Rechtsprechung
   VK Baden-Württemberg, 16.11.2004 - 1 VK 69/04   

Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Automatische Vertragsverlängerung ist neuer Beschaffungsvorgang! (IBR 2005, 1095)

Zeitschriftenfundstellen

  • IBR 2005, 1095



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Wird zitiert von ... (10)  

  • VK Sachsen, 24.08.2007 - 1/SVK/054-07  

    Vergabe - Vertragsverlängerungsoptionen zulässig?

    Hierbei verwies die Antragstellerin auf den Beschluss der Vergabekammer beim Landesgewerbeamt Baden- Württemberg, Beschluss vom 16.11.2004, 1 VK 69/04.

    Soweit die Antragstellerin auf die Entscheidung der Vergabekammer Baden-Württemberg (Beschluss vom 16.11.2004 - 1 VK 69/04) verweist, in der festgestellt wurde, dass bei Ausübung einer Vertragsverlängerungsoption die Verlängerung des Vertrages t einen neuen, ausschreibungspflichtigen Beschaffungsvorgang darstelle, so kann die erkennende Vergabekammer für den vorliegenden Fall diesem nicht folgen.

  • VK Hamburg, 27.04.2006 - VgK FB 2/06  

    Vergabe - De-Facto-Vergabe: Keine obligatorische Rügepflicht!

    (so auch: OLG Celle, Beschluss vom 04.05.2001, Az.: 13 Verg 5/00; OVG Brandenburg, Beschluss vom 26.06.2001, Az.: 1 B 77/0.Z; i.E.: OLG Rostock, Be schluss vom 05.02.2003, Az.: 17 Verg 14/02; Gruneberg, VergabeR 2005, 171, 175 m.w.N.; Ingenstau/Korpbion, VOL/B, 15. Auflage 2004, § 99 GWB, Rn. 2; a.A.: VK Baden-Württemberg, Beschluss vom 16.11.2004, Az.: 1 VK 69/04).

    Als allein stehende, sich gegen automatische Vertragsverlängerungen wendende Entscheidung erscheint der von der Antragstellerin eingebrachte Beschluss der VK Baden-Württemberg vom 16.11.2004 (Az.: 1 VK 69/04).

  • VK Baden-Württemberg, 19.12.2006 - 1 VK 72/06  
    Nur wenn die besonderen Umstände eines wettbewerbsbeschränkenden Verhaltens in Form einer Marktverdrängungsabsicht hinzutreten, ist davon auszugehen, dass ein Konkurrent sich auf das offenbare Missverhältnis zwischen Preis und Leistung im Angebot eines Konkurrenten berufen kann (Vergabekammer Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.04.2005, Az.: 1 VK 14/05; Beschluss vom 2.12.2004, Az.: 1 VK 74/04; Beschluss vom 16.11.2004, Az.: 1 VK 69/04; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 4.9.2002, Az.: Verg 37/02; Beschluss vom 17.6.2002, Az.: 18/02; OLG Koblenz, Beschluss vom 26.10.2005, Az.: 4/05; VK Bund, Beschluss vom 7.9.2005, Az.: VK 3-115/05; VK Nordbayern, Beschluss vom 21.11.2003, Az.: 320.VK-3194-38/03).

    Eine auffällige Abweichung ist damit nicht gegeben (vgl. Vergabekammer Baden-Württemberg, Beschluss vom 16.11.2004, Az.: 1 VK 69/04).

mehr
  • VK Baden-Württemberg, 03.08.2007 - 1 VK 24/07  

    Vergabe - Vergabeverfahren und Urheberrecht

    3.3.1) § 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A, wonach auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung stehen, der Zuschlag nicht erteilt werden darf, ist grundsätzlich nicht bieterschützend (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, -Verg 18/02, Beschl. v. 04.09.2002, -Verg 37/02; VK Baden-Württemberg, v. 16.11.2004, -1 VK 69/04, v. 12.11.2004, -1 VK 70/04).

    Bieterschützende Wirkung entfalten §§ 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A i.V.m. § 2 Nr. 1 Abs. 2 VOL/A in der Konstellation der Marktverdrängung nur dann, wenn das Angebot in der zielgerichteten Absicht abgegeben wurde, einen Bieter vom Markt zu verdrängen; nur dann kann es auch ausgeschlossen werden (vgl. VK Baden-Württemberg, v. 06.12.2002, - 1 VK 65/02; v. 16.11.2004, - 1 VK 69/04; VK Nordbayern, v. 28.07.2003, - 320.VK-3194-26/03; Weyand in ibr-online-Kommentar Vergaberecht, Stand 02.01.2007, § 25 VOL/A Rn.7362).

  • VK Baden-Württemberg, 05.01.2009 - 1 VK 63/08  
    § 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A, wonach auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung stehen, der Zuschlag nicht erteilt werden darf, ist grundsätzlich nicht mitbieterschützend (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, -Verg 18/02, Beschl. v. 04.09.2002, -Verg 37/02; VK Baden-Württemberg, v. 17.01.2008, -1 VK 52/07, v. 03.08.2007, -1 VK 24/07, v. 16.11.2004, -1 VK 69/04, v. 12.11.2004, -1 VK 70/04).
  • VK Baden-Württemberg, 26.03.2010 - 1 VK 11/10  

    Vergabe - Schutz des öffentlichen Auftraggebers und Rügevoraussetzungen

    § 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A, wonach auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung stehen, der Zuschlag nicht erteilt werden darf, ist grundsätzlich nicht mitbieterschützend (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, -Verg 18/02, Beschl. v. 04.09.2002, -Verg 37/02; VK Baden- Württemberg, v. 17.01.2008, -1 VK 52/07, v. 03.08.2007, -1 VK 24/07, v. 16.11.2004, -1 VK 69/04, v. 12.11.2004, -1 VK 70/04, v. 05.01.2009, -1 VK 63/08).
  • VK Baden-Württemberg, 08.06.2010 - 1 VK 23/10  
    § 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A, wonach auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung stehen, der Zuschlag nicht erteilt werden darf, ist grundsätzlich nicht mitbieterschützend (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, -Verg 18/02, Beschl. v. 04.09.2002, -Verg 37/02; VK Baden-Württemberg, v. 26.03.2010,-1VK 11/10; v. 05.01.2009, -1 VK 63/08; v. 17.01.2008, -1 VK 52/07; v. 03.08.2007, -1 VK 24/07; v. 16.11.2004, -1 VK 69/04;.
  • VK Baden-Württemberg, 12.12.2008 - 1 VK 50/08  

    Vergabe - Rechtsschutzbedürfnis des unterlegenen Bieters

    Allein im Zusammenspiel mit dem Gebot, wettbewerbsbeschränkende und unlautere Verhaltensweisen zu bekämpfen, gewährt die Norm dem Bieter Schutz (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, Verg 18/02; Beschl. v. 04.09.2002, Verg 37/02; VK Baden-Württemberg, Beschl. v. 16.11.2004, 1 VK 69/04; Beschl. v. 12.11.2004, 1 VK 70/04; Beschl. v. 03.08.2007, 1 VK 24/07; Beschl. v. 17.01.2008, 1 VK 52/07).
  • VK Baden-Württemberg, 12.12.2008 - 1 VK 63/08  

    Vergabe - Ausschluss wegen Unauskömmlichkeit - kein Schutz des Mitbieters

    § 25 Nr. 2 Abs. 3 VOL/A, wonach auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung stehen, der Zuschlag nicht erteilt werden darf, ist grundsätzlich nicht mitbieterschützend (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.06.2002, -Verg 18/02, Beschl. v. 04.09.2002, -Verg 37/02; VK BadenWürttemberg, v. 17.01.2008, -1 VK 52/07, v. 03.08.2007, -1 VK 24/07, v. 16.11.2004, -1 VK 69/04, v. 12.11.2004, -1 VK 70/04).
  • VK Bund, 29.06.2006 - VK 2-98/06  
    Der Schwellenwert von 20 % ist auch nicht zu hoch angesetzt, sondern hat eine Größenordnung, wie sie in einer Reihe vergaberechtlicher Entscheidungen zu Recht anerkannt wurde (vgl. etwa OLG Frankfurt, Beschl. v. 30. März 2004 ­ 11Verg 4/04; VK Baden-Württemberg, Beschl. v. 16. November 2004 ­ 1 VK 69/04, Noch in Müller-Wrede, VOL/A, § 25 Rz. 72, 80 m.w.N.).
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