Rechtsprechung
| OLG Köln, 16.03.1995 - 1 U 89/94 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Straßenverkehr, Autobahn, Wenden, Betriebsgefahr
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
STVG §§ 7 I, 18 III, 17 I; PFLVG § 3,; STVO §§ 3 I S. 4, 18 VII
Straßenverkehr, Autobahn, Wenden, Betriebsgefahr - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem auf der Autobahn wendenden LKW mit Anhänger
Zeitschriftenfundstellen
- NZV 1995, 400
- VersR 1996, 209
Wird zitiert von ... (4)
- OLG Naumburg, 13.03.2008 - 1 U 44/07
Nutzungsausfallentschädigung für Alle
Diese Ansicht beruft sich u.a. auf eine Entscheidung des VI. Zivilsenates des Bundesgerichtshofes vor dem Erlass des o.g. Beschlusses des Großen Senats für Zivilsachen (…Urteil v. 26. März 1985, VI ZR 267/83 "Krankentransportwagen der Bundeswehr" = NJW 1985, 2471 - in juris Rn. 8) die durch den nachfolgenden Beschluss des Großen Senats für Zivilsachen nicht abgeändert worden sei (vgl. hierzu OLG München, Urteil v. 25. Januar 1990, 24 U 266/89 "Polizeifahrzeug" = NZV 1990, 348; OLG Köln, Urteil v. 16. März 1995, 1 U 89/94 = OLGR 1995, 236; OLG Stuttgart, Urteil v. 16. November 2004, 10 U 186/04 "Polizeifahrzeug" = NZV 2005, 309; dass., Urteil v. 12. Juli 2006, 3 U 62/06 "Zahntechniker-Kfz." = NJW 2007, 962;… in juris Rn. 46 bis 55). - OLG Frankfurt, 16.08.2001 - 3 U 160/00
Haftungsverteilung bei Kollision eines Fahrzeugs mit einem unfallbedingt liegen …
Dass dies bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h nicht möglich war, bedarf keiner besonderen Begründung (vgl. dazu auch OLG Köln, VersR 1996, 209 ) und wird von der Klägerin auch nicht behauptet. - OLG Köln, 28.01.2003 - 3 U 85/02 Hier trägt die Beweislast für die Umstände, die zu einer höheren Haftung, also über die Betriebsgefahr hinaus, führen, der Unfallgegner (hierzu BGH NZV 1995, 145, 146; NZV 1996, 231; OLG Köln NZV 1995, 400, 401; Jagusch-Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 35 Auflage, § 17 StVG, Rdziff. 21).
- KG, 12.07.2012 - 22 U 322/11
Haftungsverteilung eines Linksabbiegers mit einem Fahrzeug des Gegenverkehrs auf …
Auch im vorliegenden Fall des Unfalls zwischen einem Geradeausfahrer (Fahrer des Klägers) und linksabbiegendem Gegenverkehr (Beklagtem zu 1.) gilt, dass bei der Abwägung der Mitverursachungs- bzw. Mitverschuldensanteile nach §§ 17, 9 StVG, 254 BGB nur unstreitige, zugestandene oder bewiesene Tatsachen zu Grunde zu legen sind (vgl. BGH mit Urteil vom 13. Februar 1996 - VI ZR 126/95 -NJW 1996, 1405, 1406 [II.1.a)] = NZV 1996, 231; BGH mit Urteil vom 27. Juni 2000 - VI ZR 126/99 - NJW 2000, 3069 [3071; II.2.b)]; BGH mit Urteil vom 1. Dezember 2009 - VI ZR 221/08 - NJW-RR 2010, 839 [Rn. 13]; KG mit Urteil vom 7. Februar 1991 - 12 U 7341/89 - NZV 1991, 271 [271 f.]; KG mit Beschluss vom 15. Januar 2007 - 12 U 205/06 - NZV 2007, 524 [525; 1.b)]; OLG Köln mit Urteil vom 16. März 1995 - 1 U 89/94 - NZV 1995, 400; König in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl., § 9 StVG Rn. 25 und § 17 StVG Rn. 5 und Rn. 31) und die Parteien im Bestreitensfall jeweils die Mitverursachung sowie das Verschulden der Gegenseite zu beweisen haben.
