Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 13.01.2010

Rechtsprechung
   BVerwG, 11.02.2009 - 2 A 7.06   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    GG Art. 33 Abs. 2; VwGO § 50 Abs. 1 Nr. 4, § 75, § 94, § 101 Abs. 2
    Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Beförderung; Verstoß gegen den Leistungsgrundsatz; Übertragung eines Förderdienstpostens; Beförderungswarteliste; Unterlassung der Benachrichtigung weiterer Bewerber von einer Beförderungsabsicht; Verschulden; Kausalität; Einsatz von Soldaten im Bundesnachrichtendienst; Rechtskraftwirkung des Gerichtsbescheids.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • Landesanwaltschaft Bayern

    Art. 33 Abs. 2 GG (Bestenauslese); "positive Vertragsverletzung" im Beamtenrecht
    Beamtenrecht: Schadensersatz wegen nicht erfolgter Beförderung | Kausalität der Rechtsverletzung für Nicht-Beförderung

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  • NWB SteuerXpert START

    GG Art. 33 Abs. 2, Art. 87a Abs. 1, Art. 87a Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beamtenrecht: Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens an einen Beamten aufgrund des Ergebnisses eines Leistungsvergleichs; Entbehrlichkeit eines weiteren Leistungsvergleichs bei größerer Zeitspanne zwischen der Übertragung eines Förderdienstpostens und einer Beförderung; Mitteilungspflicht des Dienstherrn über seine Beförderungsabsicht gegenüber weiteren Beförderungsbewerbern

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens an einen Beamten aufgrund des Ergebnisses eines Leistungsvergleichs; Entbehrlichkeit eines weiteren Leistungsvergleichs bei größerer Zeitspanne zwischen der Übertragung eines Förderdienstpostens und einer Beförderung; Mitteilungspflicht des Dienstherrn über seine Beförderungsabsicht gegenüber weiteren Beförderungsbewerbern

Kurzfassungen/Presse

  • dbb.de , S. 16 (Leitsatz)

    Unterlassung der Benachrichtigung weiterer Bewerber von einer Beförderungsabsicht

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DÖV 2009, 503
  • NVwZ 2009, 787



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Wird zitiert von ... (63)  

  • BVerwG, 04.11.2010 - 2 C 16.09  

    Amt im statusrechtlichen Sinne; Ernennung; Beförderung; Bewerberauswahl;

    Der Dienstherr muss Bewerbungen von Richtern oder Beamten um das höherwertige Amt zulassen und darf das Amt nur demjenigen Bewerber verleihen, den er aufgrund eines den Vorgaben des Art. 33 Abs. 2 GG entsprechenden Leistungsvergleichs als den am besten geeigneten ausgewählt hat (BVerfG, Kammerbeschluss vom 24. September 2002 - 2 BvR 857/02 - NVwZ 2003, 200 ; BVerwG, Urteile vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 23.03 - BVerwGE 122, 147 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 30 S. 16 f., vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 17.03 - BVerwGE 122, 237 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 31 S. 22 f., vom 17. August 2005 - BVerwG 2 C 37.04 - BVerwGE 124, 99 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 32 S. 28 f. und vom 11. Februar 2009 - BVerwG 2 A 7.06 - Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 44 Rn. 17 f.).

    Zunächst muss der Dienstherr die Auswahlentscheidung vor der Ernennung den unterlegenen Bewerbern mitteilen (Urteile vom 1. April 2004 - BVerwG 2 C 26.03 - Buchholz 237.8 § 10 RhPLBG Nr. 1 S. 2 f. und vom 11. Februar 2009 - BVerwG 2 A 7.06 - Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 44 Rn. 20).

  • BVerwG, 30.06.2011 - 2 C 19.10  

    Erledigung in der Revisionsinstanz; Fortsetzungsfeststellungsinteresse;

    Der Senat hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass ein Zeitablauf von rund anderthalb Jahren zu lang ist, wenn der Bewerber nach dem Beurteilungsstichtag andere Aufgaben wahrgenommen hat (Urteil vom 11. Februar 2009 - BVerwG 2 A 7.06 - Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 44 Rn. 20).

    Sie hat damit verhindert, dass diese vor der Ernennung der für eine Beförderung vorgesehenen Beamten gerichtlichen Rechtsschutz in Anspruch nehmen konnten (Urteile vom 1. April 2004 - BVerwG 2 C 26.03 - Buchholz 237.8 § 10 RhPLBG Nr. 1 S. 2 f., vom 11. Februar 2009 a.a.O. Rn. 20 und vom 4. November 2010 a.a.O. Rn. 34).

  • BVerwG, 26.01.2012 - 2 A 7.09  

    Konkurrentenstreit; Beförderung; Versetzungsbewerber; Beförderungsbewerber;

    Ein Schadensersatzanspruch wegen rechtswidrig unterlassener Beförderung kann nur begründet sein, wenn dem Beamten ohne den Rechtsverstoß das angestrebte Amt voraussichtlich übertragen worden wäre (Urteil vom 11. Februar 2009 - BVerwG 2 A 7.06 - Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 44, bestätigt durch BVerfG, Kammerbeschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811.09 - BayVBl 2010, 303).
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Rechtsprechung
   BVerfG, 13.01.2010 - 2 BvR 811/09   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • lexetius.com
  • Bundesverfassungsgericht
  • rechtsportal.de

    Anspruch eines Oberregierungsrates beim Bundesnachrichtendienst auf Schadensersatz wegen nicht erfolgter Beförderung zum Regierungsdirektor; Absenkung der Anforderungen um die Kausalität im Schadensersatzverfahren von der "Wahrscheinlichkeit seiner Beförderung" auf die bloße "Möglichkeit seiner Beförderung" nach Verstoß gegen einen Bewerberverfahrensanspruch

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (15)  

  • BVerwG, 25.02.2010 - 2 C 22.09  

    Schadensersatzanspruch des Einstellungsbewerbers; grundrechtsgleiches Recht;

    b) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats kann ein bereits ernannter Beamter von seinem Dienstherrn Ersatz des ihm durch die Nichtbeförderung entstandenen Schadens verlangen, wenn der Dienstherr bei der Vergabe eines Beförderungsamtes den aus Art. 33 Abs. 2 GG folgenden Anspruch auf leistungsgerechte Einbeziehung in die Bewerberauswahl (Bewerbungsverfahrensanspruch) schuldhaft verletzt hat, ihm das Amt ohne diesen Rechtsverstoß voraussichtlich übertragen worden wäre und er es nicht schuldhaft unterlassen hat, den Schaden durch Gebrauch eines Rechtsmittels abzuwenden (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 - BVerwG, Urteil vom 17. August 2005 a.a.O. S. 101 f.).
  • BVerwG, 26.01.2012 - 2 A 7.09  

    Konkurrentenstreit; Beförderung; Versetzungsbewerber; Beförderungsbewerber;

    Rechtsgrundlage dieses unabhängig vom Schadensersatzanspruch aus Amtshaftung (§ 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, Art. 34 Satz 1 GG) bestehenden Anspruchs ist das Beamtenverhältnis; eines Rückgriffs auf die Verletzung der Fürsorgepflicht bedarf es nicht (BVerfG, Kammerbeschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 - BayVBI 2010, 303; BVerwG, Urteile vom 25. August 1988 - BVerwG 2 C 51.86 - BVerwGE 80, 123 = Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 S. 2 f.; vom 28. Mai 1998 - BVerwG 2 C 29.97 - BVerwGE 107, 29 = Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 40 S. 3; vom 1. April 2004 - BVerwG 2 C 26.03 - Buchholz 237.8 § 10 RhPLBG Nr. 1; vom 17. August 2005 - BVerwG 2 C 37.04 - BVerwGE 124, 99 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 32 S. 28 f. und vom 31. März 2010 - BVerwG 2 A 2.09 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 48 Rn. 15; zum Schadensersatzanspruch von Einstellungsbewerbern: Urteil vom 25. Februar 2010 - BVerwG 2 C 22.09 - BVerwG 136, 140 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 45).
  • BAG, 12.10.2010 - 9 AZR 554/09  

    Konkurrentenklage - kirchliche Hochschule

    Der Bewerbungsverfahrensanspruch verlangt nicht, dass, abweichend von sonst geltenden haftungsrechtlichen Grundsätzen, ein Schadensersatzanspruch unabhängig von adäquater Kausalität zwischen Rechtsverletzung und Schaden eingeräumt wird (vgl. BVerfG 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 - Rn. 9, BayVBl 2010, 303).
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  • BVerfG, 12.07.2011 - 1 BvR 1616/11  

    Bewerbungsverfahrensanspruch eines Beamten besteht nur im Falle der Vornahme

    a) Die angefochtene Entscheidung verstößt nicht gegen den grundrechtsgleich aus Art. 33 Abs. 2 GG abgeleiteten und prozessual über Art. 19 Abs. 4 GG abgesicherten Bewerbungsverfahrensanspruch (vgl. BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 -, juris Rn. 5).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 05.11.2012 - 2 B 10778/12  

    Beamtenrecht

    Denn es erscheint jedenfalls möglich, dass seine Bewerbung im Rahmen einer neuen Auswahlentscheidung Berücksichtigung findet (vgl. zu diesem Prüfungsmaßstab: BVerfG, Kammerbeschlüsse vom 24. September 2002 - 2 BvR 857/02 -, NVwZ 2003, 200 und vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 -, juris).
  • BVerwG, 31.03.2011 - 2 A 2.09  

    Schadensersatzanspruch; Bewerberauswahl; Auswahlverfahren; rechtmäßiger Abbruch;

    Rechtsgrundlage dieses unabhängig vom Schadensersatzanspruch aus Amtshaftung (§ 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, Art. 34 Satz 1 GG) bestehenden Anspruchs ist das Beamtenverhältnis (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 - BayVBl 2010, 303; BVerwG, Urteile vom 25. August 1988 - BVerwG 2 C 51.86 - BVerwGE 80, 123 = Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 S. 2 f.; vom 28. Mai 1998 - BVerwG 2 C 29.97 - BVerwGE 107, 29 = Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 40 S. 3; vom 1. April 2004 - BVerwG 2 C 26.03 - Buchholz 237.8 § 10 RhPLBG Nr. 1; vom 17. August 2005 - BVerwG 2 C 37.04 - BVerwGE 124, 99 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 32 S. 28 f. und vom 11. Februar 2009 - BVerwG 2 A 7.06 - Buchholz 232 § 23 BBG Nr. 44; zum Schadensersatzanspruch von Einstellungsbewerbern: Urteil vom 25. Februar 2010 - BVerwG 2 C 22.09 - BVerwGE 136, 140 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 45).
  • OVG Hamburg, 16.11.2012 - 1 Bf 294/09  
    Ein Beamter kann von seinem Dienstherrn Ersatz des ihm durch Nichtbeförderung entstandenen Schadens verlangen, wenn der Dienstherr bei der Vergabe eines Beförderungsamts den aus Art. 33 Abs. 2 GG folgenden Anspruch auf leistungsgerechte Einbeziehung in die Bewerberauswahl schuldhaft verletzt, ihm das Amt ohne diesen Rechtsverstoß voraussichtlich übertragen worden wäre und er es nicht schuldhaft unterlassen hat, den Schaden durch Gebrauch eines Rechtsmittels abzuwenden (BVerwG, Urt. v. 26.1.2012, IÖD 2012, 158; Urt. v. 25.2.2010, a.a.O.; BVerfG, Kammerbeschluss v. 13.1.2010, 2 BvR 811/09; BVerwG, Urt. v. 17.8.2005, BVerwGE 124, 99).
  • VG Düsseldorf, 16.02.2011 - 2 K 7703/09  

    Schadensersatz Óbernahme Einstellung verspätete Einstellung

    vgl. Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Kammerbeschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 -, BayVBl 2010, 303; BVerwG, Urteile vom 17. August 2005 - 2 C 37.04 -, BVerwGE 124, 99, und vom 11. Februar 2009 - 2 A 7.06 -, NVwZ 2009, 787.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2012 - 6 A 681/11  

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in einem Verfahren bzgl. der

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 17. August 2005 - 2 C 37.04 -, BVerwGE 124, 99, sowie BVerfG, Beschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 -, BayVBl. 2010, 303.
  • VGH Bayern, 09.03.2011 - 3 ZB 09.2931  

    Beamtenrecht

    Er sanktioniert die Nichterfüllung der verfassungsrechtlichen Pflicht zur Bestenauslese durch den Dienstherrn und hat als tatbestandliche Voraussetzungen die Verletzung der Pflicht zur Bestenauslese (Art. 33 Abs. 2 GG), ein Verschulden des Dienstherrn/fehlendes Mitverschulden des Anspruchsinhabers und Kausalität zwischen Pflichtverletzung und unterbliebener Beförderung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13.1.2010 Az. 2 BvR 811/09, BayVBl. 2010, 304).
  • VG Frankfurt/Main, 27.08.2010 - 9 L 1404/10  

    Anforderungen an die Entwicklung des Gesamturteils für das angestrebte Amt aus

  • VG Düsseldorf, 22.03.2011 - 2 K 6190/10  

    Schadensersatz Einstellung verspätete Einstellung Mangelfacherlass Aufhebung

  • VGH Bayern, 16.04.2012 - 3 CE 11.2534  

    Beamtenrecht; Dienstpostenbesetzung; Stellvertretung der Referatsleitung

  • VG Würzburg, 26.06.2012 - W 1 K 11.858  

    Schadensersatzanspruch eines Lehrers wegen rechtswidrig unterlassener Beförderung

  • VG Stuttgart, 01.02.2011 - 6 K 4882/10  
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