Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90   

Volltextveröffentlichungen

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 125 BauGB, § 132 BauGB, § 133 Abs 2 BauGB, § 133 Abs 3 BauGB
    Erschließungsbeitragssatzung: statische Verweisung auf Baunutzungsverordnung; Mehrmaligkeit der Beitragsheranziehung

Kurzfassungen/Presse

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst (Leitsatz)

    Satzung; Tiefenbegrenzung; BauNVO; statische Verweisung; Einmaligkeit Beitragserhebung; Ausbau technischer Straße; Minderausbau; Planung Grundzüge; Verwirkung; Ablösung

Verfahrensgang

  • VG Karlsruhe, 05.07.1990 - 5 K 25/90
  • VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 43, 153 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (5)  

  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2007 - 2 S 1657/06  

    Anforderungen an eine "bebauungsplanersetzende Planung"

    Dass die abgerechnete Erschließungsanlage nicht den nach der Entscheidung des Senats vom 19.11.1992 (Az.: 2 S 1908/90, ESVGH 43, 153) erforderlichen, aus mehreren Schichten, insbesondere einer Frostschutzschicht, bestehenden Unterbau aufgewiesen hat, stellte das Verwaltungsgericht auf Grund einer informatorischen Anhörung in der mündlichen Verhandlung des Dipl.-Ing.
  • VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 2 S 793/03  

    Erschlossensein eines Grundstücks - unbeplanter Innenbereich - teilweise

    Die satzungsrechtliche Tiefenbegrenzung ist Teil der Entscheidung über das "Erschlossensein" und nicht der Verteilungsregelung zuzuordnen; daher führt ihre Unwirksamkeit nicht zu einer Nichtigkeit der satzungsrechtlichen Verteilungsregelung (so bereits der Senat, U. v. 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ferner Driehaus, aaO, Rdnr. 35 aE.) und schließlich auch nicht der Beitragssatzung (vgl. dazu auch Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 8 Rdnr. 413a).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.02.2002 - 2 S 2327/01  

    Vorhandensein einer Erschließungsanlage; einheitliche Erschließungsanlage;

    a) Es ist unerheblich, ob und in welcher Höhe die Rechtsvorgänger des Klägers bereits zu Kosten für die damalige nicht plangerechte Herstellung der Fahrbahn der Industriestraße herangezogen worden sind, denn im Erschließungsbeitragsrecht gibt es in diesem Zusammenhang keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteile des Senats vom 8.11.2001 - 2 S 978/00 -, vom 25.10.2001 - 2 S 730/00 - und vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ESVGH 43, 153 (Leitsatz) = VGHBW-Ls 1993, Beilage 2, B 5; im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 18.3.1988, BVerwGE 79, 163 und vom 26.2.1992 - 8 C 70.89).
mehr
  • VGH Baden-Württemberg, 29.06.2011 - 2 S 1163/09  

    Erschließungsbeiträge: Was heißt "neuzeitliche" Straße?

    Vielmehr bildet üblicherweise erst eine aus Tragschicht und Feinbelag bestehende Straßendecke (auch als Schlussdecke bezeichnet) den Abschluss der technischen Fertigstellung von Verkehrsanlagen (VGH Bad.-Württ., Urteile vom 13.04.1989 - 2 S 1879/88 - VBlBW 1989, 427; vom 17.05.1990 - 2 S 710/88 - juris; vom 25.09.1990 - 2 S 1792/88 ; vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris sowie VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 22.06.1995 - 2 S 904/95).
  • VGH Baden-Württemberg, 08.11.2001 - 2 S 978/00  

    Erschließungsbeitrag: erstmalige Herstellung

    Ebenfalls unerheblich ist es, ob und in welcher Höhe der Kläger und seine Eltern bereits zu Kosten für die damalige nicht plangerechte Herstellung des Siedlerwegs herangezogen worden sind, denn im Erschließungsbeitragsrecht gibt es in diesem Zusammenhang keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteile des Senats vom 25.10.2001 - 2 S 730/00 - und vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ESVGH 43, 153 (Leitsatz) = VGHBW-Ls 1993, Beilage 2, B 5; im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 18.3.1988, BVerwGE 79, 163 und vom 26.2.1992 - 8 C 70.89).
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