Rechtsprechung
   BVerfG, 08.02.2006 - 2 BvR 575/05   

Volltextveröffentlichungen (5)

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Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    GG Art. 19 Abs. 4, Art. 103 Abs. 1; ZPO § 321a
    Keine fristwahrende Wirkung der Gegenvorstellung - Argentinien-Anleihen und Staatsnotstand

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2006, 2907



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BFH, 26.09.2007 - V S 10/07  

    Anrufung des Gemeinsamen Senats der Obersten Bundesgerichte zur Statthaftigkeit

    Das BVerfG hat in der Entscheidung vom 8. Februar 2006 2 BvR 575/05 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2006, 2907) zur Gegenvorstellung dargelegt:.
  • BVerfG, 07.09.2010 - 1 BvR 2160/09  

    Vertragsrecht - Unwirksamkeit von Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

    Insbesondere kann offen bleiben, ob hinsichtlich der Grundrechtsfähigkeit für ausländische juristische Personen des öffentlichen Rechts die gleichen Grundsätze gelten wie für inländische (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 8. Februar 2006 - 2 BvR 575/05 -, NJW 2006, S. 2907 ; vgl. auch BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 21. Dezember 2009 - 1 BvR 2738/08 -, NVwZ 2010, S. 373 ) und welchen Einfluss die beiden mittelbar beteiligten Staaten auf die Unternehmensführung der Beschwerdeführerin haben (vgl. dazu BVerfGE 115, 205 ).
  • VerfGH Berlin, 19.12.2006 - VerfGH 45/06  

    Verfassungsbeschwerde: Verletzung des Grundrechts auf effektiven Rechtsschutz iSv

    Dieses gesetzgeberische System würde durch eine (richterrechtlich entwickelte) grundsätzliche Rügeobliegenheit bei gehörsverletzenden Zwischenentscheidungen - wie sie das Oberverwaltungsgericht für das Beweisantragsverfahren der ersten Instanz vertritt - jedoch unterlaufen; sie verstieße zudem gegen den vom Bundesverfassungsgericht gerade für Gehörsverletzungen geforderten Grundsatz der Rechtsmittelklarheit (BVerfGE 107, 395 ; vgl. auch BVerfG, NJW 2006, 2907 f., OVG Berlin - 2. Senat -, NVwZ 2005, 470 ).
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  • BGH, 17.06.2009 - XII ZB 75/07  

    Verfahrensrecht - Die Gehörsrüge des Nebenintervenienten

    Nur eine solche Lösung entspricht dem Zweck des Anhörungsrügengesetzes, entsprechend den Anforderungen an das Gebot der Rechtsmittelklarheit eine umfassende und abschließende Regelung für Konstellationen zu treffen, in denen ein Gericht, dessen Entscheidung im Ausgangspunkt unanfechtbar ist, das rechtliche Gehör verletzt hat (BT-Drucks. 15/3706 S. 15; Bonner Kommentar zum GG/Rüping Art. 103 Abs. 1 Rdn. 112; vgl. auch BVerfG NJW 2006, 2907, 2908).
  • BGH, 17.07.2008 - V ZR 149/07  

    Verfahrensrecht - Was umfasst der Anwendungsbereich des § 321a ZPO?

    Eine entsprechende Anwendung auf die Verletzung anderer Verfahrensgrundrechte kommt angesichts des klaren Wortlauts (Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Norm) und des deutlich geäußerten gesetzgeberischen Willens (BT-Drs. 15/3706, S. 14) nicht in Betracht (BVerfG NJW 2006, 2907 f.; vgl. für die Parallelnorm des § 133a FGO BFH NJW 2005, 2639; s. im Übrigen nur Zöller/Vollkommer, ZPO, 26. Aufl., § 321a Rdn. 3 m.w.N., auch zu abw. Auffassungen).
  • BAG, 14.02.2007 - 5 AZA 15/06  

    Anhörungsrüge gegen eine Zwischenentscheidung

    Die Sicherstellung umfassenden Rechtsschutzes durch Kontrolle gerichtlicher Entscheidungen (vgl. BVerfG, Plenum 30. April 2003 - 1 PBvU 1/02 - BVerfGE 107, 395) bedeutet nicht, dass jeder nicht anfechtbare Beschluss auf Anhörungsrüge zu überprüfen ist, sondern nur diejenigen Entscheidungen, die ein Ersuchen um gerichtliche Entscheidung rechtskräftig beschieden haben (vgl. hierzu auch BVerfG 8. Februar 2006 - 2 BvR 575/05 - NJW 2006, 2907 Rn. 4, zu § 321a Abs. 2 ZPO; LSG Niedersachsen-Bremen 13. Juli 2006 - L 8 B 171/06 AS RG - Nds. Rpfl. 2006, 380, zu § 178a SGG).
  • BFH, 07.01.2007 - VIII B 157/06  

    Isolierte Kostenentscheidung; Verzögerungsgebühr; Umdeutung

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat demgegenüber im Beschluss vom 8. Februar 2006 2 BvR 575/05 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2006, 2907) unter Hinweis auf die verfassungsrechtlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und Rechtsmittelklarheit nach Maßgabe des Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG) die im Mittelpunkt der Erwägungen des Beschlusses des Plenums des BVerfG vom 30. April 2003 1 PBvU 1/02 (BVerfGE 107, 395, 416) gestanden haben, einer Gegenvorstellung, die nach dem Wortlaut des AnhRüG weder als Rechtsmittel noch als Anhörungsrüge zulässig sein könne, eine die Frist für die Einlegung einer Verfassungsbeschwerde nach § 93 Abs. 1 Satz 1 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes wahrende Eigenschaft abgesprochen.
  • VerfGH Berlin, 02.07.2007 - VerfGH 136/02  

    Mietrecht - Deutscher Mieter ausländischer Herkunft: Recht auf Parabolantenne?

    10 Abs. 1 VvB berufen kann (vgl. für das Bundesrecht: BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des 2. Senats vom 8. Februar 2006 - 2 BvR 575/05 - ), ist die Entscheidung des Amtsgerichts nicht willkürlich.
  • BVerfG, 07.09.2010 - 1 BvR 851/10  

    Vertragsrecht - Unwirksamkeit von Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

    Insbesondere kann offen bleiben, ob hinsichtlich der Grundrechtsfähigkeit für ausländische juristische Personen des öffentlichen Rechts die gleichen Grundsätze gelten wie für inländische (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 8. Februar 2006 - 2 BvR 575/05 -, NJW 2006, S. 2907 ; vgl. auch BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 21. Dezember 2009 - 1 BvR 2738/08 -, NVwZ 2010, S. 373 ) und welchen Einfluss die beiden mittelbar beteiligten Staaten auf die Unternehmensführung der Beschwerdeführerin haben (vgl. dazu BVerfGE 115, 205 ).
  • OVG Sachsen, 07.11.2012 - 2 A 636/12  

    Anhörungsrüge, Gegenvorstellung wegen Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen

    Gegen - wie hier - rechtskräftige Entscheidungen der Gerichte sind außerordentliche Rechtsbehelfe nur dann zulässig, wenn sie in der geschriebenen Rechtsordnung geregelt sind (vgl. BVerfG, Beschl. v. 30. April 2003, BVerfGE 107, 395, 416; Beschl. v. 8. Februar 2006, NJW 2006, 2907).

    Es widerspräche der Rechtssicherheit und der Rechtsklarheit, neben der nunmehr ausdrücklich geregelten Anhörungsrüge eine Gegenvorstellung als ungeschriebenen außerordentlichen Rechtsbehelf gegen rechtskräftige Entscheidungen zuzulassen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 8. Februar 2006 a. a. O.; BVerwG, Beschl. v. 28. März 2008 - 8 B 20.08 - und v. 25. Juni 2012 - 8 B 4.12 -, beide juris; Senatsbeschl. v. 3. Juni 2009 - 2 D 15/09 -, juris Rn. 2).

  • BFH, 14.12.2006 - VIII S 25/06  

    Anhörungsrüge

  • BFH, 22.06.2007 - VIII B 34/07  

    Weder Nichtzulassungsbeschwerde, noch Beschwerde nach § 128 FGO noch

  • BFH, 07.02.2007 - V S 12/06  

    Außerordentliche Beschwerde; Gegenvorstellung

  • BVerwG, 28.03.2008 - 8 B 20.08  
  • BVerfG, 30.04.2008 - 2 BvR 706/08  
  • BVerwG, 01.06.2007 - 7 B 14.07  
  • BVerwG, 25.06.2012 - 8 B 49.12  

    Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde mit sachlichen Angriffen gegen die

  • BVerwG, 28.04.2011 - 8 B 79.10  
  • BVerwG, 25.07.2011 - 7 PKH 20.11  
  • BVerwG, 01.06.2007 - 7 B-(9) 14.07  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.05.2010 - 12 E 453/10  

    Anfechtbarkeit einer Kostenentscheidung nach Beendigung des Hauptsacheverfahrens

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