Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 07.12.2004

Rechtsprechung
   BVerwG, 26.01.2006 - 2 C 43.04   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    BBesG § 1 Abs. 2 Nr. 3, § 39 Abs. 1, § 40 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; Richtlinie 2000/78/EG vom 27. November 2000 VwGO § 86 Abs. 1 Satz 1
    Eingetragene Lebenspartnerschaft; Familienzuschlag der Stufe 1; analoge Anwendung besoldungsrechtlicher Vorschriften; planwidrige Lücke; Gleichheitssatz; Differenzierungsgesichtspunkte; sexuelle Orientierung und Familienstand; Alimentationsprinzip; gemeinschaftsrechtliches Gleichbehandlungsgebot; Aufnahme einer anderen Person in die Wohnung; Wohnung des Beamten; Begriff der Aufnahme; Fortführung einer früher begründeten Wohngemeinschaft; Verweigerung von Angaben zur Sachverhaltsaufklärung.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START
mehr
  • bayern.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Familienzuschlag bei eingetragener Lebenspartnerschaft - Aufnahme in anfänglich gemeinsam finanzierte Wohnung bei alleiniger Kostenträgerschaft des Beamten

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Eingetragene Lebenspartnerschaft; Familienzuschlag der Stufe 1; analoge Anwendung besoldungsrechtlicher Vorschriften; planwidrige Lücke; Gleichheitssatz; Differenzierungsgesichtspunkte; sexuelle Orientierung und Familienstand; Alimentationsprinzip; gemeinschaftsrechtliches Gleichbehandlungsgebot; Aufnahme einer anderen Person in die Wohnung; Wohnung des Beamten; Begriff der Aufnahme; Fortführung einer früher begründeten Wohngemeinschaft; Verweigerung von Angaben zur Sachverhaltsaufklärung

Kurzfassungen/Presse (5)

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Kein Verheiratetenzuschlag wegen eingetragener Lebenspartnerschaft

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Kein Verheiratetenzuschlag wegen eingetragener Lebenspartnerschaft

  • anwaltskanzlei-lankau.de , S. 9 (Kurzinformation)

    Kein Verheiratetenzuschlag wegen eingetragener Lebenspartnerschaft

mehr
  • marktplatz-recht.de (Kurzinformation)

    Kein Verheiratetenzuschlag wegen eingetragener Lebenspartnerschaft

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Verheiratetenzuschlag bei eingetragener Lebenspartnerschaft

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Bundesbesoldungsgesetz, §§ 1 Abs. 2 No. 3, 39 Abs. 1, und 40 Abs. 1 No. 1 und No. 4 ; Grundgesetz, Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 1, und Art. 33 Abs. 5 ; Verwaltungsgerichtsordnung, § 86 Abs. 1 Satz 1
    Sozialvorschriften

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 125, 79
  • NJW 2006, 1828
  • DVBl 2006, 847
  • DÖV 2006, 696
  • NVwZ 2006, 1075 (Ls.)



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (71)  

  • BAG, 14.01.2009 - 3 AZR 20/07  

    Eingetragene Lebenspartnerschaft - betriebliche Altersversorgung -

    In gleicher Weise hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 26. Januar 2006 (- 2 C 43.04 - BVerwGE 125, 79) den Erwägungsgrund aufgefasst.
  • VG Gelsenkirchen, 20.06.2007 - 1 K 1222/02  

    Ehe, Lebenspartnerschaft, Familienzuschlag, Besoldung, Beamter

    vgl. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 26. Januar 2006 - 2 C 43.04 -, RiA 2006, 126 ff.; Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden- Württemberg, Urteil vom 13. Oktober 2004 - 4 S 1243/03 -, DÖD 2005, 87 ff.; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 17. Dezember 2004 - 6 A 3280/03 -, NJW 2005, 1002.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO..

    Siehe dazu VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13. Oktober 2004, aaO und BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO..

    So BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO..

    Siehe dazu ebenfalls BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO..

    Siehe dazu VGH Baden Württemberg, Urteil vom 13. Oktober 2004, aaO sowie BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO; a. A. Schleswig- Holsteinisches Verwaltungsgericht, Urteil vom 27. August 2004 -11 A 103/04-, juris.

    Siehe dazu ebenfalls BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO..

    vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13. Oktober 2004, aaO; BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, aaO; siehe auch Schinkel/Seifert, Besoldungsrecht des Bundes und der Länder (GKÖD Bd. III), § 40 BBesG Rdnr. 23.

    § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 BBesG ist auch in der vorliegenden Konstellation einer Lebenspartnerschaft anwendbar; dies lässt der Wortlaut erkennen, selbst wenn Leitvorstellung der Regelung andere verwandtschaftliche, insbesondere Kinder betreffende Konstellationen gewesen sein mögen, und im Übrigen entspricht seine Anwendung hier der höchstrichterlichen Vorgehensweise im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 (2 C 43.04).

  • BGH, 14.02.2007 - IV ZR 267/04  

    Familienrecht - Keine Hinterbliebenenrente für eingetragene Lebenspartner

    Auch nach seiner Sicht und nach allgemeinem Sprachgebrauch bleibt für eine erweiternde Auslegung der auf die Ehe bezogenen Begriffe in Richtung auf eingetragene Lebenspartner kein Raum (vgl. BVerwG NJW 2006, 1828 Rdn. 11 f.).

    Ähnlich verhält es sich bei der Regelung des Familienzuschlags für Beamte in § 40 Abs. 1 Nr. 1 BBesG (BVerwG NJW 2006, 1828 Rdn. 12 ff.).

    Dieser Erwägungsgrund hat eine über die amtliche Begründung deutscher Gesetze hinausgehende Bedeutung; er ist, auch wenn er im Text der Richtlinie nicht wiederholt wird, deren wesentlicher Bestandteil und mitentscheidend für ihre Auslegung (BVerwG NJW 2006, 1828 Rdn. 16 unter Hinweis auf EuGH, Urteil vom 23. Februar 1988 - Rs 131/86 - Slg. 1988, 905 Rdn. 37; a.A. Bruns in Bruns/Kemper, Lebenspartnerschaftsrecht 2. Aufl., 9. Beamte, Angestellte und Arbeiter Rdn. 16 f.; Stüber, NJW 2006, 1774, 1775 f.; Schmidt/Senne, RdA 2002, 80, 84 f.; Beschluss des BayVG München vom 1. Juni 2006 - M 3 K 05.1595 - unter II 4.4).

mehr
  • BVerfG, 20.09.2007 - 2 BvR 855/06  

    Versagung des Verheiratetenzuschlags bei eingetragener Lebenspartnerschaft

    gegen a) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 -,.

    Nach der Auslegung des § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 BBesG durch das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Januar 2006 - 2 C 43.04 -, das insoweit mit der Verfassungsbeschwerde nicht angegriffen wird, kommt es für die in dieser Vorschrift genannte Aufnahme in die Wohnung des Beamten nicht darauf an, in welcher zeitlichen Reihenfolge der Beamte und der Aufzunehmende in die Wohnung eingezogen sind, sondern nur darauf, dass der Beamte inzwischen die Kosten der Wohnung allein trägt.

  • VG Karlsruhe, 10.02.2009 - 5 K 1406/08  

    Familienzuschlag; Gleichstellung verheirateter und verpartnerter Beamter

    Unter dem 18.05.2006 bewilligte die Beklagte dem Kläger im Anschluss an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26.01.2006 (2 C 43.04 - NJW 2006, 1828), wonach verpartnerte Beamte einen Anspruch auf den Familienzuschlag der Stufe 1 haben können, wenn die Voraussetzungen des § 40 Abs. 1 Nr. 4 BBesG erfüllt sind (Aufnahme des Lebenspartners in die Wohnung, Unterschreiten einer Eigenmittelgrenze), für die Monate Juli und August 2005 einen entsprechenden Familienzuschlag.

    Sie verweist auf die jüngere Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Beschl. v. 06.05.2008 - 2 BvR 1830/06 - m.w.N.) und des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - NJW 2006, 1828; Urt. v. 15.11.2007 - 2 C 33.06 - NJW 2008, 868), wonach Ehegatten und Lebenspartner sich in Bezug auf den Familienzuschlag nicht in einer vergleichbaren Situation befänden.

    Allerdings kann nach dieser Vorschrift auch ein in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebender Beamter unter bestimmten Voraussetzungen einen Familienzuschlag der Stufe 1 erhalten (BVerwG, Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - a.a.O.; a.A. noch VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.10.2004 - 4 S 1243/03).

    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts, der die Kammer folgt, geklärt (BVerfG, Kammerbeschl. v. 20.09.2007 - 2 BvR 855/06 - NJW 2008, 209; Kammerbeschl.v. 06.05.2008 - 2 BvR 1830/06 - NJW 2008, 2325; BVerwG, Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - a.a.O. und Urt. v. 15.11.2007 - 2 C 33.06 - a.a.O.; a.A. Adamietz, "Diskriminierung von Lebenspartnerschaften - causa non finita", Anmerkung zu BVerfG, Kammerbeschl. v. 20.09.2007 - 2 BvR 855/06 -, Streit 2008, 117).

    Es handelt sich um einen Vergütungsbestandteil, der wegen des Familienstands gewährt wird (BVerwG, Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - a.a.O. Rdnr. 18).

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist dies zwar noch nicht geklärt; freilich auch nicht durchgreifend in Zweifel gezogen worden (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - a.a.O. Rdnr. 18).

    Richtig ist auch, dass Erwägungsgründe ein wesentlicher Bestandteil von Richtlinien und als solcher bei deren Auslegung zu berücksichtigen sind, auch wenn sie sich mit ihrem Wortlaut im Text der Richtlinie selbst nicht finden lassen (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.01.2006 - 2 C 43.04 - a.a.O.; Urt. v. 15.11.2007 - 2 C 33.06 - a.a.O.).

  • VG Koblenz, 11.10.2007 - 2 K 256/07  

    Keine Beihilfe für Lebenspartner

    Dies folge aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 (2 C 43/04) zur Nichtberücksichtigung von Lebenspartnern beim Familienzuschlag.

    Einen Tag nach der mündlichen Verhandlung hat das Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss vom 20. September 2007 (2 BvR 855/06) im Internet veröffentlicht, mit dem die Annahme der Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 (2 C 43/04) abgelehnt wurde.

    Beide Pflichten umfassen lediglich die Beamtenfamilie im engeren Sinn, zu der neben dem jeweiligen Beamten nur dessen Ehegatte und Kinder zählen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. Dezember 1977 - II B 31.76 -, Urteil vom 26. Januar 2006 - 2 C 43/04 - so inzwischen auch BVerfG, Beschluss vom 20. September 2007 - 2 BvR 855/06 - alle nach juris).

    Differenzierungskriterium für die unterschiedliche Behandlung von verheirateten und in einer Lebenspartnerschaft lebenden Beamten - bzw. von deren Ehegatten oder Lebenspartnern - ist weder deren sexuelle Ausrichtung noch deren Geschlecht, sondern der Familienstand "verheiratet" oder "eingetragene Lebenspartnerschaft" (vgl. BVerwG, Urteile vom 25. Juli 2007 - 6 C 27.06 -, nach juris, und 26. Januar 2006, a.a.O.).

    Dieser besondere verfassungsrechtliche Schutz stellt bereits für sich allein genommen den die Verschiedenbehandlung rechtfertigenden Unterschied dar (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, a.a.O.).

    Differenzierungskriterium ist allein der Familienstand (vgl. BVerwG, Urteile vom 25. Juli 2007 und 26. Januar 2006, a.a.O.).

    Nach Nummer 22 der Begründungserwägungen zur Richtlinie lässt diese jedoch einzelstaatliche Regelungen über den Familienstand und daran anknüpfende Leistungen unberührt (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Januar 2006, a.a.O.; VG Münster, Urteil vom 26. Oktober 2006, a.a.O.).

  • BVerfG, 06.05.2008 - 2 BvR 1830/06  

    Versagung des Verheiratetenzuschlags bei eingetragener Lebenspartnerschaft

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sei durch das Urteil vom 26. Januar 2006 - 2 C 43.04 - (BVerwGE 125, 79) zwischenzeitlich geklärt, dass die Richtlinie 2000/78/EG es nicht gebiete, Vergütungsbestandteile, die verheirateten Beschäftigten gewährt würden, auch den Beschäftigten zukommen zu lassen, die eine Lebenspartnerschaft eingegangen seien.

    Das Oberverwaltungsgericht hat in seinem Beschluss auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 - 2 C 43.04 - (BVerwGE 125, 79) verwiesen, das Gegenstand der Verfassungsbeschwerde 2 BvR 855/06 war.

  • BAG, 26.10.2006 - 6 AZR 307/06  

    Eingetragene Lebenspartnerschaft - Ortszuschlag im kirchlichen Bereich

    Art. 3 Abs. 1 GG verbietet, eine Gruppe von Normadressaten im Vergleich zu anderen Normadressaten anders zu behandeln, obwohl zwischen beiden Personengruppen keine Unterschiede solcher Art und solchen Gewichts bestehen, dass sie die ungleiche Behandlung rechtfertigen könnten (BVerfG 17. Juli 2002 - 1 BvF 1, 2/01 - BVerfGE 105, 313 mwN; BVerwG 26. Januar 2006 - 2 C 43/04 - BVerwGE 125, 79).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 26. Januar 2006 (- 2 C 43/04 - BVerwGE 125, 79) entschieden, dass im Bereich des öffentlichen Dienstrechts ein Beamter, der in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, keinen Anspruch auf den erhöhten Familienzuschlag der Stufe 1 wie ein verheirateter Beamter hat.

    Diese Begründungserwägung gibt gemäß Art. 253 EG einen der Gründe wieder, von dem der Rat als zuständiges Organ sich bei Erlass der Richtlinie hat leiten lassen und ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Richtlinie und als solcher mitentscheidend für ihre Auslegung (vgl. BVerwG 26. Januar 2006 - 2 C 43/04 - BVerwGE 125, 79).

  • BVerfG, 08.11.2007 - 2 BvR 2334/06  

    Beamtenrecht: Eingetragene Lebenspartnerschaft

    Die Argumentation des Beschwerdeführers stelle die im angefochtenen Urteil zugrunde gelegte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts im Urteil vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 -, welcher der Senat folge, nicht in Frage.

    Nach der Auslegung des § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 BBesG durch das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 -, das insoweit mit der Verfassungsbeschwerde nicht angegriffen wird, kommt es für die in dieser Vorschrift genannte Aufnahme in die Wohnung des Beamten nicht darauf an, in welcher zeitlichen Reihenfolge der Beamte und der Aufzunehmende in die Wohnung eingezogen sind, sondern nur darauf, dass der Beamte inzwischen die Kosten der Wohnung allein trägt.

    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat in seinem Beschluss vom 9. Oktober 2006 zu den gemeinschaftsrechtlichen Fragen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 - zitiert und sich dessen Begründung damit zu eigen gemacht, so dass diese Begründung des Bundesverwaltungsgerichts Gegenstand der verfassungsrechtlichen Prüfung ist.

  • BVerfG, 08.11.2007 - 2 BvR 2466/06  

    Verfassungsmäßigkeit der eingeschränkten Gewährung eines Familienzuschlags an

    Das Bundesverwaltungsgericht habe durch das Urteil vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 - entschieden, dass ein Beamter, der in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, keinen Anspruch auf den Familienzuschlag der Stufe 1 habe, wenn nicht die Voraussetzungen des § 40 Abs. 1 Nr. 4 BBesG vorlägen.

    Nach der Auslegung des § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 BBesG durch das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 -, das insoweit mit der Verfassungsbeschwerde nicht angegriffen wird, kommt es für die in dieser Vorschrift genannte Aufnahme in die Wohnung des Beamten nicht darauf an, in welcher zeitlichen Reihenfolge der Beamte und der Aufzunehmende in die Wohnung eingezogen sind, sondern nur darauf, dass der Beamte inzwischen die Kosten der Wohnung allein trägt.

    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat in seinem Beschluss vom 21. November 2006 zu den gemeinschaftsrechtlichen Fragen auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 2006 - BVerwG 2 C 43.04 - verwiesen und sich dessen Begründung damit zu eigen gemacht, so dass diese Begründung des Bundesverwaltungsgerichts Gegenstand der verfassungsrechtlichen Prüfung ist.

  • BVerwG, 15.11.2007 - 2 C 33.06  

    Familienzuschlag der Stufe 1; Lebenspartner; eingetragene Lebenspartnerschaft;

  • BVerwG, 28.10.2010 - 2 C 10.09  

    Familienzuschlag der Stufe 1; Lebenspartner; eingetragene Lebenspartnerschaft;

  • BVerwG, 25.07.2007 - 6 C 27.06  

    Ärzteversorgung; Hinterbliebenenversorgung; Witwe; Witwer; Lebenspartner;

  • BVerfG, 08.11.2007 - 2 BvR 2526/06  

    Verfassungsmäßigkeit der eingeschränkten Gewährung eines Familienzuschlags an

  • BVerwG, 28.10.2010 - 2 C 21.09  

    Beamte in eingetragener Lebenspartnerschaft haben seit Juli 2009 Anspruch auf den

  • VG Minden, 22.02.2010 - 4 K 2026/08  
  • BVerfG, 19.06.2012 - 2 BvR 1397/09  

    Ungleichbehandlung von verheirateten und in einer eingetragenen

  • VG Arnsberg, 05.02.2007 - 2 K 4145/06  

    Kein Anspruch auf Beamtenversorgung für eingetragenen Lebenspartner eines

  • VG Koblenz, 07.02.2006 - 6 K 871/05  

    Keine Leistungen für gleichgeschlechtlichen Lebenspartner

  • BVerfG, 08.11.2007 - 2 BvR 1626/06  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 30.06.2006 - 2 A 10554/06  

    Beamtenrecht, öffentlicher Dienst, Besoldungsrecht, Besoldung, Vergütungssystem,

  • VG Stuttgart, 05.02.2009 - 4 K 1604/08  

    Familienzuschlag für Beamte in eingetragener Lebenspartnerschaft

  • BAG, 18.03.2010 - 6 AZR 434/07  

    Diskriminierung von Partnern einer eingetragenen Lebenspartnergemeinschaft

  • BFH, 19.10.2006 - III R 29/06  

    Eingetragene Lebenspartner - kein Splitting

  • BAG, 15.09.2009 - 3 AZR 294/09  

    Hinterbliebenenversorgung - Eingetragene Lebenspartner

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2011 - 1 A 2825/09  
  • VG Münster, 26.10.2006 - 11 K 1412/04  
  • BVerwG, 09.11.2006 - 2 C 4.06  

    Berücksichtigung von Vordienstzeiten; Tätigkeit als Rechtsanwalt; juristischer

  • VG Gelsenkirchen, 05.12.2006 - 12 K 1020/04  

    Familienzuschlag, Lebenspartner

  • VG Koblenz, 22.01.2008 - 2 K 1190/07  

    Lebenspartner eines Beamten hat keinen Anspruch auf Hinterbliebenenversorgung

  • VG Stuttgart, 16.07.2009 - 4 K 2711/08  

    Witwergeld für überlebenden Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft von

  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2006 - 4 S 2531/05  

    Keine Mitversicherung von Lebenspartnern bei der Postbeamtenkrankenkasse

  • OVG Rheinland-Pfalz, 04.12.2009 - 10 A 10507/09  

    Verfassungsgericht soll Regelung zur Bezahlung von Beamten prüfen

  • VG Münster, 14.06.2010 - 4 K 901/09  
  • VG Stuttgart, 28.04.2008 - 12 K 2264/07  

    Postbeamtenkrankenkasse; Anspruch auf Mitversicherung des Lebenspartners

  • BVerwG, 30.04.2009 - 2 C 17.08  

    12. Jahrgangsstufe; allgemeinbildendes zwölfstufiges Schulsystem; Analogie;

  • BSG, 16.03.2010 - B 2 U 8/09 R  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Hinterbliebenenrente - eingetragener

  • OVG Rheinland-Pfalz, 09.03.2009 - 2 A 11403/08  

    Beamte; Beamtenrecht; Lebenspartner; Lebenspartnerschaft; eingetragene

  • BVerwG, 01.07.2009 - 2 B 36.09  

    Anspruch eines Beamten auf Sonderzahlung bei Erhalt von Dienstbezügen am Stichtag

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.09.2006 - 2 B 10951/06  

    Beamtenrecht, Bürgermeister, Oberbürgermeister, Bürgermeisterwahl,

  • VG Düsseldorf, 16.12.2011 - 13 K 3360/09  

    Beamter Lebenspartnerschaft Familienzuschlag Stufe 1 Ungleichbehandlung

  • BVerfG, 06.05.2008 - 2 BvR 2221/06  
  • LAG Köln, 19.07.2006 - 7 Sa 139/06  

    Betriebliche Altersversorgung; Hinterbliebenenrente; Witwen- und Witwerrente;

  • LAG Berlin-Brandenburg, 29.03.2007 - 14 Sa 2007/06  

    Anspruch auf Ortszuschlag für Kind der Lebenspartnerin einer Angestellten

  • LAG München, 10.05.2007 - 2 Sa 1253/06  

    Auslandszuschlag

  • BVerwG, 26.05.2011 - 2 B 22.10  

    Ansprüche auf Sonderzahlung und auf volle Besoldung bestehen unabhäbngig vom

  • OVG Sachsen-Anhalt, 12.01.2012 - 2 L 151/10  

    Erteilung von wohnsitzbeschränkenden Auflagen für jüdische Emigranten aus der

  • VGH Baden-Württemberg, 05.11.2009 - 4 S 2158/07  

    Rechtskraft; Alimentationsprinzip; Versorgung; Gesetzesbindung; Zusatzversorgung;

  • VG München, 01.06.2006 - M 3 K 05.1595  
  • VGH Baden-Württemberg, 09.12.2009 - 4 S 2158/07  

    Anspruch eines Beamten auf Widerruf auf Nachversicherung in einer

  • BVerwG, 21.12.2010 - 2 B 56.10  

    Anspruch auf Sonderzahlung bei Beurlaubung des Beamten ab Begründung des

  • VG Bremen, 24.04.2007 - 6 K 1008/04  

    Anerkennung von Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit - Freizeitausgleich -

  • VG Münster, 13.12.2007 - 3 K 1845/05  

    Kein Anspruch des gleichgeschlechtlichen Lebenspartners auf Hinterbliebenenrente

  • OVG Schleswig-Holstein, 22.07.2008 - 3 LB 13/06  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.01.2012 - 3 A 1167/09  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2008 - 5 A 1110/06  
  • OVG Sachsen-Anhalt, 12.01.2012 - 2 L 104/10  

    Erteilung von wohnsitzbeschränkenden Auflagen für jüdische Emigranten aus der

  • VG Frankfurt/Main, 15.10.2010 - 9 K 1676/10  

    Rückwirkende Gewährung des Familienzuschlags der Stufe 1 für verpartnerte Beamten

  • VG Weimar, 15.11.2011 - 4 K 1163/10  

    Recht der Landesbeamten; Keine altersbezogene Diskriminierung durch die

  • VGH Hessen, 28.05.2009 - 1 A 2379/08  

    Familienzuschlag Stufe 1 für Beamte, die in einer eingetragenen,

  • VG Gießen, 01.02.2011 - 5 K 1336/09  

    Familienzuschlag der Stufe 1 für in eingetragener Lebenspartnerschaft lebende

  • VG Berlin, 16.09.2008 - 26 A 125.05  

    Familienzuschlag für eingetragene Lebenspartnerschaft; Familienzuschlag für

  • VG Gelsenkirchen, 20.01.2009 - 1 L 1366/08  

    Urlaub, Beurlaubung, Ehe, Verlobte, Verlöbnis, Familie, Kind, Sonderurlaub,

  • LG Wiesbaden, 23.09.2010 - 1 K 587/10  

    Geld für homosexuelle Beamte

  • VG Stuttgart, 30.03.2011 - 8 K 4769/10  

    Ehebezogener Familienzuschlag für eingetragene Lebenspartnerschaft

  • OVG Rheinland-Pfalz, 09.03.2009 - 2 A 11228/08  
  • VG Köln, 16.06.2010 - 21 K 3793/08  
  • VG Lüneburg, 14.03.2007 - 1 A 230/05  

    Keine Beihilfe für eingetragenen Lebenspartner; Beihilfe; Soldaten; Dienstrecht;

  • VG Bayreuth, 25.03.2011 - B 5 K 10.440  

    Zwangspensionierung; Verfahren bei Dienstunfähigkeit; amtsärztliches Gutachten

  • VG Köln, 30.08.2006 - 3 K 5811/04  
  • VG Würzburg, 04.11.2008 - W 1 K 08.1909  

    Gebührenfreiheit für Zweitgeräte bei eingetragener Lebenspartnerschaft

Rechtsprechung
   BVerwG, 07.12.2004 - 2 C 43.04   

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht