 30. Juli 1997 - OVG Bs VI 42/97 - InfAuslR 1998, 28 ; OVG Münster, Beschluss vom 19. September 1996 - OVG 18 B 3505/95 - NWVBl 1997, 108 ; vgl. auch die Rechtsprechung des BVerwG zum AuslG 1965, Urteil vom 29. April 1983 - BVerwG 1 C 4.83 - Buchholz 402.241 2. AsylBeschlG Nr. 2; Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32).
  • BVerwG, 30.11.1982 - 1 C 25.78  
    Die dem Erstbescheid beigefügte Abschiebungsandrohung nebst Ausreisefrist ist während des Widerspruchsverfahrens gegenstandslos geworden, weil die aufschiebende Wirkung der Widersprüche angeordnet wurde (Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32 [S. 54 f.]).
  • OVG Schleswig-Holstein, 04.06.1991 - 4 L 62/91  
    Nach nahezu einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum werden die Fristsetzung und die darauf bezogene Zwangsmittelandrohung objektiv gegenstandslos, wenn der Betroffene nicht verpflichtet war, der Anordnung, die mit einem Zwangsmittel vollzogen werden soll, innerhalb der Frist nachzukommen (BVerwG, Urteil vom 16. Oktober 1979 - 1 C 20.75 - NJW 1980, 2033; Urteil vom 26. Februar 1980 - 1 C 90.76 - DÖV 1980, 651 (652); Urteil vom 05. Mai 1982 - 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32, Seite 55; Urteil vom 11. November 1982 - 1 C 15.79 - Buchholz 402.24 § 7 AuslG Nr. 21, Seite 28 m.w.N.; Urteil vom 29. April 1983 - 1 C 3.83 - Buchholz 402.241, 2. AsylBeschlG Nr. 2, Seite 3 m.w.N.; BayVGH, Urteil vom 12. November 1979 - Nr. 169 X 78 - BayVBl. 1980, 50 (51); OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 1985 - 1 A 45/84 - NVwZ 1986 763 m.w.N.; OVG für die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Urteil vom 22. Februar 1973 - I OVG A 116/72 - OVGE 29, 456 (457 f.); Kopp, VwGO, aaO, § 80 Rnr. 19; Rasch, DVBl. 1980, 1017 (1021); a.A. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. Oktober 1974 - 1 A 14/74 - AS 13, 443 (448)).

    Der ganz überwiegende Teil der Rechtsprechung geht ohne ausdrückliche Differenzierung davon aus, mit der Erledigung von Fristsetzung und Zwangsmittelandrohung entfalle das Rechtsschutzbedürfnis für die Anfechtungsklage gegen die Androhung (BVerwG, Urteil vom 05. Mai 1982, aaO, Seite 54 f.; Urteil vom 11. November 1982, aaO, Seite 28; Urteil vom 29. April 1983, aaO, Seite 3; BayVGH, Urteil vom 12. November 1979, aaO, 51; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 13. Oktober 1981 - 4 A 246/8O - GewArch 1982, 134 (135); OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 1985, aaO, 763).

    Die von dem Senat vertretene Auffassung steht nicht im Widerspruch mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Unzulässigkeit der Klage gegen eine Zwangsmittelandrohung, die sich objektiv erledigt hat, weil der Kläger der ausgesprochenen Verpflichtung nicht innerhalb der gesetzten Frist nachzukommen brauchte (BVerwG, Urteil vom 05. Mai 1982, aaO, Seite 54 f.; Urteil vom 11. November 1982, aaO, Seite 28; Urteil vom 29. April 1983, aaO, Seite 3).

  • BVerwG, 01.06.1987 - 1 B 3.87  
    Das ist auch durch die Rechtsprechung des beschließenden Senats geklärt; insbesondere liegen unter diesen Umständen im Sinne der genannten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts "gewichtige Gründe" vor, die einem schützenswerten Vertrauen auf eine weitere Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis entgegenstehen (vgl. z.B. BVerwGE 66, 29; Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32).

    Namentlich setzt er sich nicht mit den Erwägungen auseinander, aus denen der Senat hergeleitet hat, daß das Rückschaffungsverbot des Art. 6 Abs. a EFA die Gründe für die Versagung einer (weiteren) Aufenthaltserlaubnis nicht einschränkt (BVerwGE 66, 29; Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - a.a.O.).

  • BVerwG, 07.11.1991 - 9 B 300.91  
    Die Beschwerde macht der Sache nach geltend, das Berufungsgericht weiche von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - (Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32) und vom 16. Mai 1986 - BVerwG 1 C 16.85 - (Buchholz 402.25 § 11 AsylVfG Nr. 2) ab.

    Bräuchte wegen des Suspensiveffektes, der in bezug auf die Ausreiseaufforderung nebst Abschiebungsandrohung der Beklagten vom 17. August 1987 als Folge der Erhebung der Klage gegen diese ausländerpolizeiliche Maßnahme eingetreten ist, gemäß der in den Urteilen vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - (a.a.O.) und vom 16. Mai 1986 - BVerwG 1 C 16.85 - (a.a.O.) als grundsätzlich geltend dargestellten Rechtslage die zur freiwilligen Erfüllung der Ausreisepflicht gesetzte Frist nicht eingehalten zu werden, so wären Fristsetzung und Abschiebungsandrohung gegenstandslos geworden, so daß die Klage als unzulässig hätte abgewiesen werden müssen (vgl. Urteil vom 5. Mai 1982, a.a.O.).

  • BVerwG, 18.09.1984 - 1 A 11.83  
    Dieser Aufenthalt gilt aufgrund gerichtlicher Entscheidung als erlaubt (§ 21 Abs. 3 AuslG), nachdem der Verwaltungsgerichthof Baden-Württemburg durch Beschluß vom 23. Februar 1984, dem Rückwirkung auf den Zeitpunkt des Erlasses des Ablehnungsbescheides zukommt (Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32 ), die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der Klägerin angeordnet hat.
  • BVerwG, 16.05.1986 - 1 C 16.85  
    Allerdings gehen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts von einer Abschiebungsandrohung nebst Ausreisefrist keine Rechtswirkungen mehr aus, wenn die Abschiebungsandrohung mit einer Ausreisefrist verbunden sein muß und diese abgelaufen ist, ohne daß der Ausländer sie zu befolgen brauchte (z.B. Urteil vom 5. Mai 1982 - BVerwG 1 C 182.79 - Buchholz 402.24 § 2 AuslG Nr. 32; vom 29. April 1983 - BVerwG 1 C 3.83 - Buchholz 402.241 2. AsylBeschlG Nr. 2; vom 16. Oktober 1984 - BVerwG 9 C 284.82 - Buchholz 402.25 § 27 AsylVfG Nr. 1; vgl. auch Hailbronner, Ausländerrecht, 1984, RdNr. 560).
  • VGH Bayern, 22.02.2012 - 19 ZB 11.2850  

    Berücksichtigung der Dauer des rechtmäßigen Aufenthalts eines Ausländers und

  • BVerwG, 18.10.1983 - 1 C 129.80  
  • BVerwG, 21.05.1986 - 1 B 74.86  
  • VGH Baden-Württemberg, 18.01.1990 - 2 S 2705/89  

    Vergnügungssteuer: Festsetzung der Steuersätze - Abwälzbarkeit

  • BVerwG, 03.08.1982 - 1 B 163.81  
  • BVerwG, 18.10.1983 - 1 C 130.80  
  • BVerwG, 01.06.1993 - 1 B 186.92  
  • VGH Baden-Württemberg, 30.01.1984 - 13 S 3114/83  

    Aufenthaltserlaubnis; keine Verlängerung wegen Sozialbedürftigkeit;

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    Anwendbarkeit des § 80 Abs. 5 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) bei in Form der Verpflichtungsklage geltend gemachtem Rechtsschutz - Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

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