Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 24.08.1987 - 1 S 2796/86   

Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DÖV 1988, 521



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • VGH Baden-Württemberg, 03.11.1993 - 11 S 881/93  

    Nachzug sonstiger Familienangehöriger iSd AuslG 1990 - keine besondere Härte bei

    Anhaltspunkte dafür, daß in Bezug auf die Klägerin ein Abschiebungshindernis nach § 53 Abs. 1 bis 4 AuslG besteht (vgl. § 50 Abs. 3 Satz 2 AuslG), waren in dem für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Abschiebungsandrohung maßgebenden Zeitpunkt der Widerspruchsentscheidung (vgl. BVerwG, Urt. v. 28.05.1991 Buchholz 402.24 § 7 AuslG Nr. 43 und Beschl. v. 11.7.1991 - 1 B 81.91-; VGH Bad.- Württ., Urt. v. 24.8.1987 InfAuslR 1987, 335, Beschl. v. 18.2.1992 -1 2653/91- und Urt. v. 5.5.1992 -13 S 1948/91-) nicht ersichtlich oder vorgetragen.
  • VGH Baden-Württemberg, 17.06.1993 - 11 S 1149/93  

    Beantragen einer lediglich befristeten Anordnung der aufschiebenden Wirkung; zum

    Die gesetzlichen Voraussetzungen für ihren Erlaß waren in dem für die Beurteilung ihrer Rechtmäßigkeit maßgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheides (vgl. BVerwG, Urt. v. 28.05.1991 -1 C 20.89-, Buchholz 402.24 § 7 AuslG Nr. 43 und Beschl. v. 11.07.1991 -1 B 81.91-; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 24.08.1987 -1 S 2796/86- InfAuslR 1987, 335, Beschl. v. 18.02.1992 -1 2653/91- und Urt. v. 5.5.1992 -13 S 1948/91-) erfüllt.
  • VGH Hessen, 30.05.1989 - 12 TH 4051/88  

    Umfassender Vortrag des Verfolgungsschicksals im Asylfolgeverfahren -

    Die Vorschrift des § 14 AuslG ist auch nicht etwa durch die Vorschriften des Asylverfahrensgesetzes überholt (so OVG Rheinland-Pfalz, 19.10.1984 - 11 B 202/84 -, EZAR 134 Nr. 2 = InfAuslR 1985, 56 m. abl. Anm. Laubinger, VerwArch. 76 , 201, und Renner, ZAR 1985, 88, für die Fälle, in denen ein Asylverfahren vor dem Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge nach dem Asylverfahrensgesetz noch durchgeführt werden kann); wie der Senat bereits in seinem oben zitierten Beschluß vom 23. Juni 1988 im Ergebnis festgestellt hat, ist § 14 Abs. 1 Satz 1 AuslG unabhängig davon anwendbar, ob ein Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen, ein Antrag bewußt nicht gestellt oder erst noch zu stellen ist (so auch VGH Baden-Württemberg, 24.08.1987 - 1 S 2796/86 -, EZAR 134 Nr. 3 = InfAuslR 1987, 335; OVG Hamburg, 30.08.1983 - Bs V 87/83 -, NVwZ 1985, 65 ff.; im Ergebnis auch so OVG Rheinland-Pfalz, im Rahmen eines Eilverfahrens nach §§ 10, 11 AsylVfG, 03.05.1985 - 11 B 45/85 - Renner, NJW 1984, 1257 insbesondere 1260).
mehr
  • VGH Hessen, 26.06.1990 - 12 TG 1455/90  

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen Abschiebungsankündigung

    Denn ebensowenig wie ein politisch Verfolgter verpflichtet ist, überhaupt einen Asylantrag zu stellen, braucht er nach dessen Ablehnung und nach Ergehen einer Abschiebungsandrohung alle hiergegen möglichen Rechtsbehelfe einzulegen; vielmehr genießt jeder politisch Verfolgte unmittelbar kraft Verfassung Asyl, und deshalb darf er -- ebenso wie gegenüber der Abschiebungsandrohung (vgl. dazu Hess. VGH, 23.06.1988 -- 12 TH 4075/87 --, EZAR 134 Nr. 4, u. 30.05.1989 -- 12 TH 4051/88 --, EZAR 225 Nr. 5, sowie VGH Baden-Württemberg, 24.08.1987 -- 1 S 2796/86 --, EZAR 134 Nr. 3 m.w.N.) -- ungeachtet der Einleitung bzw. des Standes eines Asylanerkennungsverfahrens -- und zwar auch nach Versäumung einer Rechtsmittelfrist -- gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 AuslG gegenüber einer bevorstehenden Abschiebung geltend machen, daß ihm in dem Staat, in den er abgeschoben werden soll, politische Verfolgung droht (Renner, NJW 1984, 1257 (1260 m.w.N.); vgl. ferner VGH Baden-Württemberg, 07.05.1986 -- A 13 S 288/86 --, EZAR 224 Nr. 13, u. Kanein/Renner, 4. Aufl., 1988, § 14 AuslG, Rdnrn. 2 bis 4, sowie Hailbronner, Ausländerrecht, 2. Aufl., 1989, Rdnr. 1326, u. Rothkegel in GK-AsylVfG, § 10, Rdnrn. 173 und 216).
  • VGH Hessen, 16.10.1989 - 12 TH 1182/88  

    Keine Aufenthaltserlaubnis aus Vertrauensschutzgründen bei nur kurzfristig

    Da die Ehe bereits am 14. Februar 1984 geschieden wurde, war der knapp 13monatige erlaubte Aufenthalt ebenfalls nicht geeignet, eine Verwurzelung des Antragstellers im Bundesgebiet in der Weise herbeizuführen, daß nunmehr der weitere Aufenthalt aus Gründen des Vertrauensschutzes hätte erlaubt werden müssen (BVerwG, 11.01.1983 -- 1 B 143.82 --, EZAR 105 Nr. 10; VGH Baden-Württemberg, 24.08.1987 -- 1 S 2796/86 --, EZAR 134 Nr. 3; Hess. VGH, 12.11.1986 -- 7 UE 1085/85 --; Hess. VGH, 07.11.1988 -- 13 UE 1656/87 --).
  • VGH Hessen, 29.08.1994 - 12 UE 181/94  

    Anforderungen an die Abschiebungsandrohung hinsichtlich des Hinweises nach AuslG

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rechtmäßigkeit dieses belastenden Verwaltungsaktes ist die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten behördlichen Entscheidung (VGH Baden-Württemberg, 24.08.1987 - 1 S 2796/86 -, EZAR 134 Nr. 3 = InfAuslR 1987, 335 = DÖV 1988, 521; a. M., da im Hinblick auf § 77 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG aus Gründen einheitlicher Handhabung mit Abschiebungsandrohungen im Asylverfahren auch für ausländerrechtliche Abschiebungsandrohungen als maßgeblicher Zeitpunkt die Sach- und Rechtslage bei der letzten mündlichen Verhandlung zugrunde zu legen sei: GK-AuslR, a.a.O., § 50 Rdnr. 115).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.10.1992 - 13 S 714/92  

    Ablehnung der Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis - gerichtlicher

    Denn die für die gerichtliche Kontrolle dieser Abschiebungsandrohung maßgebliche Sach- und Rechtslage ist diejenige im Zeitpunkt des Ergehens des Widerspruchsbescheids (vgl. die Beschl. des Senats v. 5.2.1991 - 13 S 1443/90 -, v. 2.10.1992 - 13 S 147/91 - und v. 24.2.1992 - 13 S 1803/91 - Urt. d. 1. Senats v. 24.8.1987, InfAuslR 1987, 335).
  • VGH Baden-Württemberg, 24.04.1995 - 13 S 1411/94  

    Zur Regelausweisung eines zu einer Freiheitsstrafe verurteilten, in Deutschland

    Damit übersieht er aber, worauf die Beklagte zu Recht hinweist, daß maßgeblich für die Rechtmäßigkeit einer Abschiebungsandrohung der Sach- und Rechtsstand im Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung, hier also des Widerspruchsbescheides des Regierungspräsidiums S vom 28.10.1993, ist (vgl.: Beschl. d. Senat v. 24.2.1992 - 13 S 1803/91 - Urt. v. 25.2.1992 - 13 S 2225/92 - und Urt. d. 1. Senats des erkennenden Gerichtshofs v. 24.8.1987, InfAuslR 1987, 335).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht