Rechtsprechung
| VGH Hessen, 01.12.1993 - 1 UE 691/91 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Art 19 Abs 4 GG, Art 20 Abs 3 GG, Art 33 Abs 5 GG, § 39 Abs 1 VwVfG HE
Zur Begründung einer Eignungsauswahlentscheidung für die Zulassung zur Ausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst
Wird zitiert von ... (7)
- VGH Hessen, 27.01.1994 - 1 TG 2485/93
Personalauswahlentscheidung des privaten Arbeitgebers nach Übernahme der …
Über dieses formelle Begründungserfordernis hinaus muß die Begründung der Auswahlentscheidung inhaltlich den Bedingungen rationaler Abwägung genügen (vgl. BVerfG, Beschluß vom 22. Oktober 1991, BVerfGE 85, 36, 57 ff.), d. h. vom Gericht nachvollziehbar sein (…ständige Rechtsprechung des Senats a.a.O.; vgl. ferner Beschluß des Senats vom 3. März 1992 - 1 TH 2614/91 -, und Urteil vom 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 -).Psychologische Begutachtungen sind als Grundlage eines eigenen, umfassenden Eignungsurteils des Dienstherrn gleichfalls grundsätzlich rechtlich zulässig (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. September 1988, BVerwGE 80, 22 m.w.N.; Urteil des Senats vom 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 -).
Die Ergebnisse sowohl von Personalgesprächen als auch von psychologischen Eignungsuntersuchungen müssen jedoch in rational nachvollziehbarer, gerichtlich verwertbarer Weise schriftlich begründet sein (vgl. Beschluß des Senats vom 26. Oktober 1993 - 1 TG 1585/93 - Urteil des Senats vom 1. Dezember 1993 a.a.O.).
- VG Gießen, 30.10.2000 - 5 G 2280/00 Nach ständiger Rechtsprechung (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.09.1988, BVerwGE 80, 22 m.w.N.; HessVGH, Urteil vom 01.12.1993 - 1 UE 691/91 -) ist es nicht zu beanstanden, wenn sich der Dienstherr Ergebnisse einer psychologischen Begutachtung zu Eigen macht und ihr Ergebnis im Rahmen seines eigenen Eignungsurteils verwertet.
Dies stößt auch nicht auf unüberwindbare praktische Hindernisse, da eine schriftliche, auf das wesentliche beschränkte Stellungnahme des begutachtenden Psychologen in der gebotenen Kürze möglich und in jeder Hinsicht zumutbar ist (vgl. HessVGH, Urteil vom 01.12.1993 - 1 UE 691/91 -).
- VGH Hessen, 23.05.2000 - 1 TZ 591/00
Erledigung der Hauptsache in einem Streit um Beförderungsentscheidung nach …
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Senats wird dem Begründungserfordernis seit jeher eine zentrale Bedeutung als unabdingbarer Bestandteil einer rechtsfehlerfreien Personalauswahlentscheidung beigemessen (vgl. insbesondere BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 1992 - 6 C 3.92 - BVerwGE 91, 262 = DVBl. 1993, 503; Urteil des Senats vom 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 - DÖD 1995, 38 = IÖD 1994, 107; Beschlüsse vom 26. Oktober 1993 - 1 TG 1585/93 - DVBl. 1994, 593; vom 2. Juli 1996 - 1 TG 1445/96 - NVwZ 1997, 615 sowie zuletzt vom 25. Januar 2000 - 1 TZ 3340/99 -), und zwar im Lichte des Verfassungsgebots der Gewährleistung tatsächlich wirksamen Rechtsschutzes (Art. 19 Abs. 4 GG) im Rahmen ihrer Überprüfung.
- VG Ansbach, 26.09.2012 - AN 1 E 12.01466
Zulassungsverfahren zur Ausbildungsqualifizierung für die dritte …
Soweit der Dienstherr hierfür entsprechende Möglichkeiten schafft, steuert er bereits den Zugang zur Ausbildungsqualifizierung nach seinem Eignungsurteil und seinem personalpolitischen Ermessen (vgl. U. v. 22.9.1988, 2 C 35.86, BVerwGE 80, 224 ff. = DVBl 1989, 206 f.; B. v. 11.2.1983, 2 B 103/81, NJW 1983, 1922 f.; B. v. 7.11.2006, 2 B 46.06; B. v. 11.12.2003, 1 WB 28.03; VGH Kassel, B. v. 20.8.1996, 1 TG 3026/96, ZBR 1998, 57 f.; U. v. 1.12.1993, 1 UE 691/91, DÖD 1995, 38 ff.). - VGH Hessen, 09.06.2005 - 1 TG 890/05
Staatliche Revierleitung; Bewerberauswahl; Auswahlzuständigkeit; …
Dieses rechtsstaatliche Erfordernis ergibt sich unmittelbar aus Art. 19 Abs. 4 GG; denn der unterlegene Bewerber soll in die Lage versetzt werden, verantwortlich zu prüfen, ob er Rechtsschutz in Anspruch nehmen will (vgl. Urteil des Senats vom 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 - DÖD 1995, 38 sowie zuletzt Beschluss vom 5. Mai 2000 - 1 TG 2709/00 - Juris). - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 12.09.2007 - 2 M 159/07
Öffentlicher Dienst: Zulassung zur Ausbildung zum Aufstieg in den gehobenen …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urt. v. 22. September 1988 - 2 C 35.86-, BVerwGE 80, 224, 225 f. m. w. N.; Beschl. v. 11. Februar 1983 - 2 B 103/81 -, NJW 1983, 1922 f., und Beschl. vom gleichen Tag - 2 B 200/82 -, zitiert aus juris;… vgl. auch Beschl. v. 7. November 2006 - 2 B 46.06 -, zitiert aus juris, Rn. 9;… Beschl. v. 11. Dezember 2003 - 1 WB 28.03 -, zitiert aus juris, Rn. 9;… ebenso etwa VGH Kassel, Beschl. v. 20. August 1996, a. a. O., und Urt. v. 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 -, zitiert aus juris, Rn. 32 m.w.N.;… Plog/Wiedow/Lemhöfer/Bayer, Kommentar zum Bundesbeamtengesetz, Stand: Juni 2007, § 25 Rn. 8 f.), der der Senat folgt, steuert der Dienstherr den Zugang zu einem Aufstiegsverfahren nach seinem Eignungsurteil und seinem personalpolitischen Ermessen. - VG Darmstadt, 05.10.2005 - 1 E 1962/04
Beamtenrecht; fehlende Begründung der Auswahlentscheidung; …
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs wird dem Begründungserfordernis seit jeher eine zentrale Bedeutung als unabdingbarer Bestandteil einer rechtsfehlerfreien Personalauswahlentscheidung beigemessen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 1992 - 6 C 3.92 - BVerwGE 91, 262; Hess. VGH, Urteil vom 1. Dezember 1993 - 1 UE 691/91 - DÖD 1995, 38; Beschluss vom 23. Mai 2000 - 1 TZ 591/00 -, NVwZ-RR 2001, 8).
