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   BSG, 07.11.1991 - 12 RK 37/90   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
  • Techniker Krankenkasse
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Höhe der Mindestbeiträge freiwilliger Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung ab Januar 1989, Unterschreitung der fiktiven Mindestgrenze bei einkommenslosen Mitgliedern, keine Verletzung der Grundrechte freiwillig versicherter Schwerbehinderter bei Erhöhung des Mindestbeitrags

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 70, 13
  • NZA 1992, 475



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Wird zitiert von ... (66)  

  • BVerfG, 22.05.2001 - 1 BvL 4/96  

    Freiwillig versicherte Selbständige

    Das Bundessozialgericht hatte entschieden (vgl. BSGE 71, 137; vgl. auch schon BSGE 70, 13), dass es gegen höherrangiges Recht verstoße, wenn eine Krankenkasse durch Satzung die fiktiven Mindesteinnahmen des § 240 Abs. 4 SGB V erhöht.
  • BSG, 26.09.1996 - 12 RK 46/95  

    Beitragsbemessung hauptberuflich selbständiger Erwerbstätiger in der freiwilligen

    Der Senat hat die Erhöhung der Mindesteinnahmen-Grenze für vereinbar mit dem GG gehalten (BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6; BSG SozR 3-2500 § 240 Nr. 7; SozR 3-1300 § 40 Nr. 2).

    a) In Bezug auf die Pflichtversicherten (§ 5 Abs. 1 SGB V), für die keine oder eine erheblich niedrigere Mindesteinnahmen-Grenze vorgesehen ist, hat der Senat bereits entschieden, daß die Schlechterstellung der freiwillig Versicherten wegen der im allgemeinen größeren Schutzbedürftigkeit der Pflichtversicherten mit dem allgemeinen Gleichheitssatz vereinbar ist (BSGE 70, 13, 19, 20 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6 S 15/16; BSG SozR 3-2500 § 240 Nr. 7).

    e) Die in § 240 Abs. 4 Satz 2 SGB V enthaltene Regelung über die Mindesteinnahmen verstößt weder gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG (vgl. BVerfGE 52, 42, 54; 70, 191, 214; BSG SozR 3-5428 § 4 Nr. 1), noch gegen die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG (vgl BSGE 70 13, 17 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6 S. 13; BSG SozR 3-2500 § 240 Nr. 7), insbesondere nicht in der Ausprägung als Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb (vgl. BSG SozR 4100 § 186b Nr. 1 S. 3 mwN).

  • BSG, 23.06.1994 - 12 RK 82/92  

    GG Art. 82; GRG; SGB V § 240 Abs. 4; SGB X § 40 Abs. 1, § 40 Abs. 2 Nr. 1

    Die Verdoppelung der Mindestbeiträge durch das Gesundheits-Reformgesetz (§ 240 Abs. 4 SGB V ) ist auch dann nicht verfassungswidrig, wenn in einer Familie fünf freiwillige Versicherte davon betroffen werden (Anschluß an BSG vom 7.11.1991 - 12 RK 37/90 = BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6; BSG vom 7.11.1991 - 12 RK 18/91 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 7).«.

    Zu dieser Zeit war das Gesetzgebungsverfahren zum GRG vom 20. Dezember 1988 (BGBl I 2247) weitgehend abgeschlossen (vgl. schon BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6).

    Dieses hat der Senat bereits entschieden (BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6).

    Das hat der Senat bereits entschieden (BSGE 70, 13 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6; SozR 3 aaO. Nr. 7).

    Der Bescheid von Dezember 1988 ist ein Verwaltungsakt mit Dauerwirkung (BSGE 70, 13, 16 = SozR 3-2500 § 240 Nr. 6).

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